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Plötzlich klopfte es an der Tür

last update Fecha de publicación: 2026-10-31 00:00:37

Brindas POV

Einen Moment lang vergaß ich, wie man atmete. Mein Blick war auf seinen durchtrainierten Körper gerichtet, bis seine Augen langsam zu mir wanderten.

Sofort wandte ich den Blick ab, während mein Herz vor Angst heftig zu schlagen begann.

Ich spürte, dass sein Blick noch immer auf mir ruhte, und meine Beine drohten beinahe nachzugeben, als sie zu zittern begannen.

Meine Nervosität nahm immer weiter zu. Mein Herz hämmerte so heftig gegen meine Brust, dass ich glaubte, er müsste es hören können. Ich wusste nicht, wohin ich schauen oder was ich tun sollte. Alles, was ich wollte, war, dass sich der Boden unter meinen Füßen auftat und mich verschlang.

Dann hörte ich plötzlich Schritte.

Mit jeder verstreichenden Sekunde kam er mir näher.

Schließlich erreichte er mich. Seine Füße kamen direkt vor mir zum Stehen, und ich hatte das Gefühl, mein Herz würde mir aus der Brust springen, wenn ich noch länger regungslos dastand.

Ich schluckte schwer, als ich seinen Duft wahrnahm.

Ein intensiver, maskuliner Duft umgab ihn, eine Mischung aus teurem Parfüm und seinem unverkennbar männlichen Geruch. Er war kräftig, betörend und erfüllte meine Sinne, noch bevor ich es verhindern konnte.

Plötzlich hörte ich etwas auf den Boden fallen. Das Geräusch erschreckte mich so sehr, dass ich vor Angst die Augen fest zusammenkniff.

„Kümmern Sie sich darum“, hauchte er mit ruhiger, aber bedrohlicher Stimme, während er an mir vorbeiging.

Kaum war er an mir vorbeigegangen, spürte ich, wie sich etwas in meiner Brust löste. Ein leiser, aber tiefer Seufzer entwich meinen Nasenlöchern.

Ich blieb regungslos stehen, als ich hinter mir das Knarren einer Tür hörte, die geöffnet wurde. Danach herrschte Stille.

Ich schluckte schwer und senkte den Blick. Auf dem Boden lag ein Stapel Kleidung.

Leicht runzelte ich die Stirn und blickte hinter mich, doch dort war niemand. Ich wandte mich wieder nach vorn, ließ meinen Blick auf den Kleidungsstücken ruhen, beugte mich langsam hinunter und hob sie auf.

Kopfschüttelnd drehte ich mich erneut um, doch er war nicht mehr da.

Einen Moment lang starrte ich auf den Stoff, als würde ich ihn genau untersuchen. Dann führte ich ihn langsam an meine Nase.

Plötzlich hörte ich, wie eine Tür mit einem lauten Knall zufiel.

Erschrocken zuckte mein Körper nach vorn, und ich nahm die Kleidung sofort von meiner Nase weg. Meine Füße blieben wie angewurzelt stehen, während sein Duft den Raum erfüllte. Es war derselbe Geruch, den ich wahrgenommen hatte, als er an mir vorbeigegangen war.

Ohne ein Wort zu sagen, ging er in Richtung Ausgang und verließ den Raum. Das laute Zuschlagen der Tür ließ mich tief ausatmen.

Als hätte ich endlich wieder zu mir gefunden, ließ ich meinen Blick durch das Zimmer schweifen. Erneut war ich völlig überwältigt von dem Anblick, der sich mir bot.

Der Raum war atemberaubend. Alles daran strahlte Luxus und Eleganz aus. Die dunklen Wände verliehen ihm eine geheimnisvolle, beinahe königliche Atmosphäre, während die goldenen Akzente einen Hauch von Opulenz hinzufügten. Große, kunstvoll gestaltete Möbel standen in perfekter Harmonie miteinander, und die gedämpfte Beleuchtung ließ jeden Winkel des Zimmers noch luxuriöser erscheinen.

Das riesige Bett stand im Mittelpunkt des Raumes. Sein dunkles Kopfteil reichte weit nach oben, während die weichen, sorgfältig arrangierten Kissen und die makellose Bettwäsche eine einladende Atmosphäre schufen.

Ich begann langsam durch den Raum zu gehen und ließ meinen Blick über jedes einzelne Detail wandern. Die eleganten Vorhänge, die glänzenden Oberflächen und die geschmackvoll ausgewählten Dekorationen zogen meine Aufmerksamkeit auf sich.

Schließlich trat ich näher an das Bett heran und ließ meine Finger über die weiche Bettwäsche gleiten. Sie fühlte sich unglaublich glatt und luxuriös unter meinen Händen an.

Plötzlich klopfte es an der Tür.

Mein Körper zuckte zusammen, und ich richtete mich augenblicklich auf. Ich trat zur Seite, während mein Blick an der Tür hängen blieb und meine Füße mich langsam darauf zubewegten.

Die Tür öffnete sich einen Spalt, und Agnes trat ein.

„Oh, ich wollte gerade hinausgehen“, sagte ich und zwang mir ein falsches Lächeln ab.

„Ja, Sie müssen gehen“, erwiderte sie und blieb neben der Tür stehen.

Ich verdrehte die Augen, während sie die Tür weiter öffnete. Schnell ging ich darauf zu und trat hinaus.

Ich hörte, wie sich die Tür hinter mir schloss, und drehte mich zu ihr um.

„Wo ist der Waschraum?“, fragte ich, noch immer mit den Kleidungsstücken in den Händen.

Ihr Blick wanderte wiederholt zu meinen Händen, was mir zunehmend unangenehm wurde.

Auch ich senkte den Blick und betrachtete meine Hände, bevor ich wieder zu ihrem Gesicht aufsah. Selbst ohne ein Wort von ihr wusste ich genau, was diese Blicke bedeuteten.

Verurteilung.

Dann senkte sie das Kinn, hob langsam den Kopf und richtete ihre Augen auf mich.

„Hier entlang.“

Sie ging voraus, und ich folgte ihr.

Ein tiefer Seufzer entwich meinen Lippen, als ich mich auf das Bett fallen ließ. Mein Gesicht war zur Decke gerichtet, während ich alles, was zuvor geschehen war, in Gedanken noch einmal durchging.

Wie ich direkt in ihn hineingestolpert war. Wie ich mich plötzlich vor ihm wiedergefunden hatte. Sein Blick, der auf mir ruhte, und die Art, wie ich für einen Moment völlig vergessen hatte zu atmen.

Ich erinnerte mich daran, wie nervös ich gewesen war, wie mein Körper sich geweigert hatte, sich zu bewegen, und wie ich dennoch auf jede seiner Bewegungen reagiert hatte.

„Verdammt!“, stieß ich hervor und schalt mich selbst.

Dann versuchte ich, diese Gedanken zu verdrängen. Schließlich wurde mir klar, dass alles, was er getan hatte, lediglich dazu dienen sollte, eine Reaktion aus mir herauszukitzeln.

Plötzlich hörte ich, wie sich die Tür schloss.

Clara war zurück.

Ich erkannte ihre Schritte bereits an der Tür. Sofort sprang ich auf und begann, meine Kleidung auszuziehen, da ich nicht wollte, dass sie mich in diesem Zustand sah.

„Hey, du bist wieder da!“, ertönte ihre Stimme, als sie ins Zimmer stürmte.

„Ja!“, erwiderte ich mit einem erzwungenen Lächeln und drehte mich zu ihr um.

„Und, wie ist es gelaufen?“, fragte sie und ließ sich aufs Bett fallen.

„Was ist wie gelaufen?“, tat ich so, als wüsste ich nicht, wovon sie sprach.

„Ach komm schon, du weißt genau, was ich meine.“

„Na schön!“, lachte ich leise und stemmte eine Hand in meine Hüfte. „Sagen wir einfach, ich versuche immer noch herauszufinden, worin meine Arbeit überhaupt besteht“, sagte ich seufzend.

„Du arbeitest jetzt in einer der größten und meistdiskutierten Villen der Stadt. Das ist doch schon eine Leistung …“

„Nein …“, sagte ich und wandte das Gesicht ab. „Nicht jetzt, Clara.“

Plötzlich ertönte ein lautes Klopfen an der Tür, das unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Wir sahen uns an, während ich einen Schritt nach vorn machte. Mein Gesichtsausdruck wurde ernst.

„Bleib hier. Ich bin gleich wieder da“, sagte ich und ging aus dem Zimmer.

„Ich komme mit“, hörte ich sie sagen, während ihre Schritte näher kamen.

„Nein!“, fuhr ich sie an. „Geh zurück!“

Dann ertönte erneut ein Klopfen an der Tür, diesmal jedoch so heftig, als würde die Person draußen versuchen, sie einzuschlagen.

Mein ganzer Körper zuckte erschrocken zurück.

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