เข้าสู่ระบบAls Aria erfährt, dass ihr Mann seine Schulden nicht bezahlen kann, glaubt sie, sie müsse nur eine weitere Demütigung überleben. Doch dann erfährt sie die Wahrheit: Er hat sie nicht einfach verlassen. Er hat sie verkauft. Und der Mann, an den er sie verkauft hat, ist ausgerechnet sein blinder, milliardenschwerer Onkel Sebastian Vale. Sebastian ist mächtig, gefährlich und geheimnisvoll. Er kann nichts sehen, doch er scheint Aria besser zu erkennen als jeder Mensch, dem sie je vertraut hat. In seinem abgeschotteten Anwesen entdeckt sie bald, dass ihre Ehe, ihr Leben und sogar ihre Kindheit Teil eines Geheimnisses sind, das vor mehr als zwanzig Jahren begann. Warum hat Sebastian sie wirklich zu sich bringen lassen? Warum kennt er ihren Namen, bevor sie ihn ihm nennt? Und warum bewahrt er seit fünfzehn Jahren Erinnerungen an ein Mädchen, das nicht einmal wusste, dass er existiert? Aria wollte niemals einem anderen Mann gehören. Doch je mehr sie über Sebastian erfährt, desto gefährlicher wird die Wahrheit: Ihr Mann hat sie vielleicht verkauft – aber Sebastian hat sie nie als Ware betrachtet. Und als Aria entdeckt, was in der Nacht geschah, in der ihr Elternhaus niederbrannte, muss sie sich entscheiden, wem sie glauben kann. Denn die größte Gefahr in Sebastians Haus ist nicht das Geheimnis hinter den verschlossenen Türen. Es ist die Tatsache, dass sie beginnt, sich in den Mann zu verlieben, dem sie niemals hätte vertrauen dürfen.
ดูเพิ่มเติมDie Zugfahrt nach London am Donnerstagmorgen hatte diese ganz besondere Atmosphäre einer Reise, die man allein antritt, weil man etwas Bedeutendem entgegenfährt. Das war etwas anderes als eine Reise zu einem Ziel, dessen Form man bereits kannte. Und ich fuhr einem Gespräch mit zwei Menschen entgegen, die in einem Zeitungsartikel über mich gelesen und aufgrund der darin beschriebenen Qualität meines Denkens beschlossen hatten, dass ich die Richtige für die höchste redaktionelle Position in ihrem Verlagshaus war. Ich würde ihnen sagen, dass sie mit ihrer Einschätzung meines Denkens recht hatten, aber falsch damitlagen, was sie daraus machen wollten. Ich hatte keine Ahnung, wie dieses Gespräch verlaufen würde oder ob es auf der anderen Seite überhaupt etwas gab, das für mich infrage kam. Dieses Nichtwissen war auf eine ganz bestimmte Weise unangenehm. Es war die Art von Ungewissheit, die von den Reaktionen anderer Menschen abhing und nicht vom eigenen Denken, das man selbst kontrollieren
Er traf an einem Montagmorgen in der zweiten Augustwoche ein. Die Augustmorgen im Anwesen hatten eine ganz eigene Atmosphäre, die sie vom Rest des Jahres unterschied. Es war warm genug, um die Fenster des Arbeitszimmers offen zu lassen, sodass man die Geräusche des Anwesens ebenso deutlich wahrnehmen konnte wie seinen Anblick. Ich saß seit sieben Uhr am Schreibtisch. Vor mir lagen die Unterlagen zum vierten Markt, und David Calloways Notizbuch war bei den Kontakten im betreffenden Regulierungsbereich aufgeschlagen.Reed brachte die Post herein und legte sie wie immer in die Ecke meines Schreibtisches. Er sortierte sie nach ihrer offensichtlichen Wichtigkeit und danach, was seiner Einschätzung nach zuerst Aufmerksamkeit erforderte.Der Brief lag obenauf.Ein cremefarbener Umschlag, Londoner Poststempel, oben links der Name des Absenders: Pemberton & Cross Editorial.Ich kannte den Namen.Jeder, der zwölf Jahre lang im Verlagswesen gearbeitet hatte, kannte diesen Namen. Pemberton & Cros
Sie erzählte es uns an einem Donnerstag im Juli.Nicht während der Besprechung und auch nicht in dem formellen Rahmen eines Margaret-Donnerstags, mit den Unterlagen auf dem Schreibtisch und jener besonderen produktiven Energie, die entstand, wenn zwei Menschen gemeinsam etwas aufbauten. Sie erzählte es uns beim Mittagessen, nach der Besprechung, als Reed das Essen gebracht hatte und wir am Tisch saßen, in jener entspannten Atmosphäre, die sich nach unseren Besprechungen beim Mittagessen entwickelt hatte. Es war die Stunde, in der die Arbeit erledigt war, das Denken weniger strukturiert sein durfte und sich das Gespräch dorthin entwickeln konnte, wohin es wollte, statt sich nach der Tagesordnung richten zu müssen.Sie sagte: „Ich möchte euch etwas erzählen, das ich schon seit Langem mitteilen wollte und für dessen Aufschub ich immer wieder Gründe gefunden habe. Inzwischen habe ich beschlossen, dass mir die Gründe zum Aufschieben ausgegangen sind.“Sebastian sagte: „Erzähl es uns.“„Ich
Der dritte Markt erforderte drei Besuche, wie Hendrik vorausgesagt hatte. Der dritte fand im Juni statt, wenn das Wetter in diesem Teil der Welt jene besondere Qualität des Frühsommers besitzt, durch die alles ein wenig vielversprechender aussieht als noch im Winter. Ob das tatsächlich am Licht liegt oder nur ein Streich der Stimmung ist, lässt sich schwer sagen. Wahrscheinlich ist es beides. Wir flogen an einem Montag hin und kehrten am Donnerstag zurück. Dazwischen etablierten wir, formell, schriftlich und mit der präzisen rechtlichen Struktur, die Thomas vorbereitet hatte, die erste direkte Beziehung im Rahmen der Neustrukturierung der Ostausweitung. Die Vereinbarung spiegelte Edmunds Grundsatz aus Abschnitt zwölf wider, angewandt auf den regulatorischen Rahmen eines Marktes, den es noch gar nicht gegeben hatte, als Edmund diesen Grundsatz formulierte.Hendrik unterzeichnete die Rahmenvereinbarung an einem Mittwochnachmittag.Er unterschrieb mit derselben Haltung, die er während de











