LOGINEr bewegte sich jetzt schneller, getrieben von etwas, das er nicht mehr bändigen konnte. Jeder Stoß war gezielt und tief, zog sie mit in einen Rhythmus, der sich rasch und unerbittlich steigerte.Wieder und wieder stieß er zu. Manchmal wurde er gerade so langsam, dass er alles hinauszögerte, nur um gleich darauf mit mehr Kraft, mehr Ungeduld weiterzumachen. Ihre Geräusche erfüllten das Zimmer, fügten sich zu einem immer drängenderen Rhythmus.„Lydia ... ah ...“Ihr Name entglitt seinen Lippen. Er machte weiter, jeder Stoß drängender als der letzte. Er schien nichts anderes zu wollen, als sich vollkommen in ihr zu verlieren.Lydia konnte nur darauf reagieren.Die Fesseln hielten ihre Hände fest und ihre Beine auseinander. Sie war allem, was er tat, vollkommen ausgeliefert. Und doch erreichte ihre Stimme ihn. Immer wieder rief sie seinen Namen, wobei ihre Stimme unter der Heftigkeit der Empfindungen brach.Sie wusste längst nicht mehr, wie oft sie ihn flüsterte, schrie, zwischen de
Und dann ... trat er zurück.Er ließ Lydia liegen. Ihr Atem ging unregelmäßig, ihre Gedanken waren wirr, und ihr Körper reagierte noch immer auf jede seiner bisherigen Berührungen.„Cale?“, rief sie leise. Unsicherheit schlich sich in ihre Stimme.„Ja, Liebling?“Genau darauf wartete er die ganze Zeit.Er griff nach der kleinen Schachtel, die schon bereitstand, und öffnete sie betont gelassen. Daraus nahm er eines der Dinge, die er für diese Nacht vorsah.„Mach dich bereit, mein Liebling“, murmelte er. „Heute Nacht ... lass dich ganz auf jede Empfindung ein.“Als er ans Bett zurückkehrte, ließ er sich Zeit. Zuerst strich seine Hand über ihren Oberschenkel. Die Berührung gab ihr Halt, sollte verhindern, dass sie erschrak.Ein leises Summen drang an ihr Ohr.Lydia stockte der Atem.Obwohl sie dieses Gefühl kannte ... schlug ihr Puls schneller, und ihr Körper spannte sich voller Erwartung an.Cales Berührungen blieben ruhig und kontrolliert. Er führte sie behutsam an die Empfin
Seine Bewegungen wurden schneller, präziser, sein Rhythmus drängender. Er trieb sie weiter, immer höher. Er spürte, wie ihr Körper reagierte, wie sich alles in ihr zusammenzog, enger um seine Finger.Sie war kurz davor.Ganz kurz.„Ah ... Cale!“ Ihre Hand vergrub sich in seinem Haar, griff fester zu, während sie den Rücken durchbog.„I-ich ... ich komme gleich ...“Mehr brauchte er nicht zu hören.Er steigerte das Tempo. Seine Berührungen waren jetzt unerbittlich, trieben sie gnadenlos dem Höhepunkt entgegen.Bis er es spürte. Das feine Zittern. Wie sich ihr Körper zusammenzog, erbebte ... und schließlich jede Spannung aus ihr wich.„Cale!“Da Cale noch nicht aufhören wollte, bewegte er seine Finger weiter in ihr. Langsam, gezielt, während er ihre nun noch intensivere Wärme und Feuchtigkeit spürte.„Das reicht ...“, wimmerte Lydia leise. Ihre Hand umfasste sein Handgelenk, und sie versuchte sanft, ihn wegzuschieben.„Noch nicht.“Trotzdem zog er seine Finger zurück – nur um
Die Feuchtigkeit, die von ihren Lippen auf seinen Fingern zurückblieb, zeichnete auf diesem Weg eine feine Spur auf ihrer Haut.Mit Absicht.Denn sie wusste, dass ihn das nur noch mehr reizte.Ihre Bewegungen blieben langsam, beinahe träge. Manchmal hielt sie inne, schien den Augenblick selbst auszukosten, ehe sie weitermachte und seine Hand über ihre warme Haut führte.Selbst durch den dünnen Stoff hindurch, der ihre Haut streifte, spürte Lydia, wie die Empfindungen sie immer weiter mit sich rissen. Ein leiser, unterdrückter Laut entwich ihren Lippen. Sie legte den Kopf ein wenig in den Nacken und gab ihm dadurch mehr Raum.Cale zögerte nicht.Seine Lippen kehrten an ihren Hals zurück. Die Küsse wurden rasch fordernder und hinterließen Spuren, die, da war Lydia sicher, noch lange nach dieser Nacht sichtbar bleiben würden.Und es gefiel ihr.Selbst wenn sich seine Hand manchmal etwas fester um ihren Hals schloss, verspürte sie keine Angst. Nur dieses Prickeln. Einen Funken, der
Ihre Finger schlossen sich etwas fester um den Rand des Waschbeckens.Denn sie spürte es – seine Hand bewegte sich nun sicherer, und die Seide zwischen ihnen milderte die Hitze seiner Berührung kaum. Ihr Körper reagierte schneller als ihr Verstand. Mit einem Mal nahm sie jede Empfindung intensiver wahr.Und hinter ihr ...Sie spürte ihn.Wie er sich enger an sie drängte, ganz bewusst, spielerisch. Jede Bewegung war genau bemessen und ließ ihren Puls schneller schlagen.Es war Absicht.Jede Berührung, jede Bewegung.Cale neckte sie.Seine Hand bewegte sich weiter, ohne Eile, doch unerbittlich. Er schien etwas gefunden zu haben, das er nicht mehr loslassen wollte. Und seine Lippen – sie lösten sich kaum von ihrem Hals. Jeder langsame Kuss, jedes leichte Beißen ließ sie ein wenig mehr die Fassung verlieren.Bis ihr die Kontrolle, die sie noch zu haben glaubte, allmählich entglitt ...„Schatz ...“, hauchte Lydia. Sie konnte sich nicht länger zurückhalten. Die Empfindungen überwäl
„Ja“, antwortete Lydia leise. „Ich vertraue dir.“Als Cale ihr wieder näherkam, nutzte Lydia den Moment, um sich ein wenig von ihm zu lösen. „Ähm ... nicht so eilig. Ich laufe dir doch nicht weg.“Ein angedeutetes Grinsen umspielte Cales Lippen. „Ich weiß.“„Dann gib mir noch einen Moment, um mich zurechtzumachen.“ Lydia drückte ihm sanft die Hand gegen die Brust. „Du hast das Nachthemd doch schon bereitgelegt. Es wäre schade, es nicht anzuziehen.“Cale lächelte und fuhr sich kurz mit der Zunge über die Lippen. „Du hast recht.“ Sein Blick glitt zu dem roten Spitzennachthemd auf dem Bett. Es wirkte unwiderstehlich. Unwillkürlich stellte er sich vor, wie schön Lydia darin aussähe.Schließlich lockerte er seinen Griff.Doch bevor er ganz zurücktrat, beugte er sich noch einmal zu ihr und murmelte: „Lass dir ruhig Zeit ... ich habe nämlich das Gefühl, dass das heute eine lange Nacht wird.“Dann klingelte plötzlich sein Handy, und er ging einfach davon. Das Gerät schien zu ahnen, dass
„Ich werde wieder heiraten“, sagte Daven. „Und ich sage es nur einmal. Ich werde dich nicht um Erlaubnis bitten.“Er setzte seine Kaffeetasse mit einem harten Klirren ab – und beendete damit ein Frühstück, das er nicht einmal berührt hatte.Althea stand reglos neben dem langen Esstisch aus weißem
„Ich finde, diese Krawatte passt dir am besten.“Althea suchte eine aus Davens großer Sammlung heraus. Sie wusste, dass er ihre Nähe nur ertrug, aber sie verdrängte die Scham. Was sie sich vorgenommen hatte, musste funktionieren – zumindest bis der Monat vorbei war.Danach würden sich ihre Wege en
„Sag mal … bist du völlig verrückt geworden?“Althea verstand nur zu gut, warum ihre beste Freundin so reagierte, mit einem Gesichtsausdruck, der vor blanker Fassungslosigkeit förmlich erstarrte. Sie hatte Lydia alles erzählt – und obwohl keine einzige Träne gefallen war, wusste Lydia genau, wie ti
Es wäre gelogen zu behaupten, dass es Althea nicht verletzen würde. Und es wäre scheinheilig zu behaupten, sie sei nicht traurig oder enttäuscht. Aber … was hätte sie tun können? Nichts konnte diesen Lauf der Dinge aufhalten. Nicht einmal der Mann, auf den sie einst zu vertrauen glaubte, war auf ihr







