INICIAR SESIÓNAvaIch wachte früh auf, als es im Zimmer noch vollkommen still war. Ich stand aus dem Bett auf, zog mich an, verließ das Haus und machte mich auf den Weg zu meinem Jet.Der Pilot startete die Triebwerke, und nur wenig später hoben wir ab. Der Flug dauerte einige Stunden, bis wir schließlich in Italien landeten.Als ich aus dem Flugzeug stieg, wartete bereits ein schwarzer Wagen auf mich. Der Fahrer brachte mich auf direktem Weg zum Anwesen.Das Anwesen war komplett leer; niemand lebte mehr hier.Die Luft im Inneren roch nach kaltem Tabak und altem Blut. Ich ging in mein Arbeitszimmer, setzte mich an den großen Schreibtisch und klappte meinen Laptop auf, um zu arbeiten.Während Dokumente und Zahlen den Bildschirm füllten, trat mein Assistent Marco ein. Er schloss die Tür hinter sich, blieb vor meinem Schreibtisch stehen und begann zu sprechen.„Boss, jemand versucht sich gegen uns zu erheben“, sagte Marco. „Wir haben einen Verräter in den eigenen Reihen, und ein Krieg steht bevor. Hin
AvaIch stieß ein Gähnen aus und wollte mich gerade ausgiebig strecken, als mich etwas am Boden hielt. Ruckartig schlug ich die Augen auf.Da lag jemand! Mein nervötender, aber umwerfend gutaussehender Mitbewohner.Wir lagen ganz nah beieinander, eng aneinander gepresst, seine Hand lag an meiner Taille, meine auf seiner Brust. Ich blinzelte die letzte Schläfrigkeit weg und starrte dieses absolute Kunstwerk von einem Mann an.Die Sonne war bereits aufgegangen und warf ein blasses, orangefarbenes Licht auf seine Züge: dichte, perfekt geschwungene Augenbrauen, lange Wimpern. Mein Blick wanderte weiter über seine markante Nase hinab zu seinen roten Lippen – denselben Lippen, die mich verschlungen hatten, die mich so tief geküsst hatten, dass ich ohne seine Hilfe kaum noch atmen konnte. Den Lippen, die das Verlangen in mir erst geweckt hatten. Ich ließ meinen Blick weiter zu seiner meißelförmigen Kieferpartie und seinem Schlüsselbein gleiten. Der Rest seines Körpers war unter dem grauen Ob
AvaIch wartete darauf, dass sie sich korrigierte, doch sie blieb einfach stehen, das Kinn stolz erhoben, die Nase leicht gerümpft, als wäre sie fest von der Richtigkeit ihrer Worte überzeugt.„Wie bitte?“„Mein Ernst. Das ist der einzige Weg, um ihnen das Maul zu stopfen. Ich kenne Sharon; sie wird es dir reindrücken. Sie wird dafür sorgen, dass du dich minderwertig fühlst – genau wie draußen vor der Tür. Zuerst habe ich nicht verstanden, warum sie vor deinen Augen ihr Gift spucken musste, aber jetzt ist es mir klar.“ Sie atmete tief durch und fuhr fort. „Ich wusste schon immer, dass sie falsch ist – all ihre aufgesetzten Lächeln und die bitteren Worte. Und jetzt hat sie ihren ersten Zug gemacht.“ Sie lehnte sich näher zu mir. „Um zu verhindern, dass sie dich komplett zerquetscht, musst du ihr zeigen, dass es dir völlig egal ist. Sie hat dir nicht deinen Mann weggenommen; sie hat dir eine Last abgenommen. Zeig ihr, dass du jeden anderen haben kannst, der um Längen besser ist, und auß
AvaIch stieß ein träges Gähnen aus und wollte mich gerade ausgiebig strecken, als mich etwas am Boden hielt. Ruckartig schlug ich die Augen auf.Ein Jemand! Mein nervötender, aber umwerfend gutaussehender Mitbewohner.Wir lagen ganz nah beieinander, eng aneinander gepresst, seine Hand lag an meiner Taille, meine auf seiner Brust. Ich blinzelte die verbliebene Schläfrigkeit weg und starrte dieses absolute Kunstwerk von einem Mann an.Die Sonne war bereits aufgegangen und warf ein blasses, orangefarbenes Licht auf seine Züge: dichte, perfekt geschwungene Augenbrauen, lange, dunkle Wimpern. Mein Blick wanderte weiter über seine ebenmäßige Nase hinab zu seinen roten Lippen – denselben Lippen, die mich verschlungen hatten, die mich so tief geküsst hatten, dass ich ohne seine Hilfe kaum noch atmen konnte. Den Lippen, die dieses unerschöpfliche Verlangen in mir geweckt hatten. Ich ließ meinen Blick weiter zu seiner meißelförmigen Kieferpartie und seinem markanten Schlüsselbein gleiten. Der
VIVIANDie Stille wog schwer im Raum, dicht und unbeweglich. Sie kroch mir bis tief in die Knochen, bis ich ihren bitteren Nachgeschmack auf der Zunge spüren konnte. Ich starrte sie an – völlig erstarrt über die unfassbare Dreistigkeit, die sie zur Schau stellte, während sie das breiteste Lächeln aufsetzte, das die Menschheit je gesehen hatte, und stolz für die Kameras posierte. Mein Blick war fest auf sie gerichtet, doch sie würdigte mich keines einzigen Blickes.Ich riss mich zusammen und schraubte mir meine gewohnte, fehlerfreie Maske der Neutralität so fest ins Gesicht, dass es wehtat.Das wilde Auslösen der Kameras durchbrach die drückende Stille, die uns umgab.„Sind Sie die besagte Cousine, die der wahre Kopf hinter dem phänomenalen Erfolg von Vale Construction ist?“„In welchem Verhältnis stehen Sie genau zu Miss Vivian Vale?“„Verraten Sie uns, warum Sie sich dazu entschieden haben, Ihre Identität vor den Medien geheim zu halten und nur aus dem Schatten heraus zu arbeiten?“„
ALEXNach dem beinahe ruinierten Frühstück beschloss ich, die Sache abzuhaken. Ich hatte überreagiert. Egal wer zum Teufel er war, es gab verdammt nochmal keine Möglichkeit, dass er sich jemals zwischen Vivian und mich drängen könnte. Unser Abendessen war voller Lachen gewesen; sie hatte ihre Deckung abgelegt und frei über ihren peinlichsten Moment gesprochen. Sie erzählte, wir lachten, und ich sah eine Seite an ihr, von der ich nicht gewusst hatte, dass sie existierte. Das kleine Mädchen in ihr, das Freude an allem fand, das so frei und verschmitzt war. Und als sie sagte, sie könne keinen Spaß mehr haben, schoss das Blut brüllend durch meine Adern. Sie kann es, und sie wird es. Ich war jetzt hier, und es war mir scheißegal, ob ihre ganze Familie von ihr abhing, als wäre sie Sauerstoff, oder ob ihre Firma zusammenbrechen würde, wenn sie sich nicht in einen Workaholic verwandelte. Sie würde Spaß haben und frei lieben, weil sie das und noch viel mehr verdiente.Stille kehrte ein, und ic







