로그인„Ich habe dich vom Mädchen zur Frau heranwachsen sehen. Ich habe gesehen, wie Männer dich in der Schule bedrängten, Männer, die ich auch… davon abhielt, jemals wieder deinen Namen auszusprechen.“ _____________ Die Abmachung war einfach: Zwei Familien, ein Bündnis. Salvatore Moretti, der eiskalte Mafioso der Ostküste, sollte die älteste Tochter der Familie Russo heiraten, um eine jahrzehntelange Blutfehde zu beenden. Sofia Russo ist schön, elegant und die perfekte Mafia-Braut. Doch Salvatore will Sofia nicht. Fünf Jahre lang waren seine Kamera, seine Männer und seine eigenen Augen auf Iris gerichtet, die rebellische jüngere Schwester, die im Verborgenen gehalten wurde. Er hat sie aufwachsen sehen, sie weinen hören und jeden Mann vernichtet, der es wagte, sie anzusehen – alles aus der Dunkelheit heraus. Nun ist der Vertrag unterzeichnet, die Hochzeit terminiert, und Salvatore zieht auf das Anwesen der Russos. Doch als er am Altar steht, blickt er nicht seine Braut an. Er schaut die Brautjungfer an… und beschließt, dass er nicht ohne sie gehen wird.
더 보기[IRIS' SICHT]Die Flure wimmelten von Wachen, doch Dantes Leibwächter waren anders. Als ich aus meinem Zimmer schlüpfte, sah ich die Moretti-Männer an den Kreuzungen stehen. Sie hielten mich nicht auf. Sie beachteten mich nicht einmal. Sie traten einfach beiseite, die Blicke starr auf die Wände gerichtet, als wäre ich ein Geist, den sie ignorieren sollten.Er hatte den Weg freigemacht.Ich erreichte die Diensttreppe und stieg hinab in die kalte, feuchte Luft der unteren Ebenen des Anwesens. Das Hintertor war eine Meile entfernt, versteckt hinter den verwilderten Rosengärten und der alten Steinkapelle, in der meine Mutter begraben lag.Die Nachtluft war beißend und roch nach Frost und feuchter Erde. Ich rannte, meine Lungen brannten, die Stille des Gartens wurde durch die ferne Musik des Festes noch verstärkt. Jedes Rascheln der Blätter klang wie ein Schritt. Jeder Schatten sah aus wie eine Hand, die nach mir griff.Als ich um die Ecke der Kapelle bog, sah ich es.Das Tor war aus Eisen
[IRIS' SICHT]Die vier Wände meines Schlafzimmers, einst ein Zufluchtsort, fühlten sich nun an wie ein Käfig, der sekündlich kleiner wurde. Ich hatte das Deckenlicht nicht eingeschaltet; das einzige Licht kam vom Mond, der durch die Samtvorhänge drang und lange, knochige Schatten warf, die über den Boden zu kriechen schienen. Meine Finger umklammerten den Messingschlüssel mit weiß geknüpften Knöcheln. Die scharfen Kanten des Metalls schnitten in meine Handfläche, ein stechender Schmerz, der die Taubheit in meiner Brust durchdrang.Ich lief unruhig auf und ab. Das Zimmer, das Klackern meiner Absätze auf dem Boden, war das Einzige, was mich vom Schreien abhielt. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, tauchte die Gala in lebhaften, erschreckenden Details wieder auf. Ich spürte noch immer den geisterhaften Druck der Blicke meines Vaters in meinem Rücken, die Hitze von Sofias Blick, die durch die dünne smaragdgrüne Seide drang, die ich trug.Ein scharfes, forderndes Klopfen zerriss die Sti
[IRIS' SICHT]Salvatore war in den frühen Morgenstunden zu einem wichtigen Treffen aufgebrochen, nachdem er Anton angewiesen hatte, mich zurück zum Anwesen der Russos zu bringen.Die Autofahrt verlief schweigend, doch mein Körper schmerzte. Ich fühlte mich so erschöpft, dass jede Bewegung eine Qual war und selbst das Gehen mir schwerfiel. Salvatore hatte mich beinahe gelähmt und mir eine körperliche Erinnerung an jeden Moment hinterlassen, den wir zusammen in diesem Zimmer verbracht hatten.Ich versuchte, mit gleichmäßigen Schritten durch die Eingangshalle zu gehen, doch noch bevor ich die Treppe erreicht hatte, zerriss eine scharfe Stimme die Stille.„Wo kommst du her? Wo hast du geschlafen?“Sofias Stimme hallte vom Treppenabsatz herüber. Sie lehnte am Geländer, die Augen zusammengekniffen und suchend.Ich ging weiter, obwohl mir die Anstrengung des Treppensteigens die Muskeln schmerzten. „Ich verstehe das nicht, Sofia. Was geht dich das an?“„Wenn ich dir eine Frage stelle, Iris, a
[IRIS' SICHT]Ich öffnete die Augen in einem mir fremden Raum. Die Luft war erfüllt vom Duft teuren Parfums und Jasmins. Eine Mischung aus meinem und Salvatores Duft. Als Erstes spürte ich das Gewicht einer massiven, schweren Hand, die sich fest um meine Taille schloss und mich gegen eine Wand aus festen Muskeln drückte.Ich blickte auf, mein Herz setzte einen Schlag aus. Es war Salvatore.Was mache ich hier? Dann, wie ein Dammbruch, überfluteten mich die Erinnerungen an die letzte Nacht. Die Hitze, die verzweifelten Bitten, das kalte Metall der Motorhaube und wie ich ihn beinahe angefleht hatte, mich zu ruinieren. Ich presste die Augen zusammen, eine Welle heißer Scham überkam mich. Ich wünschte, der Boden würde sich auftun und mich verschlingen.Ich griff nach seinem Arm und bewegte mich so langsam wie möglich, um mich aus seinem Griff zu befreien. Ich hielt den Atem an und schlich auf Zehenspitzen zum Bettrand, verzweifelt bemüht, zu entkommen, bevor er aufwachte und die Verlegenhe












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