LOGINThey say the mate bond feels like coming home. They lied. On the night of her eighteenth birthday, Sera Voss discovers her fated mate is Caden Walsh the Alpha of the very pack that killed her father, stripped her of everything, and spent thirteen years treating her like dirt beneath their feet. He rejects her. Publicly. Without hesitation. So she rejects him back. Then she walks away. Packless and alone, Sera crosses into the neutral borderlands with nothing but a cracked photograph and thirteen years of compressed fury. She doesn’t expect to survive the night. She certainly doesn’t expect him. Kael. The Alpha King. Ancient, silver-eyed, and cold in a way that feels like it has been cold for centuries. He offers her shelter. She doesn’t trust him. But something happens the moment he steps out of the dark, something in her chest that she doesn’t have a name for. Something that feels nothing like what she’s been told a mate bond feels like. Something she is absolutely not ready to examine. As Sera unravels the truth behind her father’s death and the man she was told to fear becomes the only person who has ever truly seen her, one question haunts everything. What happens when the girl they made into nothing turns out to have always been everything? Some bonds are fated. Some are chosen. And some are the kind that change the world.
View More„Guten Abend, Damian.“
Ich sage es genauso wie jeden Abend seit elf Monaten. Leise. Ein wenig müde. Wie eine Ehefrau, die nach Hause kommt und ihren Mann begrüßt, der sich nur ausruht.
Er antwortet nicht. Das tut er nie.
Ich stelle meine Tasche auf den Stuhl und überprüfe zuerst den Flüssigkeitsbeutel an seinem Infusionsständer. Er ist halb voll. Ich fahre mit dem Daumen an der Leitung entlang, um sicherzugehen, dass nichts verstopft ist. Dann ziehe ich die Decke über seiner Brust glatt, weil sie immer wieder verrutscht, und streiche sie mit beiden Händen glatt.
Die Lichter über uns flackern. Einmal. Zweimal. Dann bleiben sie an.
„Das ist heute schon das dritte Mal“, sage ich zu ihm. „Der Strom fällt ständig aus. Marcus sagt, es liegt am Sturm, aber es gibt keinen Sturm, Damian. Ich habe in den Himmel geschaut. Er ist klar.“ Ich lache leise. Es klingt schwach. „Hör mich an. Ich rede mit dir über das Wetter, als wäre es wichtig.“
Der Fernseher an der Wand ist stummgeschaltet. Eine Frau in einer roten Jacke steht vor einer Reihe Soldaten, und die Worte am unteren Bildschirmrand wechseln ständig.
STADT UNTER QUARANTÄNE. KRANKENHÄUSER ÜBERLASTET. BLEIBEN SIE ZU HAUSE.
Ich schaue weg. Den ganzen Tag habe ich die Nachrichten verfolgt und gehofft, dass jemand sagen würde, die Lage bessere sich. Aber niemand hat das getan.
In der Ferne explodiert etwas. Eine Sirene heult auf, dann stimmt eine zweite ein. Ich gehe zum hohen Fenster und ziehe den Vorhang zur Seite. Dicke graue Rauchwolken steigen über der Stadt auf. Mein Magen zieht sich zusammen. Die gesamte Ostseite sieht aus, als würde sie brennen.
„Es wird immer schlimmer“, flüstere ich. „Alle im Krankenhaus sind ...“
Mein Handy vibriert in meiner Tasche. Als ich es herausziehe, fällt es mir beinahe aus der Hand. Auf dem Display steht MARA. Ich nehme ab, noch bevor es zum zweiten Mal klingelt.
„Mara! Wo bist du? Bist du in Sicherheit?“
Ihre Stimme dringt abgehackt und zitternd durch den Lautsprecher. Im Hintergrund schreien Menschen.
„Nora. Nora, hör mir zu. Sie haben die Türen abgeschlossen. Sie haben uns zusammen mit den Kranken eingesperrt, verstehst du? Dr. Kessler ist weggelaufen. Er ist einfach abgehauen.“
„Okay. Okay, bleib ruhig.“ Ich presse meine freie Hand gegen die Fensterscheibe und versuche, mich zu beruhigen. „Gibt es einen Hinterausgang? Was ist mit der Laderampe?“
„Dort sind Menschen. So viele Menschen. Sie schreien und drängen sich gegenseitig weg. Jemand ist hingefallen, und sie sind einfach über sie hinweggelaufen.“ Ihre Stimme bricht. „Ich schaffe das nicht mehr. Ich versuche ständig, zu helfen, aber sie sterben trotzdem. Sie sterben in meinen Händen, Nora.“
Meine Augen brennen. Ich beiße mir so fest auf die Lippe, bis es wehtut.
„Mara, hör mir zu. Du bist die beste Krankenschwester, die ich kenne. Such dir einen Raum, den du abschließen kannst, und geh hinein. Sei leise. Halte dich von allen fern, die husten. Ich finde einen Weg, zu dir zu kommen und dich da rauszuholen.“
„Das kannst du nicht.“ Sie lacht, doch ihr Lachen bricht mittendrin ab. „Du bist in diesem großen, luxuriösen Haus. Dort bist du sicher. Du hast dort alles, sogar deine eigenen Geschäfte. Bitte, bleib einfach in Sicherheit. Versprich es mir.“
„Mara ...“
„Versprich mir, dass du am Leben bleibst, ja? Und sag meiner Mutter, dass ich ...“
Die Verbindung bricht ab. Drei gleichmäßige Pieptöne folgen.
Ich rufe zurück. Es klingelt und klingelt, bis eine Stimme mir mitteilt, dass die Nummer nicht erreichbar ist. Ich versuche es erneut, aber mein Daumen zittert so stark, dass ich ständig die falsche Stelle auf dem Bildschirm berühre.
Ich versuche es noch ein letztes Mal.
„Bitte“, flüstere ich in den leeren Raum. „Bitte, geh ran.“
Hinter mir piept der Herzmonitor weiter, langsam und gleichmäßig. Damians Herz. Zum ersten Mal seit elf Monaten macht mich dieses Geräusch so wütend, dass ich am liebsten schreien würde.
Dann fliegt die Tür auf.
Marcus steht im Türrahmen und atmet schwer. Seine schwarze Jacke ist an der Schulter zerrissen, und an seinem Kiefer zieht sich eine Schürfwunde entlang. Marcus sieht sonst nie so aus. Er ist immer ordentlich, gepflegt und ruhig.
„Mrs. Voss.“ Nicht ein einziges Mal hat er mich Nora genannt. „Wir müssen sofort los. Packen Sie alles ein, was Mr. Voss braucht, um während des Fluges stabil zu bleiben. Infusionslösungen, Medikamente, einfach alles.“
„Ein Flug?“ Ich starre ihn an. „Wohin?“
„Der Hubschrauber steht auf der östlichen Rasenfläche. Er fliegt in zehn Minuten ab.“
Mein Herz macht einen Sprung, und ich hasse mich dafür, dass ich dabei Hoffnung empfinde. Ich schnappe mir die medizinische Tasche vom Stuhl und beginne, alles hineinzustopfen. Mullbinden. Kochsalzlösung. Klebeband.
„Okay. Ja. Geben Sie mir zwei Minuten.“ Ich greife nach einer weiteren Flasche Kochsalzlösung. „Meine Mutter und mein Bruder wohnen in der Alder Street. Das ist nur fünfzehn Minuten von hier entfernt. Können wir anhalten und sie abholen?“
„Nein.“
„Marcus, bitte. Es ist doch nur ...“
„Die Alder Street ist gesperrt. Die Brücke ist zerstört.“ Sein Blick weicht meinem aus. „Der Hubschrauber kann dort nicht landen.“
Mir bleibt die Luft weg. Meine Knie werden weich, und ich muss mich am Bettgitter festhalten.
„Dann finde ich nach der Landung einen anderen Weg, um zu ihnen zu gelangen.“
„Mrs. Voss.“ Seine Stimme klingt angespannt. „Ich habe den Befehl, Mr. Voss und die Leute der Familie in Sicherheit zu bringen.“
„Ich bin seine Ehefrau.“
Marcus schweigt. Ein Muskel an seinem Kiefer zuckt. Er schaut auf den Boden, dann zur Wand, überallhin, nur nicht zu mir.
Etwas Kaltes läuft mir den Rücken hinunter.
„Marcus. Was soll das bedeuten?“
Hinter mir knarrt die Matratze.
Langsam drehe ich mich um. Ich wage kaum zu glauben, was ich da sehe.
Damian sitzt aufrecht im Bett.
Seine Hände liegen flach auf der Matratze. Seine Schultern sind gerade. Seine dunklen Augen sind weit geöffnet und direkt auf mich gerichtet.
Die medizinische Tasche rutscht von meinem Arm und fällt zu Boden.
„Damian?“ Meine Stimme ist kaum mehr als ein Hauch. „Damian, oh mein Gott. Du bist wach.“
Noch bevor ich richtig begreife, was ich tue, stehe ich schon an seiner Seite. Meine Hände greifen nach seinem Gesicht und berühren seine Wangen und seine Stirn. Er ist warm. Er ist wirklich warm.
Tränen laufen mir über das Gesicht, und gleichzeitig fange ich an zu lachen und zu weinen.
„Elf Monate. Ich habe elf Monate lang darauf gewartet.“ Ich berühre erneut seine Wange, aus Angst, er könnte verschwinden, sobald ich ihn loslasse. „Kannst du mich hören? Weißt du, wer ich bin? Versuch noch nicht zu sprechen. Deine Kehle muss trocken sein. Ich hole dir etwas Wasser ...“
Er packt mein Handgelenk. Nicht grob, aber fest genug, um mich aufzuhalten. Dann nimmt er meine Hand von seinem Gesicht und legt sie auf die Decke, als würde er einen Krümel vom Tisch wischen.
„Das reicht, Nora.“
Seine Stimme ist rau, aber nicht schwach.
Sie ist ruhig und fest.
The gathering was nothing like I had imagined.It was bigger, louder, and more alive than anything I had imagined.Torches were everywhere, not just lining the paths but hanging from structures built specifically for tonight, turning the whole grounds into something golden and breathing.Tables stretched further than I could see in every direction, loaded with food that smelled like something between a feast and a fantasy. Music from everywhere and nowhere simultaneously, drums underneath everything like a second heartbeat that my wolf felt before my ears registered it.And the people, there were hundreds.Wolves I had passed in corridors looked completely differen
I woke to voices.Low, urgent voices.The sound of people discussing problems before sunrise.My wolf stirred immediately.Full moon.Through the archway connecting my rooms to Kael’s, I could hear him giving orders.I got out of bed.Crossed the room.And stopped at the entrance.Four guards stood before him.Kael stood at the center of the sitting r
I had my own room.Technically.It was connected to his through a sitting room that had no door. Just an archway. Wide, open, and completely useless as a barrier between his space and mine.I had pointed this out.He had looked at the archway.Looked at me."Yes," he had said.Like that was an answer.---It was day one of the new arrangement, and I had convinced myself it was fine; it was only temporary.&n
I woke up and knew immediately something was wrong.There was a specific feeling that made the hairs on my body stand attention. It was this instinct that had kept me alive for years in a pack that would have preferred otherwise.Something is wrong.I sat up.And saw it.On my pillow.Right next to where my head had been.A folded piece of paper.I stared at it.Someone had been in this room while I slept.Had stood next to my bed.Had placed something close enough to my face that I could have turned in my sleep and touched it.And walked back out.I can get to you anywhere.That was the message before the message.I picked it up with steady hands.Opened it.---The handwriting was the same jagged angry strokes.You were warned traitor's daughter. You did not listen. The blood your father spilled does not wash out. It runs through your veins the same as it ran through his. Every day you remain in this palace you put everyone in it at risk. We are not asking again. Leave. Leave now. O
I walked through the crowd and the crowd parted. For the first time since I was five, I wasn’t invincible. I heard the whispers start behind me as I moved. Heard my name. Heard his. Heard the word traitor the way I’d been hearing it my whole life, like a sound they made without even thinking anymor
They always said the mate bond felt like coming home.They lied.It felt like a knife.One moment I was standing in the crowd, invisible as always, just another body pressed against the edges of the pack gathering. The next something cracked open inside my chest. Warm and violent at the same time,
He was standing at the tree line, maybe ten feet from me. Still. Completely, unnervingly still, in the way that very dangerous things go still when they are deciding whether something in front of them is worth their attention.I decided immediately that I did not like him.He was tall. Unreasonably
I read it twice.Then I looked up and down the empty corridor.No one.I looked back at the note.My first thought was Kael.Because who else knew I was here?But then I thought about the man I’d just had lunch with. The flat voice. The silver eyes. The complete absence of anything indirect about h
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