เข้าสู่ระบบIhr Karren ist schon in der Ferne zu sehen. Einige erste Kunden treffen bereits ein und warten vor dem noch geschlossenen Karren. Nayla beschleunigt ihre Schritte.
Doch dann hört sie das Geräusch von Schritten hinter sich. Hastige Schritte, aber kein Laufen, die Schritte einer Person, die schon älter, aber noch flink ist. Dann berührt eine Hand sanft ihren Rücken. Nayla bleibt stehen und dreht sich um. Tante Lan steht hinter ihr, ein wenig außer Atem. "Fräulein Nayla, bitte... bitte kommen Sie noch einmal kurz zurück," sagt Tante Lan mit zitternder Stimme. "Tante, ich habe es schon gesagt. Ich kann nicht ihre Betreuerin werden. Es ist besser, Monica wird jetzt von mir getrennt, bevor sie zu sehr an mir hängt. Je länger sie mit mir zusammen ist, desto schwerer wird es später für sie, wenn ich gehen muss." "Ich weiß, Fräulein. Ich verstehe Ihre Gründe." Tante Lan ergreift Naylas Hand. Die Hände der alten Frau zittern. "Aber Fräulein... Monica hat eine Krankheit." Naylas Schritte, die gerade weitergehen wollten, halten augenblicklich inne. "Seit sie ihre verstorbene Mutter verloren hat, war Monica noch nie jemandem so nah wie Ihnen," fährt Tante Lan mit Augen fort, die sich langsam mit Tränen füllen. "Und jetzt, nachdem Sie gegangen sind, weint Monica so laut sie kann. Ihre Stimme ist schon heiser, Fräulein. Sie weint, bis sie kaum noch einen Ton herausbringt. Ich, die sie seit ihrer Geburt betreut, ich habe sie noch nie so zerstört gesehen." Tränen fließen über Tante Lans faltige Wangen. "Ich mache mir Sorgen, Fräulein. Bei ihrem Gesundheitszustand... ich mache mir große Sorgen." Nayla schluckt. Ihre Hand, die eben noch nach dem Griff des Karrens greifen wollte, fällt kraftlos an ihre Seite herab. 'Das Kind ist krank,' denkt sie bei sich. Das Bild von Monica, die weinend ihre Bluse umklammert, dreht sich erneut in ihrem Kopf. Die heisere Stimme, die verzweifelt "Mama" ruft. Die kleinen, zitternden Hände. Nayla schließt für einige Sekunden die Augen. Dann öffnet sie sie wieder und sieht Tante Lan an. "Also gut. Ich komme zurück." Tante Lan ergreift Naylas Hand und hält sie ganz fest. "Danke, Fräulein. Vielen Dank." Sie gehen zurück zum Restaurant. Als Nayla die Glastür öffnet, ist der erste Anblick, der sie empfängt, Monica auf dem Arm einer der Betreuerinnen, mit knallrotem Gesicht, geschwollenen Augen, und ihr Weinen hat sich in abgehacktes, heiseres Schluchzen verwandelt. Ihre Stimme ist fast völlig verschwunden. Doch sobald ihre kleinen Augen Naylas Gestalt in der Türöffnung erfassen, geschieht etwas Magisches. Monica streckt sofort beide Hände nach Nayla aus, ihr winziger Körper beugt sich so stark vor, dass die Betreuerin, die sie hält, beinahe das Gleichgewicht verliert. Die Betreuerin kommt rasch näher, und Monica wechselt mit einer so schnellen Bewegung in Naylas Arm, als hinge ihr Leben davon ab. "Ma... ma..." Ihre Stimme ist fast völlig weg. Nur ein heiseres Flüstern kommt aus ihren trockenen Lippen. Aber ihre Augen, ihre runden, von Tränen nassen Augen, leuchten mit einer unbeschreiblichen Erleichterung. Ihre Finger krallen sich wieder in Naylas Bluse, und ihr Kopf lehnt sich an Naylas Brust, genau über ihrem Herzen. Innerhalb von Minuten schläft Monica ein. Nayla steht da, hält das kleine Mädchen im Arm, das an ihrer Brust eingeschlummert ist, und spürt den kleinen, warmen Atemhauch an ihrer Brust. Ihre Hand streichelt unwillkürlich Monicas Rücken mit einer langsamen, wiederholenden Bewegung. Kevin sitzt noch immer auf seinem Stuhl. Er beobachtet die ganze Szene, ohne seine Haltung zu verändern. Dann greift seine Hand nach einem braunen Umschlag auf dem Tisch und schiebt ihn in Naylas Richtung. "Lies das," sagt er knapp. Nayla, die Monica noch immer mit einem Arm hält, greift mit der anderen Hand nach dem Umschlag. Sie setzt sich wieder auf ihren Stuhl und öffnet den Umschlag vorsichtig, um Monica nicht zu wecken. Darin befindet sich ein Vertrag, sauber gedruckt auf dickem Papier mit dem Briefkopf der Tanjaya Group. Nayla liest ihn langsam. Das Gehalt, das in dem Schreiben aufgeführt ist, beträgt nicht mehr zwanzigtausend Dollar. Die Summe wurde auf dreißigtausend Dollar im Monat erhöht. Unten gibt es einen zusätzlichen Vermerk, dass Kevin Nayla nach Ablauf der einjährigen Vertragslaufzeit ein Restaurant als Abschlussentschädigung überlassen wird. Dreißigtausend Dollar im Monat. Plus ein Restaurant nach einem Jahr. Nayla muss zugeben, das Angebot ist sehr verlockend. Mit so viel Geld, und dem Restaurant am Ende des Vertrags, könnte sie ihren Traum viel schneller verwirklichen als ursprünglich geplant. Doch dann fallen ihre Augen auf eine Klausel, die im mittleren Teil des Vertrags steht. Eine Regelung, die sie innehalten lässt. "Es ist der zweiten Partei untersagt, romantische Gefühle für die erste Partei zu entwickeln." Nayla liest den Satz noch einmal, um sicherzugehen, dass sie sich nicht verlesen hat. Nein. Genau das steht da. Die Wut flammt erneut in ihrer Brust auf. Nayla fühlt sich, als wäre sie gerade beschuldigt worden. Beschuldigt, Monicas Nähe zu ihr ausnutzen zu wollen, um Kevin näher zu kommen. Beschuldigt, die versteckte Absicht zu haben, einen reichen CEO über sein Kind zu verführen. 'Er denkt, ich will ihn angeln?' denkt Nayla bei sich mit fest zusammengebissenen Zähnen. 'Wer zur Hölle würde sich schon in jemanden verlieben, der so kalt und arrogant ist wie er?'„Sie ist sicher etwa siebenundzwanzig oder achtundzwanzig Jahre alt. Sie sieht aus wie eine wunderschöne Fee, und man sagt, sie sei noch unverheiratet. Der dritte junge Herr Tanjaya muss einen Nerv getroffen haben, dass er eine unverheiratete Frau damit beauftragt, sich um seine geliebte Tochter zu kümmern. Obwohl er sich Mühe gab klarzustellen, dass es keine Affäre zwischen ihm und dem Kindermädchen gibt – bei so einer Schönheit, die jeden Tag unter seiner Aufsicht herumläuft, wer kann garantieren, dass er das Kindermädchen nicht verspeist?"Siebenundzwanzig oder achtundzwanzig Jahre.Wen Luo wurde etwas unruhig. Seine Cousine war siebenundzwanzig. Konnte es sein, dass das Kindermädchen bei der Familie Tanjaya seine Cousine war?„Herr, ich fahre doch nicht zum Hotel Dragon Court. Ich fahre dorthin." Wen Luo beschloss, zuerst das Kindermädchen zu suchen. Obwohl er nicht in den Royal Courtyard hineinkam, konnte er trotzdem den Rat des Fahrers befolgen, nämlich am Tor des Royal Courtyar
Wen Luo sah auf das Telefon, dessen Verbindung unterbrochen war, und fühlte sich ein wenig ungerecht behandelt. Er hatte nur eine Vermutung geäußert, und sein Vater war schon so wütend geworden. Es war nur eine Vermutung aus dem Bauch heraus gewesen.Da Nayla die leibliche Tochter von Richard Salim und auch die Tochter des CEO der Salim Group war, war es da nicht seltsam, dass die Leute der Salim Group nicht wussten, dass ihr CEO eine Tochter hatte?Obwohl er das Gefühl hatte, zu Unrecht beschuldigt worden zu sein, konnte Wen Luo die Gefühle seines Vaters verstehen.Er sah auf die Zeit – es war bereits vier Uhr nachmittags.Er hatte im Flugzeug gesessen und war weit in die Stadt T geflogen. Nach der Landung hatte er nicht einmal Zeit gehabt, einen Schluck Wasser zu trinken, und war sofort in ein Taxi gestiegen und zur Salim Group gefahren. Er dachte, er könnte mehr über Naylas Situation herausfinden, aber am Ende war er enttäuscht worden und hatte auch noch von seinem Vater eine Rüge
Ein Taxi hielt vor dem Haupteingang der Salim Group.Ein junger Mann stieg aus dem Wagen. Nachdem er den Fahrpreis bezahlt hatte, wartete er, bis der Taxifahrer weggefahren war, bevor er sich umdrehte und zum Sicherheitsraum der Salim Group ging.Der junge Mann drückte die Klingel am Sicherheitsraum, und ein Wachmann kam heraus. Als er den jungen Mann sah, fragte er höflich: „Herr, darf ich wissen, wen Sie suchen?“„Entschuldigung, ist dies die Salim Group?“Der junge Mann fragte den Wachmann mit warmer Stimme.Der Wachmann nickte und antwortete: „Ja, dies ist der Hauptsitz der Salim Group. Darf ich wissen, wen Sie suchen?“Der junge Mann lächelte und stellte sich sanft vor: „Hallo, mein Nachname ist Wen, mein Name ist Lu. Ich suche Herrn Richard Salim. Darf ich fragen, ob Herr Salim hier ist?“Als der Wachmann hörte, dass der andere Richard Salim suchte, betrachtete er den sanften und freundlichen Mann vor sich. Er schien etwa sechsundzwanzig Jahre alt zu sein, nicht gutaussehend und
Nach zwei Minuten des Zögerns brachte er schließlich ein Glas warmes Wasser in Naylas Zimmer.Da dies eine Mietwohnung war, war Naylas Zimmer nicht sehr groß, und die Möbel waren schlicht – anders als bei der Familie Tanjaya, wo selbst die Gästezimmer einen Teetisch und ein Sofa hatten.In Naylas Zimmer gab es außer einem eineinhalb Meter breiten Bett nur einen Kleiderschrank mit Frisierkommode. Es gab auch einen kleinen Computertisch mit einem Desktop-Computer darauf.Leise ging Kevin zum Computertisch und stellte das Glas warmes Wasser auf den Tisch. Dann setzte er sich vor den Computertisch, nahm das Fotoalbum und schlug es sanft auf.Diese Frau ähnelte Nayla wirklich sehr. Nein, man sollte sagen, Nayla ähnelte der Frau auf dem Foto sehr.Kevin vermutete, dass diese Frau sicher Naylas Mutter war.Wie hieß Naylas Mutter?Als Tony ihm half, Naylas Hintergrund zu untersuchen, schien die Information, die er gab, den Namen von Naylas Mutter zu erwähnen. Aber es war nur der Name, und dam
Nach dem Mittagessen ging Juwita, da sie abends ihr Geschäft eröffnen musste, zum Nachtmarkt, um einen Stand zu mieten und die Zutaten für das scharfe Satay vorzubereiten; sie wollte heute Abend verkaufen.Nixon folgte Juwita natürlich.Als Juwita ihm sagte, er solle nach Hause gehen, presste er die Lippen zusammen. Ohne ein Wort zu sagen: Juwita ging, er ging; Juwita blieb stehen, er blieb stehen. Juwita blieb nichts anderes übrig, als ihn wie Luft zu behandeln.Nixon hatte Juwita seine Gefühle gestanden, aber Juwita fühlte sich deswegen nicht verlegen. Obwohl sie Nixons Liebe nicht annahm, vergrößerte sie nicht absichtlich die Distanz zwischen ihnen, und sie gingen miteinander um wie zuvor.Die beiden großen Glühbirnen gingen schließlich.Kevin betrachtete Nixon und Juwita als Glühbirnen, und sie waren sogar zwei sehr helle Glühbirnen, die die Wärme seiner Familie ernsthaft beeinträchtigten.Naylas Wohnung war nicht so groß wie die Villa, in der Kevin wohnte, aber er war erst ein pa
Sie suchte etwas im Haus. Kevin sah, wie sie ständig herumlief, als suche sie etwas, und fragte sie liebevoll: „Monica, was suchst du?"Monica antwortete nicht. Genauer gesagt wusste sie nicht, wie sie mit Worten beschreiben sollte, was sie suchte.Sie fand schnell, was sie suchte. Es war ein kleiner Hocker.Monica nahm den kleinen Hocker, ging dann zum Tisch und stellte den Hocker vor den Tisch. Dann setzte sie sich auf den Hocker. Als sie saß, streckte sie die Hand aus, um die beiden Blumensträuße zu sich zu ziehen. Als sie merkte, dass sie die Blumen nicht erreichen konnte, während sie saß, stand sie auf und versuchte, auf den Tisch zu klettern.Nachdem Kevin ihre Absicht verstanden hatte, hielt er sie schnell zurück und rief mit leiser Stimme: „Monica, du wirst fallen. Papa gibt sie dir."Monica sah dann ihren gutaussehenden Vater an. Kevin nahm sie auf den Arm, setzte sie auf den kleinen Hocker und streckte dann die Hand aus, um einen Blumenstrauß für Monica zu nehmen.„Danke."M
Doch dann reißt Kevins nächster Satz Nayla aus ihren Träumereien."Monica braucht eine falsche Mutter."Nayla blinzelt."Ich möchte, dass du eine falsche Mutter für Monica wirst," fährt Kevin in demselben flachen Tonfall fort, als würde er einen gewöhnlichen Geschäftsvorschlag unterbreiten. "Deine
Ganz leise, als die Limousine noch nicht ganz in der Ferne verschwunden ist, kann Nayla noch das Weinen des kleinen Kindes hören, das aus dem Inneren "Mama" ruft. Die Stimme verklingt langsam, während das Auto sich weiter entfernt.'Das arme Kind,' denkt Nayla, während sie die Scherben ihrer Erdnus
Heute Abend liegt die Luft warm über dem ganzen Straßenmarkt an der Jalan Veteran. Eine Reihe von Händlerkarren reiht sich ordentlich links und rechts der Straße auf, jeder einzelne strahlt goldenes Laternenlicht aus, das Schatten auf den nassen Asphalt wirft, der noch vom Regen des Nachmittags feu
Kevin starrt auf die Restauranttür, die sich gerade hinter Nayla geschlossen hat. Monica wurde von Tante Lan bereits zum Auto gebracht, ihr Weinen ist vor Erschöpfung allmählich verstummt, und jetzt schläft das kleine Mädchen in Tante Lans Arm. Die anderen Betreuerinnen folgen dahinter, ihre Schrit







