LOGINEinen Monat später Ich wache langsam auf und spüre die sanfte Wärme der Morgensonne auf meiner Haut. Emma liegt friedlich neben mir, ihr Brustkorb hebt und senkt sich in einem gleichmäßigen Rhythmus. Eine tiefe Glückswelle überkommt mich, als ich sie schlafen sehe. Nach all dem Chaos, dem Schmerz und der monatelangen Suche halte ich sie endlich wieder in meinen Armen, wo sie hingehört. Der Weg bis zu diesem Moment war lang und beschwerlich, aber jede Mühe hat sich gelohnt, jetzt, wo ich jeden Morgen mit ihrem wunderschönen Gesicht aufwachen kann. Ich rücke näher und gebe ihr einen sanften Kuss auf die Wange. Dann beuge ich mich vor und küsse zärtlich ihre Lippen, genieße das vertraute Gefühl. Emma lächelt gegen meinen Mund, und langsam öffnet sie die Augen. „Guten Morgen, meine Liebe“, flüstert sie, ihre Stimme noch sanft vom Schlaf. Mein Herz ist voller Zuneigung
Emma An diesem Morgen erfüllt Glück mein Herz, als ich mit meiner Großmutter in ihrem wunderschönen Garten stehe. Die Sonne scheint sanft über die Blumen und lässt ihre Farben noch leuchtender wirken. Rote Rosen, weiße Lilien und violetter Lavendel wiegen sich sanft in der leichten Brise. Schmetterlinge flattern von Blüte zu Blüte, während Bienen um die Blütenblätter summen. Der Garten wirkt wie ein friedliches kleines Paradies, versteckt hinter dem Haus, voller Leben und süßem Duft. Meine Großmutter gießt die Blumen mit einer grünen Gießkanne, während ich neben ihr hergehe. Sie zeigt auf verschiedene Pflanzen und nennt mir mit einem warmen Lächeln ihre Namen. Ich höre aufmerksam zu und genieße jeden Augenblick, den wir zusammen verbringen. Hier bei ihr zu sein, gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe, das ich
GinaIch sitze am Kopfende des langen Konferenztisches, als die Vorstandssitzung beginnt. Vom Moment an, als alle Platz genommen haben, herrscht eine angespannte Atmosphäre im Raum.Auch Gina ist da, sie sitzt ganz am anderen Ende. Sobald ich sie sehe, werfe ich ihr einen scharfen Blick zu. Sie erwidert meinen Blick, ohne mit der Wimper zu zucken, ein kleines Lächeln umspielt ihre Lippen.Die Sitzung beginnt normal, doch das ändert sich schnell. Gina steht plötzlich auf und zieht die Aufmerksamkeit aller auf sich. „Es wird Zeit, dass sich dieser Vorstand um eine neue Führung kümmert“, sagt sie entschieden.Eines der älteren Vorstandsmitglieder runzelt die Stirn und fragt: „Was meinen Sie mit neuer Führung? Knox hat diese Aufgabe jahrelang gut erfüllt.“Gina lacht leise, doch ihr Lachen klingt nicht warmherzig. „Eine riesige Summe Geld ist aus der Firma verschwunden, und Knox hat darüber gelogen. Er hat versucht, es zu vertuschen.“
EmmaIch habe mich noch immer nicht von dem Schock erholt, den ich an dem Tag empfand, als mir das Krankenhaus die Testergebnisse zuschickte.Jedes Mal, wenn ich daran denke, schnürt es mir die Kehle zu. Ich kann es einfach nicht fassen, dass Knox nicht der Vater meines Babys ist. Wenn er es nicht ist, wer dann? Ethan ist es ganz sicher nicht. Allein der Gedanke an ihn lässt mein Blut vor Wut kochen.Ich gähne leise, setze mich im Bett auf und reibe mir die Augen. Die ersten Sonnenstrahlen des Morgens scheinen sanft durch die dünnen Vorhänge in mein Zimmer.Es strahlt eine friedliche und ruhige Atmosphäre aus. Ich wohne jetzt bei meinem Vater und meiner Großmutter. Ich bin vor einer Woche aus Ivas Haus ausgezogen, weil ich Abstand brauchte. Ich möchte weder Ethan noch Knox in der Nähe haben, und meine Mutter ist die Letzte, die ich sehen möchte.Die Tür öffnet sich leise, und meine Großmutter kommt herein, ein Glas Wasser in der
KnoxIn einem Anfall von Wut knülle ich das Papier mit dem DNA-Ergebnis fest in meiner Faust zusammen, bis es zu einem zerknitterten Ball wird.Ich hätte es wissen müssen, dass es ein Fehler war, Emma zu vertrauen. Ich ließ mich von der Liebe völlig blenden und ignorierte alle Zweifel, die mich warnen wollten. Nun halte ich die schmerzhafte Wahrheit in Händen, und es fühlt sich an, als würde mir ein Messer in den Bauch gestoßen.Ein stechender Schmerz durchfährt meine Brust. Ist das Baby also wirklich nicht meins? Diese Erkenntnis trifft mich härter als erwartet.Ich schlucke schwer, um den Kloß in meinem Hals zu unterdrücken und die Mischung aus Wut und Traurigkeit zu bekämpfen, die mich zu überwältigen droht.Ohne nachzudenken, werfe ich das zerknitterte Papier aus dem Autofenster.Als ich zum Eingang der Turnhalle schaue, sehe ich Ethan dort stehen und mich beobachten.Unsere Blicke trafen sich für ein paar
KnoxEs sind nun schon zwei lange Wochen vergangen und ich bin völlig erschöpft. Gina findet jeden Tag neue Wege, den Scheidungsprozess zu erschweren.Sie streitet über jede Kleinigkeit, lässt unzählige Nachrichten über ihre Anwälte verschicken und scheint entschlossen, die Sache so lange wie möglich hinauszuzögern. Ich schlafe nachts kaum noch. Meine Gedanken kreisen unaufhörlich und lassen sich nicht beruhigen.Das DNA-Ergebnis kam gestern an, aber ich habe es noch nicht geöffnet. Der Umschlag liegt in meiner Sporttasche wie ein gefährlicher Gegenstand.Ein Teil von mir will die Wahrheit wissen, ein anderer Teil hat panische Angst davor, was sie enthalten könnte. Ich schiebe es immer wieder auf und sage mir, ich werde später darauf eingehen, aber dieses „später“ scheint nie zu kommen.Nach vielen Monaten betrete ich das Fitnessstudio. Sobald ich durch die Türen trete, strömt mir der vertraute Geruch von Gummimatten und saubere







