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Kapitel 4

last update publish date: 2026-03-26 00:33:38

Ich sitze auf dem Hocker, die Beine übereinandergeschlagen, der Puls hämmert zwischen meinen Oberschenkeln. Ich habe mich in Leggings und ein bauchfreies Top umgezogen.

ch steige wieder auf. Schnell.

„Komm mit mir“, sagt er. „Will spüren, wie du auf meinem Schwanz kommst.“

Seine Hand gleitet zwischen uns. Der Daumen auf meinem Kitzler. Reibt schnelle Kreise.

Das ist es.

Ich breche wieder. Krampf mich um ihn. Pulse. Schreie in seinen Mund hinein.

Er folgt zwei Stöße später. Stöhnt tief in seiner Kehle. Vergräbt sich tief. Kommt heftig – heiße Schübe in mir.

Wir bleiben ineinander verkeilt. Keuchend. Schwitzend. Zitternd.

Er küsst meine Stirn. Meine Augenlider. Meinen Mund. Sanft jetzt.

Schließlich zieht er sich heraus. Bricht neben mir zusammen. Zieht mich in seine Arme.

Wir liegen da. Klebrig. Befriedigt. Still.

Bis er gegen mein Haar murmelt:

„Die reale Welt wird uns bald zurückrufen.“

Ich blicke auf die Uhr. Der Nachmittag schwindet dahin. Wir haben nur noch ein paar Minuten Frieden, bevor die banalen Realitäten des Lebens zurückkehren.

Seine Hand gleitet schon wieder zwischen meine Oberschenkel.

„Runde zwei?“, flüstert er.

Ich lächle gegen seine Brust.

„Runde zwei.“

Ich sitze Marcus gegenüber und picke in meinem Essen herum, während meine Haut vom Nachmittag immer noch brennt. Die Alltäglichkeit des gemeinsamen Essens fühlt sich wie eine gewaltige Farce an. Jedes Mal, wenn er nach dem Salz greift, jedes Mal, wenn seine Augen zu meinen huschen, spüre ich einen Stromschlag.

Ich bin von vorhin immer noch empfindlich, immer noch hyper-sensibel für seine Anwesenheit. Die psychische Belastung, das vor allen, die wir kennen, geheim zu halten, ist erschöpfend, aber der heimliche Nervenkitzel ist wie eine Droge, von der ich nicht loskomme.

Ich beobachte ihn beim Kauen und denke an die Geräusche, die er vorhin gemacht hat, an das Gewicht seines Körpers, der mich in die Matratze presste. Er ist das Bild eines ruhigen, verantwortungsbewussten Mannes, und ich bin die Einzige, die die Dunkelheit darunter kennt.

Als das Essen schließlich zu Ende geht, steht er auf und räumt die Teller ab. Er beugt sich über mich, sein Atem warm an meinem Ohr.

„Nach oben“, sagt er leise. „Meine Dusche. Zehn Minuten.“

Ich nicke.

Zehn Minuten später stehe ich unter dem heißen Strahl. Nackt. Wartend.

Er tritt hinter mich. Schon jetzt wieder hart.

Diesmal keine Worte.

Er dreht mich um. Presst meine Hände gegen die Fliesen.

Beugt mich nach vorn.

Gleitet in einer fließenden Bewegung von hinten in mich hinein.

Wir stöhnen beide auf.

Das Wasser prasselt herab. Übertönt die Geräusche.

Er fickt mich langsam. Tief. Besitzergreifend.

Eine Hand in meinem Haar. Die andere zwischen meinen Beinen.

„Pst“, erinnert er mich. „Die Welt ist direkt da draußen.“

Ich beiße mir in den Arm, um die Schreie zu dämpfen.

Er kommt wieder in mir. Füllt mich aus, bis es an meinen Oberschenkeln heruntertropft.

Dann wäscht er mich sanft. Küsst jeden blauen Fleck, den er hinterlassen hat.

Als wir später im Dunkeln endlich in sein Bett krabbeln, zieht er mich eng an sich.

„Morgen“, flüstert er. „Will ich deinen Mund.“

Ich schaudere. Sehne mich jetzt schon danach.

„Morgen“, verspreche ich.

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