MasukAuf die Nachricht, die er Maximilian am Tag der Probleme bei Richter Technologies geschickt hatte, hatte Maximilian erst am nächsten Nachmittag geantwortet – und das auch nur knapp, mit ein paar Worten: [Alles in Ordnung, ich regle das selbst.]Alexander: „Soll ich ihm mal schreiben und nachfragen?“Sebastian: „Ja, mach das.“Alexander holte sein Handy hervor und schickte Maximilian eine Nachricht.[Hast du die Sache so weit im Griff? Wann kommst du ungefähr zurück?]Während er schrieb, wanderte Sebastians Blick wieder zu Clara, die nicht weit entfernt stand.Wie sonst auch stand Clara an diesem Abend im Mittelpunkt.Nachdem Alexander die Nachricht abgeschickt hatte, sah auch er zu Clara hinüber.Was bei Dr. Lindemanns Empfang geschehen war, hatte ihn wirklich sehr überrascht. Hinterher hatte er tatsächlich überlegt, ihr zu schreiben und zu fragen, wie es ihr ging.Aber er wusste, dass es ihm nicht zustand, sich um sie zu sorgen, und am Ende hatte er die Nachricht nicht abgesc
Erst als Clara ins Haus trat, sah sie, dass die alte Frau von Falken zu Besuch gekommen war.Als sie Clara hereinkommen sah, lächelte die alte Frau von Falken. „Clara, da bist du ja.“Clara lächelte zurück, legte ihre Handtasche ab und setzte sich neben sie. „Großmutter, wann bist du denn zurückgekommen?“Dass die alte Frau von Falken vor einiger Zeit in die Berge gefahren war, um der Sommerhitze zu entgehen, wusste Clara.„Heute Mittag.“ Die alte Frau von Falken nahm ihre Hand. „Ich habe dort allerhand regionale Spezialitäten gekauft und wollte euch etwas davon vorbeibringen.“Nach ein paar Minuten Plauderei wurde das Essen aufgetragen. Bei Tisch erzählte die alte Frau von Falken allerlei Anekdoten von ihrem Sommeraufenthalt in den Bergen.Sie und Claras Großmutter hatten sich eine ganze Weile nicht gesehen, und so gab es reichlich Gesprächsstoff.Die alte Frau von Falken blieb bis fast neun Uhr abends, bevor sie sich zum Aufbruch bereit machte.Erst als Clara und ihre Großmut
Da weder bei Clara noch bei Efficio ein Durchkommen war, blieb nur noch …Sabine biss sich auf die Lippe: „Vom Vorabend bis jetzt ist ein ganzer Tag vergangen, und von Maximilian gibt es immer noch keine Nachricht. Elena – will Maximilian etwa –“„Keine Nachricht ist auch eine gute Nachricht“, sagte Yolanda ruhig.„Genau.“ Nach dem Vorfall war auch Henriette aus Yorstadt angereist. „Die Nachricht von den Problemen der Firma verbreitet sich gerade wie ein Lauffeuer im Netz. Alle schauen auf uns und auf Maximilian. Wenn Maximilian uns jetzt helfen würde, wäre nicht nur er betroffen, sondern die ganze Familie von Falken.“„Deshalb ist es für uns eigentlich besser, wenn Maximilian uns nicht hilft.“Sabine wurde aufgeregt: „Aber wenn Maximilian uns nicht hilft, geht doch die Firma wirklich unter! Und wir hätten einen Berg Schulden –“Henriette warf ihr einen Blick zu: „Solange es Maximilian gibt – wovor hast du Angst?“Sabine stutzte.In diesem Moment verstand sogar sie, was das hie
Clara nickte. „Ich habe es gehört.“ Sie stand auf: „Entschuldigen Sie mich kurz.“Damit drehte sie sich um und ging.Julian wollte noch etwas sagen, aber als er das sah, hielt er sich zurück.Auf seine Entschuldigung hatte er verschiedene Reaktionen erwartet – vielleicht würde Clara sie annehmen, vielleicht würde sie ihn verspotten.Aber Claras Reaktion überraschte ihn.Es sah so aus, als hätte sie seine Entschuldigung angenommen.Aber sie hatte auch nur seine Entschuldigung angenommen.Danach … kam nichts mehr.Clara schloss sich schnell einem anderen Gespräch an.Professor Schmidt, Clara und Adrian hatten noch zu tun. Nach dem Essen und einer Tasse Tee verabschiedeten sie sich bald.Im Wagen sprachen Clara, Professor Schmidt und Adrian gerade über ein Thema, als ihr Handy klingelte.Eine unbekannte Nummer.Clara sah darauf und nahm ab.„Clara, ich bin es, ich –“Es war Heinrichs Stimme. Sobald Clara sie erkannte, legte sie ohne zu zögern auf und blockierte die Nummer.
Noch überraschender war, dass sie und Clara so miteinander verbunden waren.Und dass Clara Schülerin von Professor Schmidt war.Gerade als er das dachte, rief auch die alte Frau von Falken an ……Clara schlief noch etwas und wachte erst gegen ein Uhr nachmittags auf.Bei Langmark gab es noch einiges zu erledigen. Nach einem schnellen Essen fuhr sie zurück.Adrian war auch gerade angekommen.Nachdem sie eine Weile gearbeitet hatten, rief Professor Schmidt an und lud sie zum Abendessen bei der Familie Kramer ein.Als sie dort ankamen, empfing sie Niklas. „Da seid ihr ja. Bitte, kommt rein.“Clara nickte.Niklas sagte höflich: „Ich habe gehört, bei Langmark gab es Probleme. Alles in Ordnung?“Aus Höflichkeit richtete er die Frage an Clara und Adrian gleichermaßen.Aber Adrian hob nur die Braue und sagte nichts.Clara antwortete: „Kein Problem, das meiste ist erledigt.“Als sie eintraten, stellte sie fest, dass Professor Schmidt schon da war – und auch Julian.Als er sie sah
Sie rief den Butler an, um nach Sophie zu fragen.„Sophie ist oben und liest“, sagte der Butler. „Soll ich sie rufen, damit Sie mit ihr sprechen können?“Clara: „Nein, nicht nötig.“Solange es Sophie gut ging, war sie beruhigt.Nach ein paar Worten mit dem Butler legte sie auf.Wegen der Ereignisse des Vorabends war die Aufmerksamkeit im Netz für die Richters und Sommers hoch, und die Nachricht von den Problemen bei Richter Technologies verbreitete sich schnell.Die Nutzer diskutierten lebhaft.Als Isabelle davon erfuhr, rief sie sofort Maximilian an.Es dauerte eine Weile, bis jemand abnahm.Aber es war nicht Maximilian, sondern sein Sekretär Jonas.„Frau von Falken, Herr von Falken ist gerade in einer dringenden Besprechung –“Isabelles Ton war gereizt: „Ist er wirklich in einer Besprechung, oder will er meinen Anruf nicht annehmen?“„Das – Herr von Falken hat gerade wirklich sehr viel zu tun, er ist tatsächlich sehr beschäftigt. Diese Krisensitzung hat gerade erst begonn
Claras zwei Kolleginnen warfen verstohlen einen Blick auf Elena und wichen hastig zwei Schritte zurück, pressten sich an die Wand.Elena sah auch Clara.Doch sofort wandte sie gleichgültig den Blick ab. Offensichtlich beachtete sie Clara gar nicht und stieg mit den Managern in den Aufzug.Als sic
Am nächsten Tag.Als Maximilian ins Büro kam, traf er Clara direkt am Eingang.Clara wusste nicht, dass Maximilian und Sophie bereits zurück im Land waren.Völlig unvorbereitet im Büro auf Maximilian zu treffen, ließ Clara abrupt innehalten.Maximilian war ebenfalls überrascht, sie zu sehen, dac
Adrian Hartmann und Clara hatten sich all die Jahre tatsächlich selten getroffen.Aber schon nach wenigen Begegnungen konnte Adrian erkennen, dass die Clara von heute weit entfernt war von der selbstbewussten jungen Frau von damals.Wenn er an die frühere Clara dachte, hätte er nie gedacht, dass d
Sophie von Falken sprang aus dem Bett: „Wirklich?!“„Ja.“„Warum hat Tante Elena mir das dann gerade nicht gesagt?“„Die Sache ist gerade erst klar geworden, sie weiß es noch nicht.“Sophie war außer sich vor Freude: „Papa, dann sag es Tante Elena noch nicht. Lass uns ihr eine Überraschung mache







