LOGINGanz leise, als die Limousine noch nicht ganz in der Ferne verschwunden ist, kann Nayla noch das Weinen des kleinen Kindes hören, das aus dem Inneren "Mama" ruft. Die Stimme verklingt langsam, während das Auto sich weiter entfernt.
'Das arme Kind,' denkt Nayla, während sie die Scherben ihrer Erdnusssaucenflasche einsammelt. 'Vielleicht vermisst es seine Mutter.' Soweit sie vorhin erkennen konnte, waren in dem Wagen nur ein junger Mann am Steuer, ein kleines Kind und eine alte Dame, die ihr vorhin die Überweisung gemacht hat. Keine junge Frau, die man als Mutter dieses Kindes bezeichnen könnte. Also ist die Mutter vielleicht nicht bei ihnen, und das Kind vermisst seine Mutter. Doch Nayla denkt nicht weiter darüber nach. Sie hat ihre eigenen Probleme, um die sie sich kümmern muss. Ihr Karren muss heute Abend noch repariert werden, wenn sie morgen wieder verkaufen will. Mit eigener Kraft richtet Nayla ihren schief stehenden Karren wieder auf, beseitigt die Essensreste, die überall verstreut sind, und sammelt ihre Kochutensilien ein, die herumliegen. Der Abend, der eben noch voller Hoffnung war, endet mit Erschöpfung und einem Ärger, der sich in ihrer Brust festsetzt. --- Am nächsten Tag, gegen Nachmittag, steht Nayla schon wieder hinter ihrem Karren. Sie hat den Schaden von gestern Abend mit Hilfe eines Schweißers auf dem Markt reparieren können. Ihr Karren ist zwar nicht mehr so glatt wie früher, es gibt einige verbeulte Stellen und abgeplatzte Farbe, aber er ist noch zu gebrauchen. Nayla ist gerade dabei, die rohen Saté-Spieße auf dem Tisch zu ordnen, als ein Schatten vor ihren Karren fällt. Sie blickt auf und ihre Augen treffen direkt auf ein Gesicht, das sie kennt. Tante Lan. Die alte Frau steht mit demselben freundlichen Lächeln wie gestern vor Naylas Karren, als wären sie alte Bekannte, die sich zufällig begegnen. "Guten Abend, Fräulein," grüßt Tante Lan. Nayla richtet sich auf. "Oh, Sie sind die Tante von gestern, nicht wahr?" "Richtig, Fräulein. Ich bin Tante Lan." Die alte Frau deutet eine leichte Verbeugung an. "Ich möchte Sie zu einem Treffen einladen." "Ein Treffen?" Nayla zieht eine Augenbraue hoch. "Was für ein Treffen?" "Mein Herr möchte Sie treffen. Nicht weit von hier, nur in dem Restaurant dort am Ende der Straße." Tante Lan deutet in Richtung eines Restaurants, das tatsächlich von Naylas Standort aus zu sehen ist, etwa zweihundert Meter entfernt. Nayla wirft einen Blick in die Richtung, in die Tante Lan zeigt, und sieht dann wieder die alte Frau an. "Tut mir leid, Tante. Ich bin beschäftigt. Gleich kommen die ersten Kunden." "Es wird nicht lange dauern, Fräulein. Nur einen kurzen Moment." "Ich kann wirklich nicht. Es gibt noch viel vorzubereiten." Tante Lan gibt nicht auf. Die alte Frau redet weiter mit außergewöhnlicher Geduld auf sie ein und erklärt, dass dieses Treffen sehr wichtig sei und nicht viel Zeit in Anspruch nehmen werde. Ihr sanfter und aufrichtiger Tonfall macht es Nayla schwer, sich weiter zu weigern. "Also gut, also gut," gibt Nayla schließlich nach. Sie nimmt ihre Schürze ab und hängt sie an den Griff des Karrens. "Aber nur kurz, ja. Ich muss gleich zurück." Tante Lan nickt mit strahlendem Gesicht. "Natürlich, Fräulein. Vielen Dank." Sie gehen gemeinsam den Bürgersteig entlang zu dem besagten Restaurant. Das Restaurant sieht für die Gegend rund um den Nachtmarkt recht edel aus, mit einer sauberen Glasfassade und einem hell erleuchteten Innenraum. Als Tante Lan ihr die Tür öffnet, tritt Nayla ein. Noch bevor ihre Füße drei Schritte im Restaurant machen können, durchbricht eine kleine, helle Stimme die Stille. "Mama! Mamaaaa!" Ein kleines Mädchen läuft von einem Tisch in der Ecke des Restaurants aus los. Seine Schritte sind noch wackelig, typisch für ein Kleinkind, das gerade erst fließend laufen kann. Sein dünnes, schwarzes Haar wippt im Takt seiner hastigen Schritte. Beide winzigen Hände sind weit ausgestreckt, und seine runden Augen leuchten hell, als es Nayla ansieht. Monica wirft ihren kleinen Körper gegen Naylas Beine, umklammert die Waden des Mädchens fest und blickt dann mit einem breiten Lächeln zu ihr auf, das ihre neu gewachsenen Milchzähne zeigt. "Mama!" ruft sie noch einmal, diesmal mit einem Ton, der vor Glück überquillt. Nayla erstarrt auf der Stelle. Mit aufgerissenen Augen starrt sie das kleine Mädchen an, das ihre Beine umarmt. Dann rast ihre Erinnerung blitzschnell zu dem Vorfall von gestern Abend zurück. Das Geräusch des Weinens aus dem Wageninneren. Der Ruf "Mama", der leise zu hören war. Die winzige Silhouette hinter dem dunklen Glas. 'Das ist das Kind aus dem Auto von gestern,' denkt sie. 'Das Kind, das mit Tante Lan und... diesem arroganten Kerl zusammen war.' Reflexartig beugt sich Nayla hinunter und hebt Monica auf ihren Arm. Das kleine Mädchen schlingt sofort seine Arme um Naylas Hals, lehnt seinen Kopf bequem an Naylas Schulter, als gehöre es genau dorthin. Nayla spürt eine seltsame, kleine Wärme, die sich in ihrer Brust ausbreitet, als der winzige Körper sich an sie schmiegt. Dann ertönt das Geräusch fester Schritte von dem Tisch in der Ecke des Restaurants. Ein Mann kommt auf sie zu. Der Mann trägt ein weißes Hemd, dessen Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt sind, eine dunkle Stoffhose und glänzende Lederschuhe. Sein Gesicht ist gutaussehend mit einer markanten Kinnpartie, seine Augen sind scharf und dunkelbraun, und seine Lippen bilden eine gerade Linie, die keinerlei Gefühlsregung zeigt. Der Mann zieht einen Stuhl hervor und setzt sich an den nächstgelegenen Tisch, genau gegenüber von der Stelle, an der Nayla steht. Ohne Umschweife bedeutet er Nayla, auf dem Stuhl Platz zu nehmen, der ihr gegenüber bereitgestellt wurde. Nayla, die Monica noch immer auf dem Arm hält, setzt sich langsam auf diesen Stuhl. Als das Gesicht des Mannes im hellen Licht der Restaurantlampe direkt vor ihr ist, erkennt Nayla ihn sofort. Nicht, weil sie ihm gestern Abend begegnet ist, denn gestern Abend konnte sie das Gesicht der Person hinter der Autoscheibe nicht einmal sehen. Aber dieses Gesicht ist schon oft auf dem Fernsehbildschirm erschienen, in Wirtschaftsmagazinen, in den Wirtschaftsnachrichten, die Nayla gelegentlich sieht, wenn sie beim Nachbarn am Kiosk fernsieht. Kevin Tanjaya. Der CEO der Tanjaya Group, eines der größten Konglomerate in dieser Stadt. Sein Name wird stets in der Liste der einflussreichsten und reichsten Unternehmer genannt. Seine Geschäfte erstrecken sich von Immobilien bis Technologie, von Bankwesen bis Produktion. Sein gutaussehendes Gesicht steht oft im Rampenlicht der Medien, nicht nur wegen seiner Leistungen in der Geschäftswelt, sondern auch wegen seines Status als junger Witwer, der das Ziel der Hälfte der alleinstehenden weiblichen Bevölkerung dieser Stadt ist. Und er ist derjenige, der gestern Abend ihren Karren angefahren hat, ohne sich entschuldigen zu wollen. "Kevin Tanjaya," stellt sich der Mann mit ruhiger, tiefer Stimme vor, als wäre sein Name etwas, das keiner weiteren Erklärung bedarf. 'Hab ich's mir doch gedacht,' denkt Nayla bei sich. Kevin fährt ohne Umschweife fort. "Du erinnerst dich sicher an den Vorfall von gestern Abend." Nayla wartet. Eine Sekunde. Zwei Sekunden. Fünf Sekunden. Die Entschuldigung, die sie erwartet hat, kommt nie. Kevin erwähnt den Vorfall nur, als spräche er über einen längst vergangenen Besprechungstermin. Sein Tonfall ist flach, ohne Bedauern, ohne Schuldgefühl. Für ihn sind die tausend Dollar, die gestern Abend überwiesen wurden, eine mehr als ausreichende Regelung. Vielleicht sogar zu großzügig, angesichts des Schadens, der in Wirklichkeit gar nicht so groß war. 'Er hat tatsächlich nicht vor, sich zu entschuldigen,' denkt Nayla bei sich. Ihr Ärger, der seit gestern Abend etwas abgeklungen war, flammt nun wieder auf. Aber sie beschließt, sich zurückzuhalten. Sie hält ein kleines Kind auf dem Arm, das sich bequem an ihre Schulter lehnt, und sie will keinen Aufruhr machen, der dieses winzige Kleinkind erschreckt. Kevin betrachtet Monica, die in Naylas Arm die Augen geschlossen hält, mit einem schwer zu deutenden Ausdruck. Dann beginnt er zu sprechen. "Das Kind auf deinem Arm heißt Monica. Sie ist mein einziges Kind. Sie ist fast zwei Jahre alt." Kevin hält kurz inne. "Seit dem Vorfall gestern Abend hält sie dich für ihre Mutter." Nayla runzelt die Stirn. "Was soll das heißen?" "Nachdem wir gestern Abend von dem Ort weggefahren sind, hat Monica die ganze Fahrt über geweint. Sie hat kreischend 'Mama' gerufen und dabei gegen die Autoscheibe geschlagen. Ihr Weinen hat nicht aufgehört, bis sie schließlich vor Erschöpfung eingeschlafen ist." Kevin holt leise Luft. "Heute Morgen, sobald sie aufgewacht ist, hat sie als Erstes wieder geweint. Sie hat immer wieder 'Mama' gerufen und dabei zur Tür gezeigt, als erwartete sie, dass du dort erscheinst." Nayla betrachtet das kleine Mädchen, das in ihrem Arm eingeschlummert ist. Monica sieht jetzt tatsächlich so friedlich aus, so ruhig, als wäre all ihre Unruhe verflogen, sobald sie in Naylas Arm lag. "Also..." sagt Nayla langsam, "was willst du von mir? Soll ich ihre Betreuerin werden?" Kevin schüttelt langsam den Kopf. "Monica braucht keine neue Betreuerin. Sie hat schon viele Betreuer." Seine Augen blicken direkt in Naylas Augen. "Sie braucht eine Mutter." Naylas Herzschlag scheint für einen Schlag auszusetzen. 'Eine Mutter?' denkt sie bei sich. Für den Bruchteil einer Sekunde schweifen ihre Gedanken an einen Ort ab, an den sie nicht gehören. Kevins Worte klingen wie... wie ein Antrag. Ohne zu wissen, woher es kommt, wird Naylas Gesicht heiß. Ihr Herz schlägt schneller. Immerhin ist der Mann, der vor ihr sitzt, Kevin Tanjaya. Ein junger CEO, reich, einflussreich und gutaussehend. Die Hälfte der Mädchen in dieser Stadt träumt davon, an dem Platz zu sitzen, an dem Nayla jetzt sitzt. Und dieser Mann hat gerade gesagt, dass sein Kind eine Mutter braucht, und dabei direkt in ihre Augen gesehen. Nayla schluckt.Nayla sehnte sich nach einem warmen Zuhause, einem liebevollen Ehemann und einem süßen Kind.Tony sah sie an und sagte mit einem Lächeln, das kein Lächeln war: „Die Cousine meiner Mutter wollte mir ein Mädchen vorstellen und umschmeichelte mich bis zum Gehtnichtmehr. Ich war gerührt und willigte in ein Blind Date ein. Am Ende weigerte sich das Mädchen, nach Hause zu gehen, und tat es mit mir. Es scheint, ich habe nur ein Leben zu leben." Den letzten Satz begleitete er absichtlich mit einem Seufzen.Nayla wusste, dass er über sie sprach, und antwortete ruhig: „Warum sich zwingen, wenn es doch keine Bestimmung gibt?"Tony sah sie wieder an, sagte aber nichts und aß weiter.Nach einer Weile fragte er Nayla freundlich: „Möchtest du essen?"„Danke, nicht nötig. Ich habe später eine Verabredung zum Abendessen mit einem Klassenkameraden." Wenn sie Andre Wijaya versprochen hatte, sich mit ein paar alten Freunden zu treffen, würde sie ihr Versprechen nicht brechen.„Dann esse ich alles auf." T
Nayla antwortete ihm nicht. Nachdem sie die Küche betreten hatte, sah sie sich zuerst um und beobachtete dann noch einmal die Umgebung. Sie stellte fest, dass die Zutaten in der Küche sehr spärlich waren. Außerdem verbrauchten die Diener der Familie Sutanto normalerweise nicht alle Zutaten, die zum Kochen benötigt wurden, also stellten sie sie, nachdem sie es schade fanden, sie wegzuwerfen, in den Kühlschrank des Arbeitgebers. Sogar der Reis war Reis für die Diener.Tony hatte seit Jahren nicht zu Hause gegessen, also hatte er keine Lebensmittel vorbereitet.Nayla wusch zuerst den Reistopf und füllte den Reis in den kleinen Reisbehälter. Nachdem der Reis gekocht war, nahm sie zwei Auberginen, schälte sie und bereitete sich darauf vor, Auberginen-Balado zuzubereiten. Auberginen-Balado konnte man auch ungeschält machen, aber sie fand, dass es geschält besser schmeckte. Da die Zutaten begrenzt waren, konnte sie nur etwas Einfaches kochen.Im Kühlschrank war kein Fleisch, aber es gab Eier
Nayla sah Tony an, und Tony sah sie ebenfalls an. In diesem Moment waren seine Augen voller Schmerz, aber nicht, weil er an etwas dachte, sondern weil die Szene vor ihm sehr schmerzhaft war.Eigentlich konnte man sagen, dass er und Nayla beide bemitleidenswert waren.Auch sie hatte geliebte Menschen verloren. Obwohl ihr Vater noch lebte, schien es doch nicht so. Er hingegen – seine drei engsten Verwandten hatten ihn verlassen und ihn allein zurückgelassen.„Herr Tony, es tut mir leid." Nayla entschuldigte sich leicht bei Tony und berührte damit seine Wunde.Tony sah Monica an und nahm sie auf den Arm. Monica mochte es immer noch nicht, von ihm getragen zu werden, also zog sie weiter mit ihren Händen an seiner großen Hand. Aber Tony ließ sie nicht los. Monica fühlte sich, als wollte sie weinen, und sah zu Nayla hinüber, als ob sie um Hilfe bat. „Ich bin es gewohnt. Aber jeden Tag, wenn ich nach Hause komme, muss ich mich meinen Eltern und Windy stellen. Das hat nichts mit dir zu tun."
„Mama."Monica beugte ihren Körper hinunter und wollte nach Windys Foto greifen.Als Tony hörte, dass sie Windy ebenfalls „Mama" nannte, war er sehr aufgeregt. Er hatte sich Sorgen gemacht, dass Monica, weil sie noch zu klein war, Nayla immer als ihre Mutter ansehen würde. Diese Sorge war also unbegründet. Dass Monica Nayla „Mama" nannte, war eine Sache, aber Windy „Mama" zu nennen, war eine andere.Eigentlich hatte Monica das Gefühl, dass Windy auf dem Foto wie Nayla war. Beide waren sanft und gütig und fühlten sich sehr vertraut an.Als Tony sah, wie Monica sich anstrengte, nach Windys Foto zu greifen, drehte er sich um und sagte zu Nayla, die auf dem Sofa saß: „Nayla, ich kann Monica nicht stabil halten. Komm her und nimm sie auf den Arm."Er hatte nur eine Grube gegraben und Nayla hineinfallen lassen.Nayla wollte näher kommen, um die kleine Schwester in den Tiefen seiner Erinnerung zu sehen. Sie hatte sehr gehofft, dass Tony sie rief, also ging sie sofort näher.Nachdem sie Monic
Nayla begegnete seinem Blick. Als sie einander ansahen, schien Nayla etwas in Tonys Augen zu erhaschen. Doch Tony hatte es sehr schnell verborgen. Bevor sie es klar erkennen konnte, waren Tonys Augen bereits wieder normal.„Nach Hause!"Tony befahl: „Tante Lan, bring das junge Fräulein. Steigt in mein Auto. Ich bringe euch alle nach Hause."Tante Lan nickte, trat dann vor, um Monica aus ihren Armen zu nehmen. Sie setzte Monica in den Kinderwagen und schob ihn fort. Vielleicht weil Tante Lan ihn sehr schnell schob und weil ein Windhauch wehte, begann sich das Windrad in Monicas Hand von selbst zu drehen. Monica lachte sofort. Ihr lautes Lachen ließ Nayla nicht mehr mit Tony streiten wollen, und sie folgte ebenfalls.Nachdem sie in Tonys Auto eingestiegen waren, drehte Tony sich um und fuhr sie aus dem Royal Courtyard hinaus.„Junger Herr Tony, wollten Sie uns nicht nach Hause bringen?" fragte Tante Lan vorsichtig.Nayla machte sich nicht einmal die Mühe zu fragen.Da Monica hier war, w
„Monica, iss nicht einfach, was dir andere geben." Nayla ignorierte Jenny Limantos Warnung und nahm Monica sanft die Zuckerwatte aus der Hand. Obwohl Monica die Zuckerwatte nur ungern hergab, löste sie doch ihre kleinen Finger und sah zu, wie Nayla die Zuckerwatte Jenny Limanto zurückgab.„Nayla, Monica mag sie doch offensichtlich. Warum lässt du sie nicht essen? Was schadet schon eine Zuckerwatte?" Jenny Limanto schimpfte grob mit Nayla. Dann steckte sie Monica die Zuckerwatte erneut in die Hand und sagte zu ihr: „Monica, wenn du sie magst, dann iss sie. Kümmere dich nicht um sie. Sie ist nur deine Betreuerin und hat nicht die Qualifikation, sich um dich zu kümmern. Iss, ich habe noch viele hier. Ich gebe dir so viele, wie du willst."Monica hielt die Zuckerwatte noch einmal, doch sehr schnell streckte sie ihre Hand aus und gab sie Jenny Limanto zurück. Dann drehte sie sich um, umarmte Naylas Hals und weinte leise: „Mama!"Nayla war sehr zufrieden mit Monicas Verhalten und antwortete
Heute Abend liegt die Luft warm über dem ganzen Straßenmarkt an der Jalan Veteran. Eine Reihe von Händlerkarren reiht sich ordentlich links und rechts der Straße auf, jeder einzelne strahlt goldenes Laternenlicht aus, das Schatten auf den nassen Asphalt wirft, der noch vom Regen des Nachmittags feu
Kevin starrt auf die Restauranttür, die sich gerade hinter Nayla geschlossen hat. Monica wurde von Tante Lan bereits zum Auto gebracht, ihr Weinen ist vor Erschöpfung allmählich verstummt, und jetzt schläft das kleine Mädchen in Tante Lans Arm. Die anderen Betreuerinnen folgen dahinter, ihre Schrit
Nayla klappt den Vertrag zu und schiebt ihn in Kevins Richtung zurück."Ich kann das nicht unterschreiben," sagt sie mit beherrschter, aber scharfer Stimme.Kevin runzelt die Stirn. "Warum?""Regel Nummer fünf." Nayla sieht Kevin direkt an. "Du hast eine Klausel eingefügt, die mir verbietet, mich i
Ihr Karren ist schon in der Ferne zu sehen. Einige erste Kunden treffen bereits ein und warten vor dem noch geschlossenen Karren. Nayla beschleunigt ihre Schritte.Doch dann hört sie das Geräusch von Schritten hinter sich. Hastige Schritte, aber kein Laufen, die Schritte einer Person, die schon ält







