LOGINCHERISES SICHTIch konnte nicht aufhören, an die Wohnung zu denken.Nicht wegen der schönen Zimmer oder der Aussicht, sondern wegen dem, was Henry gesagt hatte.Ich möchte, dass du einen Ort hast, an dem du dich sicher fühlst.Diese Worte folgten mir in den nächsten Morgen.Ich kam früher als sonst zur Arbeit, aber ich konnte mich nicht konzentrieren.Jedes Dokument vor mir schien mich an etwas anderes zu erinnern.Schließlich schloss ich die Akte und lehnte mich in meinem Stuhl zurück.Ein leises Klopfen ertönte gegen meine Tür.Ich schaute auf und fand Henry dort stehen.„Du hast fünf Minuten lang auf diese Akte gestarrt“, sagte er mit einem amüsierten Gesichtsausdruck.Ich lächelte."Vielleicht ist die Datei faszinierend."Er trat hinein."Ich glaube dir nicht."Ich lachte leise.Er kam näher und legte seine Hände auf den Rand meines Schreibtisches."Du denkst an letzte Nacht."Es war keine Frage.Ich senkte meinen Blick."Ja."Sein Gesichtsausdruck wurde sanft.„Fühlst du dich unw
CHERISE’S SICHTIch verbrachte den ganzen Nachmittag damit, mich zu fragen, was Henry mich fragen wollte.Jedes Mal, wenn ich ihn sah, suchte ich in seinem Gesicht nach einem Hinweis.Er hat mir nichts gegeben.Am Ende der Arbeit hatte sich meine Neugierde in Frustration verwandelt.Ich ging in sein Büro und verschränkte meine Arme.„Du hast mich den ganzen Tag gefoltert“, beschwerte ich mich und starrte ihn an.Henry blickte mit einem amüsierten Lächeln von seinem Schreibtisch auf."Ich wusste nicht, dass ich so viel Macht habe."„Du weißt genau, was du tust.“Er kicherte, als er aufstand."Komm mit mir."Ich folgte ihm nach unten, immer noch misstrauisch.Als wir nach draußen traten, bemerkte ich, dass sein Auto wartete."Wohin gehen wir?""Du wirst es herausfinden."Ich stöhnte."Du genießt es wirklich, mich in Atem zu halten."Er öffnete mir die Beifahrertür."Komm rein, Cherise."Ich kletterte hinein und beobachtete ihn immer noch misstrauisch.Die Fahrt dauerte nicht lange.Als
CHERISES SICHTIch wachte am nächsten Morgen auf und Henrys Worte waren immer noch in meinem Kopf.Ich will auch die normalen Tage.Sie waren bei mir geblieben, lange nachdem wir das Dach verlassen hatten.Ich hatte so viel meines Lebens damit verbracht, mir Sorgen darüber zu machen, was schief gehen könnte, dass ich mir selten erlaubte, mir vorzustellen, was richtig gehen könnte.Aber jetzt, wo ich im Bett lag und ins Morgenlicht starrte, dachte ich über die Zukunft nach.Keine perfekte Zukunft.Nur ein Leben, in dem Henry dort war.Ein Leben, in dem wir darüber streiten, was wir essen, uns über die Arbeit beschweren, über dumme Dinge lachen und zueinander nach Hause kommen können.Der Gedanke brachte mich zum Lächeln.Mein Telefon vibrierte neben mir.Eine Nachricht von Henry erschien.Guten Morgen. Hast du schon gegessen?Ich lachte leise.Ich habe zurück getippt.Guten Morgen auch dir. Und ja, ich bin durchaus in der Lage, mich selbst zu ernähren.Seine Antwort kam fast sofort.Ic
CHERISE’S SICHTIch wusste, dass etwas anders war, als ich das Büro betrat.Henry stand mit den Händen in den Taschen neben meinem Schreibtisch und beobachtete mich mit einem Ausdruck, den ich nicht ganz lesen konnte.„Du bist früh hier“, sagte ich und stellte meine Tasche ab.Er lächelte. "Du auch."Ich kniff meine Augen spielerisch zusammen. "Das beantwortet meine Frage nicht."Er trat näher und senkte seine Stimme. „Ich wollte dich sehen, bevor der Tag hektisch wird.“Mein Herz erwärmte sich.„Du hast mich gestern Abend gesehen“, erinnerte ich ihn und versuchte, mein Lächeln zu verbergen."Ich weiß."„Warum schaust du mich dann so an?“Sein Gesichtsausdruck wurde weicher."Weil ich immer noch nicht glauben kann, dass du mir gehörst."Die Worte haben mich überrascht.Ich starrte ihn einen Moment lang an, bevor ich meinen Kopf schüttelte. „Henry, du lässt alles so ernst klingen.“„Weil du es mit mir ernst meinst“, antwortete er mit ruhiger Stimme.Das neckende Lächeln verschwand von
CHERISE’S SICHTIch wachte mit einem seltsamen Gefühl des Friedens auf.Für ein paar Sekunden blieb ich unter der Decke und lauschte dem ruhigen Rhythmus von Henrys Atmung neben mir. Letzte Nacht spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab.Ich wähle dich.Ich hatte diese Worte ohne Angst gesagt.Diese Erkenntnis machte meine Brust warm.Ich drehte mich zu Henry um und fand ihn bereits wach und beobachtete mich mit einem sanften Lächeln.„Du starrst“, murmelte ich und versteckte mein Gesicht unter der Decke.Henry kicherte leise, als er nach meiner Hand griff. "Ich darf die Frau anstarren, die mir gerade gesagt hat, dass sie mich wählt", antwortete er, seine Augen waren voller Zuneigung.Ich senkte die Decke und begegnete seinem Blick. „Das wirst du mich nie vergessen lassen, oder?“„Niemals“, versprach er und drückte meine Finger.Seine Antwort brachte mich zum Lächeln.Aber unter dem Glück gab es immer noch einen kleinen Teil von mir, der Angst hatte.Nicht von Henry.Etwas so Gutes
ASHER’S SICHTAm nächsten Abend saß Asher Nelissa gegenüber in einem ruhigen Restaurant.Er hatte sich einen kleinen Tisch in der Nähe des Fensters ausgesucht, weg von der Menge. Die sanfte Musik, die im Hintergrund spielte, machte die Atmosphäre überraschend friedlich.Nelissa studierte ihn einen Moment lang, bevor sie lächelte.„Du siehst heute Abend tatsächlich entspannt aus“, sagte sie und hob eine Augenbraue mit einem neckenden Gesichtsausdruck.Asher kicherte und lehnte sich in seinem Stuhl zurück."Vielleicht lerne ich endlich, mich zu entspannen", antwortete er, sein Gesichtsausdruck war leichter als seit Wochen.Nelissa lächelte wissend.„Oder vielleicht hast du endlich aufgehört, dich wegen Cherise zu quälen“, neckte sie und legte ihr Kinn leicht gegen ihre Hand.Ashers Lächeln verblasste leicht."Ich arbeite immer noch daran", gab er ehrlich zu, seine Finger zeichneten den Rand seines Glases nach.Nelissas neckender Gesichtsausdruck wurde weicher.„Ich weiß“, antwortete sie







