MasukErst Leid, dann Triumph · Er bereut zu spät · Brillante Wissenschaftlerin Mit einer geplatzten Eileiterschwangerschaft ringt sie auf dem OP-Tisch mit dem Tod, während ihr Mann seiner Geliebten ein pompöses Geburtstagsfest ausrichtet und auf einer Auktion in ihrem Beisein kurzerhand jedes Höchstgebot übernimmt. Vier Jahre Ehe, in denen sie sich klein gemacht hat und sein Herz trotzdem nie erweichen konnte. Erst als sie sieht, wie zärtlich er die Tochter ihres Feindes auf Händen trägt, stirbt das Letzte in ihr ab. Sie legt ihm die Scheidungspapiere hin und geht erhobenen Hauptes. Zurück im Beruf stürzt sie sich in die Arbeit, lässt ganz Hafenstadt staunen und wird zum umschwärmten Liebling der besseren Gesellschaft. Als sich die Verehrer um sie zu drängen beginnen, hält der eiskalte Konzernchef es nicht länger aus. Er vergrault die Konkurrenz eigenhändig und drängt sie in eine Ecke. „Frau Hofmann, eine Scheidung kommt nicht infrage!“
Lihat lebih banyakHelene bemerkte Konstantins Feindseligkeit sofort. Er hatte ganz offensichtlich nichts Gutes vor.Bei der engen Freundschaft zwischen ihm und Julius ging sie fest davon aus, dass Julius ihm den Wunsch nicht abschlagen würde.Doch Julius lächelte nur gelassen. „Nein, danke. Eine so ausgezeichnete Tänzerin ist bei einem Lebemann wie dir viel besser aufgehoben.“Konstantin verzog den Mund und drängte nicht weiter. Sein Spott wurde nur noch beißender.Seine Begleiterin im roten Kleid hatte ein feines Gespür für die Stimmung. Längst hatte sie begriffen, gegen wen sich Konstantins Abneigung richtete.Bei einer Drehung rammte sie Helene scheinbar versehentlich den Ellbogen in die Seite. Es ging so blitzschnell, dass Helene nicht mehr ausweichen konnte.„Ah …“ Helene stolperte nach vorn und knickte um. Ein stechender Schmerz fuhr ihr in den Knöchel, und sie wäre beinahe gestürzt.„Vorsicht!“ Julius reagierte sofort und fing sie auf. Unter seiner Hand an ihrem Rücken spürte er, wie s
„Ja … ja.“Carolin lächelte zuckersüß und trat einen halben Schritt näher. „Was für ein Zufall. Seit der Schulzeit haben wir uns nicht mehr gesehen. Ich dachte, du hättest Hafenstadt längst verlassen. Gib mir doch deine Kontaktdaten, dann können wir uns demnächst einmal treffen.“Ronja geriet sichtlich in Panik. „Ich … ich habe mein Handy nicht dabei.“Carolin durchschaute die Lüge sofort, ließ sich jedoch nichts anmerken. „Kein Problem. Dann gib mir einfach deine Nummer.“Ronja fuhr zusammen. Unter Carolins prüfendem Blick brachte sie stammelnd eine Zahlenfolge hervor.Carolin tippte die Nummer ein und hob ihr Handy. „Die Nachricht ist raus. Jetzt hast du auch meine Nummer. Wir verabreden uns demnächst auf einen Kaffee.“Dann ging sie davon.Ronja blieb wie angewurzelt stehen. Eisige Kälte breitete sich in ihr aus.Helene und Julius hatten gerade die letzten Einzelheiten ihrer Zusammenarbeit geklärt, als Helene Ronja bleich am Buffet stehen sah. Sie erhob sich und ging zu
Damian schwieg und leerte seinen Whisky in einem Zug.Der Alkohol brannte ihm in der Kehle, doch gegen die rastlose Unruhe in ihm richtete er nichts aus.Carolins Finger krampften sich um den Stoff ihres Rocks.Helene war kaum eingetroffen, da gehörte ihr bereits die Aufmerksamkeit, die eben noch Carolin gegolten hatte. Allein ihre Anwesenheit empfand Carolin als Bedrohung, und das machte sie wütend.Trotzdem zwang sie sich zu einem Lächeln und gab sich betont unbefangen. „Die Severin Gruppe und Nordlicht Biotech sprechen gerade über eine engere Zusammenarbeit. Natürlich ist Julius besonders höflich zu einer wichtigen Geschäftspartnerin.“Konstantin stieß ein spöttisches Lachen aus. „Stimmt. Früher konnte Julius Helene nicht ausstehen. Ohne das gemeinsame Projekt würde er sie wahrscheinlich nicht einmal ansehen.“Während Julius sich noch mit Helene unterhielt, traf Wilhelm Severin ein, sein Großvater und Seniorchef der Severin Gruppe. Julius wandte sich an Helene. „Entschuldi
Als Damian mit Carolin am Arm den Festsaal betrat, zog das Paar sofort alle Blicke auf sich.„Herr Hofmann, Frau Adler – da sind Sie ja endlich!“ Ein Geschäftspartner kam ihnen mit erhobenem Glas entgegen. „Frau Adler sieht heute hinreißend aus. Sie beide sind wirklich ein Traumpaar!“Carolin errötete und schmiegte sich noch enger an Damian. „Sie schmeicheln mir, Herr Wagner. Damian hat einfach einen ausgezeichneten Geschmack. Er hat das Kleid eigens für mich anfertigen lassen.“Damian nickte höflich und erwiderte die Grüße der Umstehenden.In ihren Kreisen war längst bekannt, dass er Carolin jeden Wunsch erfüllte und sie zu jedem gesellschaftlichen Anlass mitnahm. Niemand konnte übersehen, welchen besonderen Stellenwert sie für ihn hatte.So dauerte es nicht lange, bis sich zahlreiche Gäste um Carolin scharten und sie mit Komplimenten überhäuften.Mit einem Glas Champagner in der Hand gesellte Konstantin sich zu ihnen. „Carolin, du strahlst ja heute. Trägst du da wieder den Gege







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