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KAPITEL 56: Hannahs Schatten

Author: STEPHANIE . I
last update publish date: 2026-10-08 21:53:32

Die Luft im Privatbüro wurde augenblicklich eisig.

Der Name Hannah hing wie ein körperlicher Schlag zwischen uns – schwer und erstickend, sodass mir der Atem stockte. Ich holte hastig Luft und stützte mich am Mahagonischreibtisch ab; meine Beine zitterten noch immer von Harrisons Berührung.

Harrison drehte sich langsam um; von seiner massiven Gestalt ging eine beängstigende, tödliche Energie aus. Seine sturmgrauen Augen fixierten Caleb, und sein Kiefer war so fest zusammengepresst, dass sich de
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    Die Fahrt in der Limousine zum Grand Carlton war ein erstickender Albtraum.Damien saß mir im luxuriösen Lederinterieur gegenüber und goss sich einen Scotch in ein Kristallglas ein, während draußen hinter den getönten Scheiben die Lichter der Stadt verschwammen. Er wirkte wie ein Mann, der den Krieg bereits gewonnen hatte; mit einem arroganten Grinsen, bei dem sich mir der Magen umdrehte, ließ er die goldene Flüssigkeit im Glas kreisen.„Einen Drink?“, bot er geschmeidig an und machte eine Geste mit der Karaffe.„Eher würde ich ersticken“, zischte ich; meine Knöchel traten weiß hervor, so fest umklammerte ich den Rand des Ledersitzes.Mein Herz hämmerte so heftig gegen meine Rippen, dass ich kaum richtig Luft holen konnte. Hannah lebt. Die Tante, die mich einst voller echter Zärtlichkeit gehalten hatte, bevor sie vor zweiundzwanzig Jahren aus meinem Leben verschwand, war nicht bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie war entführt, versteckt und in einem goldenen Käfig mit Medikamenten

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  • Ruiniert Von Herrn Voss   KAPITEL 56: Hannahs Schatten

    Die Luft im Privatbüro wurde augenblicklich eisig.Der Name Hannah hing wie ein körperlicher Schlag zwischen uns – schwer und erstickend, sodass mir der Atem stockte. Ich holte hastig Luft und stützte mich am Mahagonischreibtisch ab; meine Beine zitterten noch immer von Harrisons Berührung.Harrison drehte sich langsam um; von seiner massiven Gestalt ging eine beängstigende, tödliche Energie aus. Seine sturmgrauen Augen fixierten Caleb, und sein Kiefer war so fest zusammengepresst, dass sich der Muskel unter seiner gebräunten Haut abzeichnete.„Sag diesen Namen noch einmal“, schnurrte Harrison, und seine Stimme sank in eine so dunkle Tonlage, dass sich mir die Nackenhaare aufstellten.„Es ist Hannahs Akte, Boss“, sagte Caleb knapp und hielt ihm das verschlüsselte Tablet hin.„Vor zweiundzwanzig Jahren, kurz vor ihrem tödlichen Autounfall, zahlte Diana einem Gerichtsbeamten ein Vermögen, damit er einen offiziellen genetischen Datensatz unter Hannahs Namen unter Verschluss nahm. Als Dam

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    „Dann ruf die Polizei, Dad – denn ich werde absolut gar nichts absagen.“Damiens Stimme überschlug sich, scharf und außer Kontrolle, und durchbrach die verängstigte Stille des Sitzungssaals.Er wich nicht zurück. Stattdessen schlug er mit der Faust auf den Mahagonitisch, sodass die Wassergläser auf dem Holz klirrten. Seine dunklen Augen – Harrison auf unheimliche Weise ähnlich, doch ohne dessen unerbittliche Härte – spiegelten die Verzweiflung eines Mannes wider, der wusste, dass er in die Enge getrieben war.„Glaubst du, ein USB-Stick macht mir Angst?!“, fuhr Damien die Vorstandsmitglieder an, die bereits in ihren Sesseln zurückwichen. „Seht ihn euch an! Er bedroht seinen eigenen Sohn, um seine Geliebte zu schützen! Dieser Stick ist eine Fälschung, von seinem privaten Sicherheitsdienst fabriziert, um zu vertuschen, was er in jenem Schlafzimmer im Penthouse getrieben hat!“Diana erhob sich geschmeidig neben ihm und zog ihren weißen Pelzmantel enger um die Schultern. Ihr Gesicht war b

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