Beranda / Romantik / Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms / Kapitel 16 – Das Ritual der Drei Flammen

Share

Kapitel 16 – Das Ritual der Drei Flammen

Penulis: Azilla
last update Tanggal publikasi: 2026-05-15 03:44:24

Die Schreie kamen näher.

Marcus stand mit gezogenem Schwert in der Mitte des Hauptraums des Heiligtums. Das Licht der Öllampen flackerte unruhig an den alten Wänden. Livia stand hinter ihm, eine Hand schützend auf ihrem Bauch, die andere glühte bereits in tiefem Blau. Das Feuer des Mars reagierte auf die Bedrohung.

„Sie sind hier“, flüsterte sie. Ihre Stimme war ruhig, doch das Band zwischen ihnen vibrierte vor Anspannung. „Mindestens dreißig. Valerier und Aurelier zusammen.“

Marcus fluchte lei
Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi
Bab Terkunci

Bab terbaru

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 38 – Goldene Tage im Efeutal

    Der Herbst legte sich wie eine warme, goldene Decke über das Tal der Efeu. Die Blätter der alten Olivenbäume schimmerten silbrig im Wind, die Luft war erfüllt vom süßen Duft reifer Feigen und trocknender Kräuter. Die Sonne schien noch warm, doch die Abende wurden bereits kühl und klar. Es fühlte sich an, als wollte das Tal ihnen eine letzte, kostbare Zeit schenken, bevor die Entscheidung über ihre Zukunft fallen musste. Marcus und Livia hatten stillschweigend beschlossen, die Antwort aus Rom noch etwas warten zu lassen. Nicht aus Feigheit, sondern aus Liebe. Sie wollten ihrer Tochter noch ein paar unbeschwerte Wochen geben. Valeria Aurelia Luna genoss diese Zeit mit jeder Faser ihres kleinen Körpers. Jeden Morgen rannte sie barfuß über die taufeuchte Wiese, sammelte bunte Blätter und „sprechende“ Steine, wie sie sie nannte. Ihre Magie war inzwischen so fein geworden, dass sie kleine Dinge schweben lassen konnte, ohne sich dabei anzustrengen. Manchmal ließ sie purpurne Schmetterli

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 37 – Die Botschaft nach Rom

    Die windschiefe Hütte hoch in den Bergen bot nur vorübergehenden Schutz. Der Winter nahte bereits zum zweiten Mal, und Marcus wusste, dass sie nicht noch einen weiteren harten Winter hier oben überstehen konnten – nicht mit einem vierjährigen Kind, das langsam größer und kräftiger wurde, aber auch immer mehr Fragen stellte.Eines Abends, nachdem Valeria eingeschlafen war, saßen Marcus und Livia lange vor dem kleinen Feuer.„Ich kann so nicht mehr weitermachen“, sagte Livia leise. Ihre Stimme war erschöpft, aber entschlossen. „Nicht für sie. Sie verdient mehr als ständige Flucht und Angst.“Marcus starrte in die Flammen. „Ich weiß. Aber wenn wir uns stellen…“„Wir stellen uns nicht“, unterbrach Livia ihn. „Aber wir können jemanden schicken. Jemanden, dem wir vertrauen.“Marcus sah sie an. „Lucius.“Livia nickte. „Er hat uns schon einmal geholfen. Wenn jemand Einfluss im Senat hat und gleichzeitig Verständnis für uns, dann er. Vielleicht kann er eine Art Abmachung erreichen. Eine Amnest

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 36 – Die Last der Flammen

    Die Nacht war erbarmungslos.Marcus trug Valeria auf dem Arm, während sie tiefer in die dunklen Berge flohen. Das kleine Mädchen hatte aufgehört zu weinen, aber ihr kleiner Körper zitterte noch immer. Livia lief neben ihnen, die Hand fest mit Marcus’ verschränkt, das blaue Feuer des Mars schwach um ihre verletzte Schulter glimmend.Keiner von ihnen sprach. Das einzige Geräusch war ihr schwerer Atem und das Knirschen von Steinen unter ihren Füßen.Erst als der Morgen graute und sie eine kleine, geschützte Mulde unter einem überhängenden Felsen fanden, hielten sie an. Marcus setzte Valeria vorsichtig ab und untersuchte sie von Kopf bis Fuß. Keine Verletzungen. Nur Erschöpfung und Angst.Livia sank auf die Knie und zog ihre Tochter in die Arme.„Es tut mir leid, mein Schatz“, flüsterte sie mit gebrochener Stimme. „Es tut mir so leid, dass du das erleben musstest.“Valeria vergrub ihr Gesicht am Hals ihrer Mutter. „Ich wollte nicht böse sein… ich wollte nur, dass die Männer weggehen.“Mar

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 35 – Die Jäger des Purpurs

    Der Sommer erreichte seinen Höhepunkt. Die Luft war schwer von Honigduft und reifen Früchten, die Tage lang und golden.Valeria Aurelia Luna war in den letzten Wochen noch selbstbewusster geworden. Sie konnte inzwischen kleine Schutzzauber weben, die mehrere Stunden hielten, und ihre purpurnen Lichtkugeln tanzten nicht mehr chaotisch, sondern folgten ihren Gedanken mit eleganter Präzision.An diesem Nachmittag übte sie auf der großen Wiese. Marcus stand etwas abseits und beobachtete sie stolz, während Livia im Schatten saß und Kräuter sortierte.„Sieh her, Papa!“, rief Valeria. Sie streckte beide Hände aus. Eine große purpurne Kuppel entstand um sie herum, stabil und klar. Darin tanzten goldene Funken – eine perfekte Mischung aus der Magie ihrer Eltern.„Unglaublich“, murmelte Marcus. „Sie wird stärker als wir beide zusammen.“Livia lächelte, doch ein leises Unbehagen blieb. „Sie ist noch ein Kind. Wir dürfen sie nicht zu früh zu stark fordern.“Plötzlich erstarrte Valeria. Die Kuppel

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 34 – Sommer im Purpur

    Der Sommer brach mit voller Kraft über das Tal der Efeu herein. Die Sonne stand hoch und warm am Himmel, die Luft war erfüllt vom Summen der Bienen und dem Duft reifer Kräuter. Die Olivenbäume trugen kleine, harte Früchte, die im Herbst zu Öl werden würden, und der Bach führte kühles, erfrischendes Wasser. Das Tal schien zu atmen – lebendig, üppig und gnädig. Valeria Aurelia Luna war jetzt vier Jahre und drei Monate alt. Sie war kein kleines Mädchen mehr, das nur spielte. Sie war eine kleine Persönlichkeit mit starkem Willen, schneller Auffassungsgabe und einer Magie, die von Woche zu Woche reifer und kontrollierter wurde. An einem besonders heißen Nachmittag saß die Familie am Ufer des Teichs. Valeria stand bis zu den Knien im Wasser und konzentrierte sich. Ihre kleinen Hände waren ausgestreckt. Langsam formte sie aus purpurnem Licht eine schwebende Kugel, dann zwei, dann drei. Mit einer sanften Bewegung ließ sie die Kugeln um sich kreisen wie leuchtende Planeten. „Guck mal, Pap

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 33 – Erwachen im Purpur

    Der Winter war lang und hart gewesen, doch als der Frühling endlich kam, tat er es mit einer solchen Pracht, dass es sich anfühlte wie ein Geschenk der Götter selbst. Das Tal der Efeu explodierte förmlich in Farben. Die wilden Blumen blühten in leuchtendem Gelb, Rosa und Violett, die Olivenbäume trugen zarte neue Blätter, und der Bach führte wieder frisches, klares Schmelzwasser. Die Luft roch nach Leben, nach Hoffnung und nach Neuanfang. Valeria Aurelia Luna war jetzt vier Jahre alt. Sie war kein Kleinkind mehr. Sie war ein aufgewecktes, mutiges Mädchen mit langen, wilden schwarzen Locken, die ihr bis zur Mitte des Rückens reichten, und Augen, die je nach Stimmung zwischen strahlendem Gold und tiefem Blau wechselten. Ihre Magie hatte sich in diesem Winter stark entwickelt – nicht wild und unkontrolliert wie früher, sondern bewusster, feiner, fast spielerisch. An einem warmen Frühlingstag saß die Familie auf der blühenden Wiese vor der Hütte. Valeria stand konzentriert da, die kl

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 28 – Der Hüter des Efeus

    Die ersten Tage im verborgenen Tal der Efeu vergingen wie ein sanfter Traum. Valeria Aurelia Luna war vollkommen verzaubert. Sie rannte barfuß durch das hohe Gras, sammelte glänzende Steine aus dem Bach und gab jedem Olivenbaum einen eigenen Namen. Marcus und Livia beobachteten sie mit einer Misch

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 41 – Die letzte Entscheidung

    Der Schnee lag hoch und still über dem Tal der Efeu.Es war, als hätte die Welt selbst den Atem angehalten. Die Tage waren kurz und klar, die Nächte lang und kalt. Die kleine Familie verbrachte die meiste Zeit in der warmen Hütte, eng zusammengerückt am Kamin, als könnte die Nähe der anderen die sc

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 25 – Die Soldaten vor der Tür

    Die nächsten Tage kehrten eine trügerische Ruhe ein. Das Tal lag still und golden unter der Herbstsonne. Die Blätter der Olivenbäume raschelten leise im Wind, der Bach plätscherte friedlich, und Valeria Aurelia Luna lachte wieder ihr helles, unbeschwertes Lachen, als hätte der Vorfall im Dorf nie

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 23 – Goldene Tage

    Der Sommer zog mit warmer Hand über das Tal. Die Olivenbäume trugen schwer an ihren Früchten, der Bach führte kühles, klares Wasser, und die Luft war erfüllt vom Duft reifer Feigen und wildem Thymian. Valeria Aurelia Luna war nun fast anderthalb Jahre alt – ein Wirbelwind mit schwarzen Locken, die

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status