LOGINCHERISES SICHTIch wachte am nächsten Morgen auf und Henrys Worte waren immer noch in meinem Kopf.Ich will auch die normalen Tage.Sie waren bei mir geblieben, lange nachdem wir das Dach verlassen hatten.Ich hatte so viel meines Lebens damit verbracht, mir Sorgen darüber zu machen, was schief gehen könnte, dass ich mir selten erlaubte, mir vorzustellen, was richtig gehen könnte.Aber jetzt, wo ich im Bett lag und ins Morgenlicht starrte, dachte ich über die Zukunft nach.Keine perfekte Zukunft.Nur ein Leben, in dem Henry dort war.Ein Leben, in dem wir darüber streiten, was wir essen, uns über die Arbeit beschweren, über dumme Dinge lachen und zueinander nach Hause kommen können.Der Gedanke brachte mich zum Lächeln.Mein Telefon vibrierte neben mir.Eine Nachricht von Henry erschien.Guten Morgen. Hast du schon gegessen?Ich lachte leise.Ich habe zurück getippt.Guten Morgen auch dir. Und ja, ich bin durchaus in der Lage, mich selbst zu ernähren.Seine Antwort kam fast sofort.Ic
CHERISE’S SICHTIch wusste, dass etwas anders war, als ich das Büro betrat.Henry stand mit den Händen in den Taschen neben meinem Schreibtisch und beobachtete mich mit einem Ausdruck, den ich nicht ganz lesen konnte.„Du bist früh hier“, sagte ich und stellte meine Tasche ab.Er lächelte. "Du auch."Ich kniff meine Augen spielerisch zusammen. "Das beantwortet meine Frage nicht."Er trat näher und senkte seine Stimme. „Ich wollte dich sehen, bevor der Tag hektisch wird.“Mein Herz erwärmte sich.„Du hast mich gestern Abend gesehen“, erinnerte ich ihn und versuchte, mein Lächeln zu verbergen."Ich weiß."„Warum schaust du mich dann so an?“Sein Gesichtsausdruck wurde weicher."Weil ich immer noch nicht glauben kann, dass du mir gehörst."Die Worte haben mich überrascht.Ich starrte ihn einen Moment lang an, bevor ich meinen Kopf schüttelte. „Henry, du lässt alles so ernst klingen.“„Weil du es mit mir ernst meinst“, antwortete er mit ruhiger Stimme.Das neckende Lächeln verschwand von
CHERISE’S SICHTIch wachte mit einem seltsamen Gefühl des Friedens auf.Für ein paar Sekunden blieb ich unter der Decke und lauschte dem ruhigen Rhythmus von Henrys Atmung neben mir. Letzte Nacht spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab.Ich wähle dich.Ich hatte diese Worte ohne Angst gesagt.Diese Erkenntnis machte meine Brust warm.Ich drehte mich zu Henry um und fand ihn bereits wach und beobachtete mich mit einem sanften Lächeln.„Du starrst“, murmelte ich und versteckte mein Gesicht unter der Decke.Henry kicherte leise, als er nach meiner Hand griff. "Ich darf die Frau anstarren, die mir gerade gesagt hat, dass sie mich wählt", antwortete er, seine Augen waren voller Zuneigung.Ich senkte die Decke und begegnete seinem Blick. „Das wirst du mich nie vergessen lassen, oder?“„Niemals“, versprach er und drückte meine Finger.Seine Antwort brachte mich zum Lächeln.Aber unter dem Glück gab es immer noch einen kleinen Teil von mir, der Angst hatte.Nicht von Henry.Etwas so Gutes
ASHER’S SICHTAm nächsten Abend saß Asher Nelissa gegenüber in einem ruhigen Restaurant.Er hatte sich einen kleinen Tisch in der Nähe des Fensters ausgesucht, weg von der Menge. Die sanfte Musik, die im Hintergrund spielte, machte die Atmosphäre überraschend friedlich.Nelissa studierte ihn einen Moment lang, bevor sie lächelte.„Du siehst heute Abend tatsächlich entspannt aus“, sagte sie und hob eine Augenbraue mit einem neckenden Gesichtsausdruck.Asher kicherte und lehnte sich in seinem Stuhl zurück."Vielleicht lerne ich endlich, mich zu entspannen", antwortete er, sein Gesichtsausdruck war leichter als seit Wochen.Nelissa lächelte wissend.„Oder vielleicht hast du endlich aufgehört, dich wegen Cherise zu quälen“, neckte sie und legte ihr Kinn leicht gegen ihre Hand.Ashers Lächeln verblasste leicht."Ich arbeite immer noch daran", gab er ehrlich zu, seine Finger zeichneten den Rand seines Glases nach.Nelissas neckender Gesichtsausdruck wurde weicher.„Ich weiß“, antwortete sie
CHERISES SICHTAm nächsten Abend stand Cherise auf dem Balkon der neuen Wohnung und beobachtete die Lichter der Stadt darunter.Alles fühlte sich seltsam friedlich an.Nach tagelangem Umgang mit Daniel, den Aktionären und dem ständigen Druck, der das Unternehmen umgibt, hatte sie endlich einen Moment, in dem sie einfach atmen konnte.Sie hörte Schritte hinter sich.Als sie sich umdrehte, näherte sich Henry mit zwei Gläsern Saft.„Du bist auf mir verschwunden“, sagte Henry mit einem spielerischen Lächeln und hielt ihr ein Glas entgegen.Cherise akzeptierte es mit einem leisen Lachen.„Ich brauchte etwas Luft“, antwortete sie und lehnte sich an das Geländer.Henry stand neben ihr und studierte ihr Gesicht.„Du hast geschwiegen, seit wir angekommen sind“, bemerkte er, seine Augenbrauen hoben sich besorgt leicht.Cherise drehte sich mit einem kleinen Lächeln zu ihm um."Ich habe an uns gedacht."Sein Gesichtsausdruck wurde sofort weicher."Und was hast du entschieden?" Fragte er und nahm
ASHER’S SICHTAsher saß allein in seinem Auto vor dem Büro und starrte durch die Windschutzscheibe, während die Leute das Gebäude betreten und verlassen.Er hatte den ganzen Tag damit verbracht, sich selbst davon zu überzeugen, dass es ihm endlich gut ging.Cherise war mit Henry zusammen.Sie war glücklich.Er hatte das akzeptiert.Zumindest sagte er sich das immer wieder.Aber Akzeptanz bedeutete nicht, dass seine Gefühle verschwunden waren.Es gab immer noch Momente, in denen Cherise ohne Vorwarnung in seinen Sinn kam. Ihr Lächeln. Ihr Lachen. Die Art und Weise, wie sie ihn ansah, wenn alles zwischen ihnen noch gut war.Diese Erinnerungen machten ihn nicht mehr wütend.Sie tun einfach weh.Asher lehnte seinen Kopf gegen den Sitz und atmete leise aus.Er wollte nicht den Rest seines Lebens damit verbringen, an etwas festzuhalten, das ihm nicht mehr gehat.Er musste richtig loslassen.Als er endlich aus dem Auto stieg, bemerkte er Emily, die in der Nähe des Büroeingangs stand.Sie hie







