ログインSieben Jahre Ehe. Maximilian von Falken behandelte sie kalt wie Eis, doch Clara begegnete ihm stets mit einem Lächeln. Weil sie ihn zutiefst liebte. Sie glaubte, eines Tages sein Herz erwärmen zu können. Doch alles, was sie erntete, war seine bedingungslose Liebe zu einer anderen Frau, die er mit allen Mitteln beschützte. Verzweifelt kämpfte sie weiter um ihre Ehe. Bis zu jenem Tag – ihrem Geburtstag. Sie war tausende Kilometer gereist, um ihn und ihre Tochter im Ausland zu besuchen. Er aber nahm ihre Tochter mit, um jene andere Frau zu treffen, und ließ sie allein im leeren Haus zurück. Da starb endgültig etwas in ihr. Als ihre eigenhändig großgezogene Tochter verlangte, die andere Frau solle ihre Mama werden, brach Clara das Herz. Sie setzte die Scheidungsvereinbarung auf, verzichtete auf das Sorgerecht und ging ohne einen Blick zurück. Von da an kümmerte sie sich nicht mehr um Maximilian und Tochter, sondern wartete nur noch darauf, dass die Scheidung vollzogen würde. Sie gab die Familie auf und kehrte zu ihrer Karriere zurück. Die einst von allen verachtete Frau verdiente mühelos ein Milliardenvermögen. Doch sie wartete und wartete – die Scheidung wurde nicht nur nicht vollzogen, der Mann, der früher nie nach Hause wollte, kam plötzlich immer häufiger zurück und klammerte sich immer fester an sie. Als er erfuhr, dass sie die Scheidung wollte, drängte der sonst so vornehm-kalte Mann sie in eine Ecke: „Scheidung? Das kommt nicht in Frage. “
もっと見るAn diesem Abend wechselten Clara und Maximilian bis zum Ende des Empfangs kein einziges Wort miteinander.Den übrigen Gästen entging das nicht.Als der Empfang vorbei war, gingen Clara und Adrian als Erste; Maximilian, Alexander und Sebastian folgten ihnen kurz darauf.Während Alexander Clara und Adrian nachsah, die sich ein Stück vor ihnen entfernten, wandte er sich an Maximilian. „Maximilian, wegen dir und Elena …“„Um meine Angelegenheiten kümmere ich mich selbst“, sagte Maximilian.Sebastian begriff, dass Maximilian längst durchschaut hatte, was er und Alexander ihm sagen wollten.Aber Maximilians Haltung machte unmissverständlich klar, dass er ihren Rat nicht hören wollte.Sebastian runzelte die Stirn. „Maximilian, willst du nicht vielleicht doch –“„Es ist schon spät“, sagte Maximilian. „Fahrt nach Hause und ruht euch aus.“Da Maximilian nicht zuhören wollte, wusste Sebastian, dass alle weiteren Worte nichts nützen würden. Ihm blieb nur zu sagen: „… Na gut.“Als Alexand
Julian und Philipp waren gerade eingetroffen.Gerade rechtzeitig, um mitzubekommen, wie Maximilian und Clara einander demonstrativ aus dem Weg gingen.Philipp sagte leise: „Clara ist so herausragend, und Maximilian lässt sich trotz allem einfach nicht umstimmen. Früher wusste ich nur, dass er diese Frau Richter gut behandelt, aber jetzt sehe ich erst, wie treu er in Liebesdingen ist. Das hätte ich ihm wirklich nicht zugetraut.“Julian sagte nichts.Dass Maximilian für Clara trotz ihrer Fähigkeiten nach wie vor keine solchen Gefühle hegte, fand er nicht weiter bemerkenswert. Aber … dass Maximilian unbeirrt an seinen Gefühlen für Elena festhielt, obwohl sie und ihre Familie charakterlich und moralisch so fragwürdig waren …Für ihn waren Werte und Moral eine Grenze, die man nicht überschritt.Vielleicht lag es daran, dass er selbst noch nie wirklich geliebt hatte – jedenfalls konnte er Maximilians Gefühle für Elena nicht ganz nachvollziehen.Philipp fuhr fort: „Die beiden sind doch
Begleitet von leisem Getuschel trat Maximilian zu Dr. Lindemann. „Dr. Lindemann.“Auch Alexander und Sebastian begrüßten Dr. Lindemann.Dr. Lindemann erwiderte den Gruß knapp, warf Maximilian einen schrägen Blick zu, sah dann zu Clara hinüber und schnaubte: „Du hast Talmi für Gold gehalten und das echte Gold liegen lassen – tut dir das wirklich kein bisschen leid?“Maximilian sah nicht zu Clara hinüber, sondern wechselte das Thema. „Ich dachte, das Projekt, von dem ich Ihnen letztes Mal erzählt habe, interessiert Sie mehr.“Dr. Lindemann verschlug es die Sprache.Es interessierte ihn tatsächlich.Wenn Maximilian über sich und Clara nicht reden wollte, hatte Dr. Lindemann auch keine Lust nachzuhaken.Schließlich gingen ihn die Herzensangelegenheiten der jungen Leute nichts an.Er ärgerte sich nur und fand es schade, dass selbst eine so herausragende Frau wie Clara Maximilian völlig gleichgültig ließ.Er sprach das Thema Clara und Maximilian nicht mehr an, sondern unterhielt sic
Am Abend, an dem das verlängerte Wochenende zum Herbstfest zu Ende ging, waren Clara und Adrian zu einem Abendempfang eingeladen.Im Auto sagte Adrian: „Maximilian wird heute Abend wahrscheinlich auch da sein.“„Ja, ich weiß“, sagte Clara.„Es ist das erste Mal seit Dr. Lindemanns Empfang, dass ihr beide bei so einem Anlass aufeinandertrefft. Das könnte heute Abend ziemlich lebhaft werden.“„Mhm“, machte Clara.Letztlich waren eben manche Leute noch neugierig darauf, was zwischen ihr und Maximilian vorging. Mehr als ein paar zusätzliche Blicke würde sie nicht auf sich ziehen, und die störten sie nicht.Im Festsaal hatten sie kaum ein paar Worte mit dem Gastgeber gewechselt, als auch Dr. Lindemann eintraf.Weder Clara noch Adrian hatten damit gerechnet, dass Dr. Lindemann ebenfalls kommen würde.Seit jenem Abend hatten sie noch keine Gelegenheit gefunden, sich in Ruhe bei Dr. Lindemann zu entschuldigen. Als sie ihn sahen, plauderten sie noch kurz mit den Umstehenden und gingen d
Jonas Wagner war einer von Maximilian von Falkens persönlichen Sekretären.Als er ihr Kündigungsschreiben sah, war er äußerst überrascht.Er gehörte zu den wenigen im Unternehmen, die von der Beziehung zwischen Clara und Maximilian wussten.Jeder, der Maximilian kannte, wusste, dass sein Herz nic
Claras zwei Kolleginnen warfen verstohlen einen Blick auf Elena und wichen hastig zwei Schritte zurück, pressten sich an die Wand.Elena sah auch Clara.Doch sofort wandte sie gleichgültig den Blick ab. Offensichtlich beachtete sie Clara gar nicht und stieg mit den Managern in den Aufzug.Als sic
Gegen neun Uhr abends kamen Maximilian von Falken und seine Tochter nach Hause.Sophie von Falken klammerte sich an den Saum von Maximilians Jacke und stieg nur zögernd aus dem Auto.Weil ihre Mutter da war, wollte sie heute Abend eigentlich gar nicht nach Hause.Aber Tante Elena hatte gesagt, Ma
Als Clara von Falken am Flughafen von Alpenstein ankam, war es bereits nach neun Uhr abends.Heute war ihr Geburtstag.Beim Einschalten ihres Handys empfing sie eine Flut von Geburtstagsglückwünschen.Alle kamen von Kollegen und Freunden.Von Maximilian von Falken dagegen keine einzige Nachricht.Cl






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