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Kapitel 19

Author: Crystal
last update publish date: 2026-09-23 18:52:59

Die Angst in Karls Augen blieb bei Aria, aber er sagte nichts. Er konnte nicht. Wenn er ihr erzählte, dass ein uralter Schatten die Kontrolle über ihren Körper übernommen und durch sie gesprochen hatte, war er sich nicht sicher, was er mit ihr machen würde.

Stattdessen wischte er sich den Schlamm aus dem Gesicht, zwang seinen Gesichtsausdruck wieder unter Kontrolle und streckte seine Hand aus.

„Das Gewölbe wurde überflutet“, sagte Karl grob, als er sie auf die Beine zog. „Die Strömung trug uns
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    Karls Atem stockte, als das Wort seinen Mund verließ."Ein Schnäppchen."Für einen Moment bewegte sich niemand. Vane senkte den silbernen Dolch leicht, aber sein Daumen blieb gegen Arias Knöchel gedrückt und hielt ihre Hand gegen die raue Rinde der Eisenholzkiefer. Ein langsames Lächeln breitete sich über sein vernarbtes Gesicht aus."Ein Schnäppchen?" Wiederholte er und schaute über seine Schulter zu Karl. "Du liegst in meinem Dreck und blutest von den Wunden, die ich deinem Partner gegeben habe, und du denkst, du hast etwas, das es wert ist, gehandelt zu werden?"„Ich glaube nicht“, zog sich Karl höher gegen die Hechte und ignorierte den Schmerz, der durch seinen Rücken riss. "Ich habe etwas, das es wert ist, gehandelt zu werden."Blut lief seine Rippen hinunter, verdunkelt durch das violette Leuchten unter seiner Haut. Seine golden-purroten Augen verließen Thorne nie.„Karl, nicht“, sagte Aria, ihre Stimme war angespannt, als sie gegen die silbernen Fesseln kämpfte. "Gib ihm nichts

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    Die Lichtung blieb ruhig, bis auf die knisternden Fackeln und die ungleichmäßige Atmung von Karl und Aria.Alpha Vane stand mit der silbernen Peitsche noch in der Hand. Seine Augen bewegten sich zwischen ihnen.Arias Tunika war mit Blut über ihren Rücken getränkt.Auf der anderen Seite der Lichtung hatte Karl die gleichen Wunden, Blut lief durch den zerrissenen Stoff seiner Kleidung.Ein langsames Lächeln breitete sich über Vanes Gesicht aus."Nun, gut, gut..."Er trat auf Karl zu, seine Stiefel sanken im Schlamm. Mit der Spitze seines Stiefels rollte er Karl auf die Seite.Karl knurrte durch zusammengebissene Zähne. Sein Körper zitterte vor dem Schmerz, der über seinen Rücken und durch die Bindung zwischen ihnen lief.Die schwarzen Adern über seiner Brust pulsierten stärker. Das violette Licht unter ihnen hatte sich höher ausgebreitet und reichte in Richtung seiner Kehle.Vane lachte."Es ist also wahr. Die alten Geschichten waren keine Lügen.“ Er schaute von Karl zu Aria. „Du bist n

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    Das silberne Netz fiel hart auf den schlammigen Boden und warf Karl und Aria in die toten Blätter zu Alpha Vanes Füßen.Karl hatte kaum Zeit, sich zu bewegen, als vier Bloodmoon Enforcer Silberspitzen über seine Schultern fuhren und ihn flach gegen den kalten Boden zwangen.Drei andere packten Aria und zogen sie auf die Knie, verdrehten ihre Arme hinter ihrem Rücken, bevor sie silberne Handschellen um ihre Handgelenke schlossen.Karl kämpfte wie ein wildes Tier. Die schwarzen Adern auf seiner Brust verdunkelten sich, als sich ein violettes Leuchten unter ihnen bewegte. Seine Krallen graben sich in den Schlamm, während er versuchte, sich zu befreien."Berühre sie und ich werde dir das Herz ausreißen, Vane!" Er knurrte. Seine Stimme trug die raue Kante seines Wolfes.Vane ging langsam um sie herum und beobachtete Karls Kampf. Seine gelben Augen folgten den dunklen Adern, die seinen Hals hinaufstiegen, bevor sie sich auf Aria niederließen.Sie biss ihre Zähne gegen die brennenden Mansche

  • Seine verfluchte Ablehnung   Kapitel 19

    Die Angst in Karls Augen blieb bei Aria, aber er sagte nichts. Er konnte nicht. Wenn er ihr erzählte, dass ein uralter Schatten die Kontrolle über ihren Körper übernommen und durch sie gesprochen hatte, war er sich nicht sicher, was er mit ihr machen würde.Stattdessen wischte er sich den Schlamm aus dem Gesicht, zwang seinen Gesichtsausdruck wieder unter Kontrolle und streckte seine Hand aus.„Das Gewölbe wurde überflutet“, sagte Karl grob, als er sie auf die Beine zog. „Die Strömung trug uns in den unterirdischen Fluss. Wir müssen in Bewegung bleiben, bevor das Wasser wieder steigt.“Aria starrte einen Moment lang auf seine Hand.Etwas hatte sich geändert. Die Wärme, die sie während ihres Trainings von ihm gespürt hatte, war verschwunden.So auch die verzweifelte Sorge, die er gezeigt hatte, als er darum kämpfte, sie wieder zum Leben zu erwecken. Jetzt gab es nur noch Abstand. Er beobachtete sie aufmerksam, als wäre er sich nicht sicher, was sie tun könnte.Aber die Kälte machte es

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    Das lila Licht in Arias Augen breitete sich über das feuchte Flussufer aus und warf seltsame Schatten über den Kies.Karl trat instinktiv zurück. Sein Wolf stieg sofort in ihm auf und warnte ihn, dass etwas nicht stimmte. Die Frau, die vor ihm saß, fühlte sich nicht mehr wie Aria.Das Mädchen, das die Mondgöttin ihm gegeben hatte, diejenige, die ihm direkt in die Augen geschaut hatte, ohne nachzugeben, schien verschwunden zu sein. Etwas anderes sah ihn durch sie hindurch an.Arias Kopf neigte sich zur Seite. Die Bewegung war langsam und fast absichtlich. Sie blinzelte nicht. Wasser tropfte aus ihrem dunklen Haar auf ihre Schultern, aber sie bemühte sich nicht, es wegzuwischen, und ihre Brust bewegte sich nicht.„Aria...“, sagte er mit rauer Stimme. Seine Hand bewegte sich auf die Jagdklinge zu, die neben ihm im Kies lag. „Aria, kämpfe dagegen. Schiebe es raus!"Ein leises Lachen kam von ihr, und es klang völlig falsch. Unter ihrer Stimme war etwas anderes, tiefer und älter, und der Kl

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    Es gab keinen Ton im überfluteten Tresor. Keine Wärme. Keine Luft.Tief unter der Oberfläche konnte Karl spüren, wie er davonrutschte. Das Schwarzfeuergift brannte durch seine Adern, und das Wasser, das seine Lungen füllte, machte jeden Atemzug unmöglich.Arias Schmerz durchlief auch ihre Bindung, was es schwieriger machte, zu denken. Sein Körper zuckte mit einem weiteren heftigen Krampf. Er verlor den Kampf.*Nicht so. * Der Gedanke kam von einem tieferen Ort als der Vernunft. Sein Wolf weigerte sich, es zu akzeptieren.Es war derselbe Instinkt, der Alphas durch Kriege, Blutvergießen und jahrelangen Schmerz aufrechterhalten hatte. Karl hatte nicht die Absicht, dort zu sterben, und er hatte noch weniger die Absicht, Aria neben sich sterben zu lassen.Seine Augen öffneten sich unter dem Wasser. Ein Ausbruch von weiß-purpurroten Licht blitzte durch die Dunkelheit. Karl legte seinen linken Arm um Arias Taille, sie war völlig schlaff an ihm.Er pflanzte beide Stiefel gegen den Obsidiansoc

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