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Jenseits von ihm

Autor: Sophie Abou
last update Fecha de publicación: 2026-11-05 11:38:35

~Zaynes Sicht~

Dr. Smith saß ruhig da, die Hände ineinandergelegt, und wartete darauf, dass ich den Mut aufbrachte, etwas zu sagen.

Schließlich räusperte ich mich und fragte ihn, ob er sich wirklich sicher sei, was er da behauptete. Nichts an meiner Stimme klang gefasst. Der Arzt schien sich seiner Sache allerdings vollkommen sicher zu sein. Er erklärte, wenn er sich nicht sicher wäre, hätte er Chris' Namen schließlich nicht gekannt, bevor ich ihn überhaupt erwähnt hatte.

Damit hatte er recht.

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    ~Jeremys Sicht~Ich nahm mein Handy zur Hand, um meinen Vater anzurufen, doch in dem Moment, als mein Daumen über seinem Namen schwebte, schweiften meine Gedanken in eine völlig andere Richtung ab.Zayne.Ich hatte ihn von mir ferngehalten, als wäre die Wahrheit über seine Abstammung etwas, dem ich mich nicht stellen konnte, weil sie zu schwer zu ertragen war.Ich konnte nicht länger so tun, als wäre all das eine Lüge. Ich musste mich der Wahrheit stellen. Es war ohnehin längst überfällig.Also wählte ich seine Nummer.Er nahm bereits beim ersten Klingeln ab und stieß scharf die Luft aus, sobald er meine Stimme hörte. Hatte Vance es ihm schon erzählt? fragte ich mich.„Gott sei Dank rufst du endlich an“, sagte er. „Ich war schon kurz davor, selbst zu dir zu fahren, auch wenn ich dafür humpeln müsste.“Einen langen Moment brachte ich kein Wort heraus. Ich lauschte nur seinem Atem und spürte, wie sich das fremde, ungewohnte Gewicht des Wortes *Bruder* in meiner Brust ausbreitete.„Bist

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    ~Zaynes Sicht~Ich wollte gerade mein Handy nehmen und Jeremy anrufen, als sich die Tür leise öffnete und Chris wieder ins Krankenzimmer trat. Meine Finger schlossen sich für einen Moment fester um das Handy, bevor ich mich zwang, sie wieder zu entspannen. Ich hob den Kopf und setzte ein beherrschtes Lächeln auf, als wäre mein Gedankenkarussell nicht gerade in eine Richtung gelenkt worden, in die ich ihn auf keinen Fall hineinziehen wollte.Er blieb am Fußende meines Bettes stehen und musterte mich mit jenem vertrauten besorgten Blick.„Alles gut bei dir?“, fragte er. „Du siehst aus, als hätte dich gerade jemand mental verprügelt.“Oh, Chris. Du hattest ja keine Ahnung, wie sehr ich gerade mental verprügelt worden war.„Mir geht's gut“, log ich und bemühte mich um eine gefasste Stimme. „Eigentlich sogar viel besser.“Er nickte, schien jedoch nicht ganz überzeugt zu sein. Sein Blick wanderte zu dem leeren Stuhl, auf dem Dr. Smith noch vor wenigen Minuten gesessen hatte.„Du brauchst di

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    ~Zaynes Sicht~Dr. Smith saß ruhig da, die Hände ineinandergelegt, und wartete darauf, dass ich den Mut aufbrachte, etwas zu sagen.Schließlich räusperte ich mich und fragte ihn, ob er sich wirklich sicher sei, was er da behauptete. Nichts an meiner Stimme klang gefasst. Der Arzt schien sich seiner Sache allerdings vollkommen sicher zu sein. Er erklärte, wenn er sich nicht sicher wäre, hätte er Chris' Namen schließlich nicht gekannt, bevor ich ihn überhaupt erwähnt hatte.Damit hatte er recht.Er erklärte weiter, Chris sei nicht irgendein Patient gewesen, der zufällig bei ihm aufgetaucht war. Er hatte ihn persönlich betreut und war einer der psychiatrischen Fälle gewesen, die im Krankenhaus besonders engmaschig überwacht wurden.Allein die Vorstellung, dass Chris etwas mit einer psychiatrischen Klinik zu tun gehabt haben sollte, war für mich kaum zu begreifen. Chris war der Friedfertigste von uns. Der Fröhlichste, der Unbeschwerteste. Irgendetwas musste hier doch falsch sein. Davon wa

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