Meine Ex-Frau ist Eishockeytrainerin

Meine Ex-Frau ist Eishockeytrainerin

last update最後更新 : 2026-08-04
作者:  Teeeeee連載中
語言: Deutsch
goodnovel18goodnovel
評分不足
5章節
176閱讀量
閱讀
加入書架

分享:  

檢舉
作品概覽
目錄
掃碼在 APP 閱讀

故事簡介

Drama

18+

Modern

Intelligent

CEO

Arrogant

Plot Twist

Zweite Chance

One-Night-Stand

Liebe war teuer, besonders von dem Mann, den jedes Mädchen heimlich bewundert, dem Hockey-Star Ethan Ryder. Aurora opferte ihre Würde, um den Ruf ihres Idols zu retten. Sie versteckte ihre Identität als Sterling-Erbin und wurde zu seiner bloßen Hausfrau und Marionette. Doch er nahm sie als selbstverständlich hin – sie wurde gedemütigt und betrogen. Nun verließ sie ihn und trat ins Rampenlicht. Seine einstige größte Fanin wurde zum Rückgrat seines Rivalenteams. Doch Ethan konnte in einer Welt ohne Aurora an seiner Seite nicht weiterleben. Würde er jemals wieder ihre Liebe gewinnen können? Welches Schicksal erwartet das Duo auf gegenüberliegenden Seiten des Hockeyfeldes?

查看更多

第 1 章

Kapitel 1

AURORA

Als ich fünf war, sagte ich einem Fremden, er hätte schöne Augen, und versuchte, ihm die Rolex meines Bruders zu schenken, weil er traurig aussah.

Als ich sechzehn war, schwänzte ich die Staatsmeisterschaften, um in die Umkleidekabine eines Jungen einzubrechen und ihm 200 Origami-Kraniche zu hinterlassen, weil er bei einem Test durchgefallen war. Meine Brüder gaben mir drei Monate Hausarrest.

Und als ich dreiundzwanzig war, wandte ich mich vom gesamten Sterling-Imperium ab.

Für einen Mann.

Und nicht irgendeinen Mann – für ihn.

Weil Ethan Ryder vor sechs Jahren einem Reporter gesagt hatte, er wolle „eine Frau mit einfachem Hintergrund. Keine reiche, verwöhnte Erbin.“

Also wurde ich einfach.

Verrückt, oder?

Man sagt, Liebe macht dumm. Sie haben recht. Besonders, wenn diese Liebe dem Mann gilt, von dem man seit seinem siebzehnten Lebensjahr besessen ist. Dem goldenen Kapitän der LA Ice. Dem Gesicht der größten Franchise der Stadt.

Ich habe Milliarden für ihn aufgegeben, und heute würde ich es bereuen.

„Mommy? Mommy, wach auf“, kommt die einzige Stimme, die mich jemals aus dem tiefsten Schlaf reißen könnte.

Sofort fliegen meine Augen auf, und ich blicke direkt in das Gesicht meiner fünfjährigen Tochter Lily. Sie steht am Fußende der Matratze und drückt ihren Lieblingsstoffbären an die Brust. Ihre großen, glasigen Augen spiegeln die Schatten des Zimmers wider.

„Oh, Schatz“, rolle ich mich auf die Seite, vorsichtig wegen des schweren Bauches, und öffne die Arme. „Schon wieder ein Albtraum?“

Sie nickt schnell und klettert aufs Bett, vergräbt ihr Gesicht in meinem Hals.

„Alles gut, Lilypad“, flüstere ich, schlinge die Arme um sie und wiege sie sanft. „Die Monster sind nicht echt, das verspreche ich dir.“

Langsam wird ihre Atmung gleichmäßiger und ihr kleiner Körper entspannt sich gegen mich. Als sie endlich tief schläft, schiebe ich sie zur Seite und decke die Bettdecke um ihre Schultern.

Als ich mich zurückziehe, wandert mein Blick auf die andere Seite des Kingsize-Bettes. Leer.

Stimmt. Ethan war wieder nicht nach Hause gekommen.

Ich greife nach meinem Handy auf dem Nachttisch, entsperre den Bildschirm, hoffe verzweifelt auf eine Nachricht, einen verpassten Anruf – irgendetwas, aber ich werde mit nichts begrüßt.

Wie üblich legt sich ein vertrautes Stechen in meine Brust, und ich lüge mich an, wie jedes Mal.

Er ist nur beschäftigt. Es sind die Hockey-Finals. Das wichtigste Spiel seiner Karriere. Er ist einfach nur fokussiert.

Ich komme gar nicht dazu, bei der Einsamkeit zu verweilen, bevor die Eichentür zum Schlafzimmer so heftig aufschlägt, dass sie gegen den Türstopper knallt und die Bilderrahmen an der Wand klirren.

Meine Schwiegermutter Beatrice Ryder marschiert herein. Makellos in einem Designer-Tweed-Kostüm, mit teuren Perlen, und mustert mich mit blanker Verachtung.

Wer zieht sich um diese Uhrzeit schon so an? Als ich das letzte Mal aufs Handy geschaut habe, war es 5 Uhr morgens. Nur Beatrice schafft es, selbst dann so gepflegt auszusehen, wenn die Welt untergeht.

„Immer noch im Bett?“ höhnt sie. Gott, ich habe wirklich keine Kraft für ihr Drama gerade. „Schau dir die Uhrzeit an. Ich schwöre, ihr Mädchen aus den Slums habt absolut keine Arbeitsmoral.“

Instinktiv blicke ich zu Lily und bin erleichtert, dass sie durch den Knall nicht aufgewacht ist. „Beatrice, bitte, sprich leiser. Lily ist gerade wieder eingeschlafen. Und ich bin hochschwanger mit Zwillingen. Der Arzt hat gesagt—“

„Oh, wag es ja nicht, diese Kinder als Ausrede für deine Faulheit zu benutzen!“ schnauzt sie und verschränkt die Arme. „Frauen in meiner Zeit haben bis zu dem Moment gearbeitet, in dem die Fruchtblase geplatzt ist. Aber was soll man sonst von einer Goldgräberin erwarten? Du solltest jeden einzelnen Tag auf den Knien Gott danken, dass mein Sohn genug Mitleid hatte, dich in die Ryder-Familie aufzunehmen.“

Sie hält inne, ihre Augen wandern mit Abscheu zu Lilys schlafender Gestalt. „Obwohl, wenn man bedenkt, dass du ihm beim ersten Mal nicht mal einen Sohn schenken konntest, hast du wirklich nichts, womit du angeben könntest. Hoffen wir, dass das, was gerade in deinem Bauch steckt, tatsächlich das Ryder-Erbe trägt, denn dieses hier hier tut es mit Sicherheit nicht.“

Die Beleidigung meiner Tochter lässt mein Blut kochen. Eine scharfe Erwiderung sitzt mir auf der Zunge, aber ich schlucke sie hinunter. Die Fäuste unter der Decke geballt, ertrage ich die Demütigung schweigend. Für Lily. Für Ethan.

Wenn sie nur wüsste.

Wenn meine Brüder jemals herausfänden, wie die Ryders mich behandeln, würden sie dieses gesamte Familienimperium Stein für Stein, Dollar für Dollar zerlegen, bis nichts mehr übrig wäre außer Staub.

Die Ryders halten sich für Elite.

Im Vergleich zu meiner Familie sind sie nichts.

„Na? Starr mich nicht einfach mit diesen leeren Augen an“, knurrt Beatrice und unterbricht meine Gedanken. „Die Caterer kommen später, um die Meisterschafts-Afterparty vorzubereiten. Der Wohnbereich unten muss blitzblank sein. Steh auf und putz. Die Hausmädchen wurden abgezogen, um beim Catering zu helfen.“

„Du willst, dass ich die Villa gründlich putze? In meinem Zustand?“ frage ich ungläubig.

„Wenn du unter diesem Dach leben willst, verdienst du dir dein Bleiberecht. An die Arbeit.“ Mit einem letzten hochmütigen Blick dreht sie sich auf dem Absatz um und verschwindet aus dem Zimmer.

Eine Stunde später knie ich auf Händen und Knien im großen Wohnzimmer, neben mir ein Eimer mit Seifenwasser.

Jede Bewegung ist Qual. Mein Rücken pocht, und der Druck im Unterleib ist enorm, aber ich kämpfe mich durch und ziehe die Schrubbbürste über den Marmorboden.

Um mich abzulenken, schalte ich den riesigen Fernseher an der Wand ein. Die Vorberichterstattung zu den Hockey-Finals dröhnt durch den Raum.

„…Und wenn wir uns die erstaunliche Entwicklung des Teams in dieser Saison ansehen“, dröhnt der Sportkommentator, „müssen wir dem absoluten taktischen Genie ihrer neuen Cheftrainerin Vanessa Hart Anerkennung zollen. Ihre innovativen Strategien haben ihren Spielstil komplett revolutioniert.“

Kaum zuhörend wische ich mir den Schweiß von der Stirn und schrubbe weiter.

Dann schneidet die Übertragung zu einem Highlight-Reel des vorherigen Spiels, und ich halte inne.

Warte. Warum um Gottes willen sieht das aus wie eines meiner Plays?

Die defensive Rotation. Die spezielle Positionierung der Flügelspieler. Der Trick-Play an der blauen Linie… das ist zu spezifisch.

Nein. Es ist ein Zufall. Es muss ein Zufall sein.

Gerade als ich mich weiter einzureden versuche, hebt der Kommentator eine weitere riskante Power-Play-Strategie hervor.

Ein Kloß bildet sich in meinem Hals und meine Hände beginnen zu zittern.

Das sind definitiv meine Plays.

Ich weiß es, weil ich unzählige Nächte bis spät in die Nacht im Bett gesessen habe, meine eigene Erschöpfung ignorierend, und stundenlang Hockey-Footage analysiert habe, während Ethan neben mir schlief.

Ich habe mein Herz, meinen Verstand und mein Verständnis für Sportanalytik in ein Notizbuch gesteckt und jedes einzelne Play so zugeschnitten, dass es Ethans Stärken maximiert und seine Schwächen verdeckt.

Ich habe es ihm gegeben, damit er Erfolg hat.

„…Vanessa Hart hat erneut bewiesen, warum sie die brillante Strippenzieherin hinter dem Erfolg dieses Teams ist“, lobt der Kommentator, während ein Foto einer wunderschönen, lächelnden blonden Frau neben Ethans Bild auf dem Bildschirm erscheint.

Panik lässt mich auf die Füße springen. Ich ignoriere den plötzlichen Stich im Bauch und stürze die Treppe hinauf.

Mit dem Herzen im Hals stürme ich in Ethans Homeoffice. Ich fliege zum Schreibtisch und reiße die unterste Schublade auf, in der ich das Notizbuch abgeschlossen aufbewahre.

Leer.

„Nein, nein, nein.“ Meine Hände zittern, während ich die anderen Schubladen durchwühle und Papiere und Ordner auf den Boden werfe.

Ich kontrolliere die Regale. Ich kontrolliere seinen Schrank. Nichts. Es ist weg.

Mein Kopf ist ein Chaos.

Er würde das nicht tun. Ethan liebt mich. Er würde meine harte Arbeit nicht nehmen und einer anderen Frau den Ruhm dafür geben. Er würde mir das nicht antun.

Ich muss seine Stimme hören. Ich muss, dass er mir sagt, ich sei verrückt und dass es eine logische Erklärung gibt.

Sofort greife ich zum Bürotelefon und wähle seine Nummer. Es dauert insgesamt vier Versuche, bis die Leitung freigeschaltet wird.

Erleichtert atme ich ins Telefon. „Ethan! Oh Gott sei Dank, Ethan, ich muss dich etwas fragen—“

„Ah… Ethan… langsamer…“

Diese schmutzigen Stöhner zerfetzen meine Erleichterung in milliarden Teile. Und um alles noch schlimmer zu machen: Es ist die Stimme einer Frau. Eine, die ich überall wiedererkennen würde.

„Ethan, warte… was ist, wenn deine Frau anruft?“ kommt Vanessas gedämpfte, neckende Stimme hindurch.

Dann eine tiefere, vertraute Stimme. Eine, die in manchen Phasen unserer Ehe Versprechen von für immer in mein Ohr geflüstert hat.

„Mach dir keine Sorgen wegen ihr“, murmelt Ethan in absoluter Begierde. „Sie schläft wahrscheinlich. Sie ist egal. Du bist die Einzige, die zählt, Vanessa… die Einzige, die mir wirklich hilft zu gewinnen.“

Das Gespräch wird unterbrochen, und das Telefon gleitet mir aus den Fingern und klappert auf den Boden.

Meine gesamte Welt bricht zusammen. Alles, wofür ich meine Familie geopfert habe. Alles, was ich in den letzten sechs Jahren aufgebaut habe.

Er hat mich nicht nur betrogen.

Er hat meinen Verstand, meine harte Arbeit gestohlen und sie seiner Geliebten überreicht, damit sie sich eine Karriere aufbaut, während ich im Haus seiner Mutter wie ein Straßenköter behandelt werde.

Ich komme nicht einmal dazu zu schreien, bevor unerträglicher Schmerz meinen Unterleib überflutet.

„Ah!“ keuche ich, greife mir an den Bauch und sinke auf die Knie.

Es ist wahrscheinlich nichts, nur Stress und Krämpfe vom Schock. Dann kommt eine weitere Welle, zehnmal schlimmer, und reißt mir ein Schluchzen aus der Kehle.

Ich blicke hinunter, meine Sicht verschwimmt vor Tränen, als ich Blut sehe, das mein Kleid befleckt und sich auf dem Boden sammelt.

Nein. Gott, bitte nein. Meine Babys.

Ich bin erst im siebten Monat. Es ist viel zu früh.

„Hilfe!“ schreie ich panisch und schleppe mich zur Tür. „Beatrice! Irgendjemand, bitte, helft mir! Die Babys!“

Ich schreie immer wieder, der Schmerz macht mich blind, aber niemand antwortet. Nicht einmal Beatrice, die in ihrer Suite Musik dröhnt, wahrscheinlich in der Annahme, ich versuche nur, mich vor dem Putzen zu drücken.

Meine Kraft schwindet und ich sacke auf den Boden, das kalte Holz gegen meine Wange.

Während das Bewusstsein schwindet, blitzen die Gesichter meiner Kinder vor meinem inneren Auge auf. Lily… meine ungeborenen Babys… Ich muss für sie wach bleiben. Ich muss leben.

Und der Mann, für den ich alles aufgegeben habe…

Der Mann, der mich auf dem Boden verbluten ließ, während er seinen gestohlenen Ruhm feiert.

Unten dröhnt der Fernseher weiter. Die Stimmen der Kommentatoren hallen das Treppenhaus hinauf.

„…Ein absolutes Meisterwerk eines Spiels! Ethan Ryder trifft! Und lasst uns noch einmal Beifall für das Genie dahinter, Vanessa Hart! Eine wahrhaft legendäre Nacht!“

Ich schließe die Lider und lasse die Dunkelheit mich nehmen, reglos in einer Pfütze meines eigenen Blutes liegend.

展開
下一章
下載

最新章節

更多章節
暫無評論。
5 章節
探索並免費閱讀 優質小說
GoodNovel APP 免費暢讀海量優秀小說,下載喜歡的書籍,隨時隨地閱讀。
在 APP 免費閱讀書籍
掃碼在 APP 閱讀
DMCA.com Protection Status