Mag-log inSie träumte von einem Märchen. Er machte aus ihrem Traum einen gnadenlosen Vertrag. Olívia Bittencourt arbeitete als Verwaltungsleiterin im Ingenieurunternehmen ihres Vaters. Romantisch und hingebungsvoll hatte sie stets davon geträumt, eine Familie zu gründen, und war überzeugt, ihre Zukunft an der Seite ihres Freundes gefunden zu haben. In der Nacht, in der sie sich ihm zum ersten Mal hingeben wollte, wurde sie ausgerechnet von ihrem eigenen Freund betäubt. Sein Plan war es, ihre Jungfräulichkeit an seinen Chef zu verkaufen, um im Gegenzug eine Beförderung zu erhalten. Doch eine Verwechslung der Hotelsuiten änderte alles: Olívia landete in den Armen eines kalten CEOs, der süchtig nach Frauen war und weder an die Liebe noch an ein Happy End glaubte. Aus dieser verbotenen Nacht entstand eine unerwartete Schwangerschaft. Verzweifelt versuchte Olívia, ihren Bruder aus den Fängen skrupelloser Kredithaie zu retten und ihren herzkranken Vater zu schützen. Dafür nutzte sie die Kreditkarte, die ihr in jener Nacht hinterlassen worden war, um die Schulden zu begleichen – und geriet dadurch in die Hände von Liam Holt. Er musste heiraten und einen ehelichen Erben bekommen, um das Vermögen seines Großvaters und sein Firmenimperium zu sichern; sie hatte keine andere Wahl. Unter enormem Druck stimmte sie einer auf ein Jahr befristeten Vertragsehe zu und spielte die Rolle der perfekten Ehefrau eines Milliardärs. Zwischen Hass, Verlangen und dunklen Geheimnissen erkannte Olívia, dass niemand für immer eine Rolle spielen konnte … und dass dieser Vertrag entweder zu ihrem Gefängnis oder zum Beginn einer großen Liebe werden würde.
view moreAlex betrachtete ihn einen Augenblick.— Na gut … — sagte er schließlich und nickte. — Aber falls sie doch hier auftaucht, dann nur, weil ich sie nicht davon abhalten konnte.Liam hielt seinem Blick stand.Das wusste er.Doch er gab nicht nach.Stille.Alex erhob sich und rückte sein Jackett zurecht.— Ich muss los. Sobald es Neuigkeiten gibt, komme ich wieder. Möchtest du Olívia etwas ausrichten?Liam blickte einen Augenblick auf den Tisch, nahm den Umschlag, der dort lag, und reichte ihn Alex.— Gib ihr das.Alex nahm den Umschlag entgegen, steckte ihn in seine Aktentasche und nickte.Dann drehte er sich um und ging zur Tür.Seine Hand lag bereits auf der Klinke.— Alex — rief Liam und hob leicht das Kinn.Alex blieb stehen.Drehte sich um.— Ermittle auch gegen … Éricas Schwester.Die darauffolgende Stille dauerte nur kurz.Ein kaum wahrnehmbares Lächeln erschien auf Alex' Lippen.Er nickte ein einziges Mal.— Ich komme wieder.Die Türklingel hallte durch die Villa.Kurz.Aber beha
Edgar trat einen Schritt vor und stellte sich neben sie.— Ma’am — sagte er bestimmt.Sie sah ihn an.Noch immer angespannt.— Es wird nicht lange dauern — fuhr Edgar fort und hielt ihrem Blick stand. — Und ich werde die ganze Zeit dabei sein.Er machte eine kurze Pause.— Sollte sich sein Zustand auch nur geringfügig verändern, breche ich die Befragung sofort ab.Sie zögerte.Atmete tief durch.Ihr Blick wanderte zur Tür des Krankenzimmers.Dann zurück zu Edgar.Schließlich nickte sie.Widerwillig.— Fünf Minuten — wiederholte Edgar.Er betrat das Zimmer als Erster.Sein Blick wanderte sofort zu den Überwachungsmonitoren.Erst nachdem er die Werte überprüft hatte, trat er zur Seite.Die Polizisten folgten ihm.Einer der Beamten näherte sich vorsichtig dem Bett.— Mr. André … — begann er in ruhigem Ton. — Können Sie mich hören?André blinzelte langsam.Es dauerte einen Augenblick.— Ja … — murmelte er mühsam.Edgar beobachtete jede Einzelheit.— Nur kurze Fragen — sagte er bestimmt, o
Am nächsten Morgen erfüllte das gleichmäßige Piepen der Überwachungsmonitore das Zimmer auf der Intensivstation.Beständig.Kalt.André lag regungslos da.Bis plötzlich …eine kaum wahrnehmbare Bewegung durch seinen Körper ging.Seine Augenlider zuckten.Öffneten sich.Das Licht blendete ihn.Alles war verschwommen.Schwer zu begreifen.Für einen Augenblick stockte sein Atem.— André …? — Die Stimme seiner Mutter klang leise und zittrig.Er versuchte, seinen Blick zu fokussieren.Doch es gelang ihm nicht.Und dann kamen die Erinnerungen.Wie ein Blitz.Der Parkplatz.Das Motorrad.Das Geräusch.Der Aufprall.Sein Körper spannte sich leicht an.— A … — versuchte er zu sprechen.Seine Stimme versagte.— Mama … — brachte er kaum hörbar hervor.Sofort beugte sie sich zu ihm.— Gott sei Dank … — flüsterte sie, unfähig, ihre Gefühle zurückzuhalten. — Du bist aufgewacht … Mein Junge … ich bin hier …André kniff die Augen zusammen und versuchte, sich zu konzentrieren.— Motorrad … — murmelte
Olívia schloss die Augen und versuchte, sich wieder zu fassen. Doch ihr Atem ging noch immer stoßweise.— Ich wünschte, ich könnte bei ihm sein … — murmelte sie. — Ich muss ihn sehen …Laura schüttelte behutsam den Kopf.— Jetzt nicht — sagte sie bestimmt, aber ohne jede Härte. — In deinem Zustand würdest du nur noch mehr leiden. Und das will Liam nicht.Diese Worte trafen Olívia mitten ins Herz.Sie presste eine Hand gegen ihre Brust und versuchte, ihre Tränen zurückzuhalten.— Ich halte es nicht aus, von ihm getrennt zu sein … — sagte sie mit erstickter Stimme. — Ich muss zu ihm … Ich habe immer noch nichts von ihm gehört.Ísis ergriff sofort ihren Arm.— Nein — sagte sie entschieden. — Du gehst nicht hin.Ihre Stimme wurde ernster.— Wenn es etwas gibt, das Liam aus der Fassung bringt, dann bist du es. Dich leiden zu sehen, macht ihn fertig.Olívia wandte erschüttert den Kopf ab.— Aber ich muss …— Liam hat ausdrücklich darum gebeten, dass du nicht dorthin kommst … — ergänzte Laur












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