LOGINBrindas POV
Noch bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, schlug sie mir die Tür vor der Nase zu und ließ mich völlig verdattert zurück.
Einen Moment lang blieb ich stehen. Mein Blick war auf die Tür vor mir geheftet, während mein Herz heftig gegen meine Brust hämmerte.
Was meinte sie damit, dass er mich in sein Zimmer bestellt hatte?
Ich schluckte schwer und holte tief Luft, während mir wieder bewusst wurde, in welcher Situation ich mich gerade befand.
Meine Hand griff nach der Türklinke. Ich öffnete die Tür und trat hinaus.
Die Schönheit des Hauses offenbarte sich mir erneut. Einen Moment lang blieb ich stehen und verlor mich in dem Anblick, der sich mir bot.
Alles schien geradezu nach Aufmerksamkeit zu verlangen. Die glänzenden Marmorböden erstreckten sich unter meinen Füßen, während die majestätische Treppe elegant vor mir aufragte.
Selbst die Wände strahlten eine solche Eleganz aus, dass das gesamte Haus wie etwas aus einem Traum wirkte.
Ich ertappte mich dabei, wie ich erneut alles staunend betrachtete und den Anblick in mich aufnahm.
Dann kehrte langsam die Realität zurück.
Mein Blick wanderte von einer Seite zur anderen, während ich versuchte herauszufinden, wohin ich gehen sollte.
Unsicher blieb ich stehen und ließ meine Augen zwischen den verschiedenen Fluren hin und her wandern. Nach kurzem Zögern bog ich schließlich nach links ab und begann zu gehen.
Ich zählte jeden Schritt, während ich mich vorwärtsbewegte. Bei jeder Bewegung berührten meine Füße den glatten Boden.
Über mir warf der Kronleuchter sein warmes Licht auf den Marmor. Sein Schein spiegelte sich wunderschön auf der polierten Oberfläche, während ich mich der Treppe näherte.
Dann fiel mein Blick auf die Stufen.
Ich zählte jeden Schritt, während ich hinaufging. Meine Füße berührten bei jeder Bewegung die glatte Oberfläche, und mein Herz hämmerte heftig in meiner Brust.
Dann fiel mein Blick erneut auf die Treppe.
Irgendetwas in meinem Instinkt sagte mir, dass ich genau dorthin musste.
Mein Blick verweilte einen Moment auf der Treppe, während ich den Kopf vorsichtig von einer Seite zur anderen drehte und meine Umgebung überprüfte.
Die Stille des Hauses fiel mir erneut auf, als ich einen Fuß auf die erste Stufe setzte und begann, hinaufzusteigen.
Meine Schritte waren langsam und bedächtig. Das leise Geräusch meiner Schuhe auf den Marmorstufen durchbrach die Stille. Ich hielt den Blick nach vorn gerichtet und warf gelegentlich einen Blick über das Geländer, während ich weiter hinaufging.
Oben angekommen, betrat ich einen langen Flur, an dessen Wänden sich mehrere Türen befanden. Ich wurde langsamer und ließ meinen Blick von einer Tür zur nächsten wandern.
Welche davon sollte ich betreten? Wohin genau musste ich eigentlich?
Ich hatte keine Ahnung.
Doch ich konnte nicht ewig dort stehen bleiben. Also ging ich weiter und ließ meinen Blick von Tür zu Tür wandern, während ich versuchte herauszufinden, welche mich wohl an mein Ziel führen würde.
Der Flur war nur schwach beleuchtet. Lediglich einige wenige Lampen erhellten den Bereich.
Ein intensiver, teurer Parfümduft lag in der Luft. Sein schwerer, edler Geruch stieg mir in die Nase, während ich weiterging. Es war einer dieser Düfte, die den gesamten Ort noch luxuriöser wirken ließen.
Dann wanderte meine Aufmerksamkeit zu den Porträts, die an den Wänden hingen.
Es waren mehrere, jedes einzelne in einem kunstvoll verzierten Rahmen präsentiert. Ich interessierte mich nicht besonders für Kunst und kannte mich ganz sicher auch nicht damit aus, aber ich konnte erkennen, dass diese Gemälde Tausende von Dollar wert waren.
Ihre Details, die Farben und die sorgfältig angefertigten Rahmen verliehen ihnen ein unverkennbar kostspieliges Aussehen.
Mein Blick blieb auf einem der Porträts hängen, während ich daran vorbeiging und seine Einzelheiten betrachtete.
Ich war so abgelenkt, dass ich die Tür direkt hinter mir nicht bemerkte.
Plötzlich blieb mein Fuß an etwas hängen, und mit einem erschrockenen Keuchen taumelte ich rückwärts.
Bevor ich mein Gleichgewicht wiederfinden konnte, prallte mein Rücken gegen die Tür und stieß sie auf. Ich verlor vollständig den Halt und stolperte in den Raum hinein.
Hastig drehte ich mich um, um die Tür zu schließen, bevor jemand meine Tollpatschigkeit bemerkte.
Doch in dem Moment, als ich mich umdrehte, erstarrte ich.
Er stand direkt vor mir.
Am Eingang des Zimmers.
Mein Blick traf auf seinen, und für eine Sekunde war ich unfähig, mich zu bewegen. Meine Lippen öffneten sich leicht, während ich ihn völlig überrascht anstarrte.
Einen Moment lang war ich wie benommen, meine Augen unverwandt auf ihn gerichtet.
Er tat dasselbe. Vielleicht war er nicht genauso verwirrt wie ich, doch sein Blick blieb regungslos auf mich geheftet.
Ich stand wie erstarrt da, mein schockierter Gesichtsausdruck noch immer deutlich auf meinem Gesicht zu sehen. Einen Moment lang schien ich mich weder bewegen noch ein Wort hervorbringen zu können. Ich stand einfach nur da und starrte ihn an.
Dann begann sich mein Blick langsam zu senken.
Zuerst blieb er auf seiner Brust hängen.
Er war mit freiem Oberkörper, und winzige Wassertropfen bedeckten seine Haut. Weitere Tropfen lösten sich aus seinem feuchten Haar, liefen über seine Stirn und fielen auf seine Brust.
Mein Blick verweilte auf seiner breiten, wohlgeformten Brust, bevor er allmählich tiefer wanderte.
Sein Bauch.
Meine Augen glitten weiter hinunter bis zu seiner Taille, wo ein sauberes weißes Handtuch fest um seine Hüften geschlungen war.
Das Handtuch war an mehreren Stellen feucht, und dunklere Nässeflecken breiteten sich über dem Stoff aus.
Plötzlich kehrten meine Sinne zurück.
Ruckartig wich ich zurück und schluckte schwer, während ich hastig den Blick hob. Meine Augen wanderten seinen Körper wieder hinauf, bis sie erneut auf sein Gesicht trafen.
Dieselben gefährlichen Augen waren noch immer auf mich gerichtet.
Und ich stand einfach nur da, unfähig, den Blick von ihm abzuwenden.
Brindas SichtIch griff nach der Türklinke und öffnete die Tür. Doch die letzte Person, mit der ich gerechnet hatte, stand direkt vor mir.Ein Gefühl der Enttäuschung überkam mich, und ich setzte sofort ein anderes Gesicht auf.„Hallo, Mr. …“„Spar dir deine Begrüßung!“, unterbrach er mich, noch bevor ich den Satz beenden konnte.Ich schluckte schwer und senkte den Kopf. Ich wusste bereits, warum er hier war.„Ich habe dir so viel Zeit gelassen, und langsam kommt es mir vor, als würdest du das absichtlich tun …“„Nein! Nein!“, schüttelte ich den Kopf und machte einen Schritt auf ihn zu. „Ich verspreche, ich gebe mein Bestes, und ich habe es nicht vergessen.“ Meine Stimme zitterte.„Du gibst dein Bestes?“ Er brach in schallendes Gelächter aus. „Soll das etwa mein Geld ersetzen?!“ Seine Stimme hallte laut durch den Flur.„Bitte …“ Ich klammerte mich an sein Hemd. „Ich habe gerade erst einen Job bekommen. Alles, worum ich dich bitte, ist ein wenig mehr Zeit. Ich werde dich bezahlen.“ Trä
Matteos POVIch saß am Kopfende des Konferenztisches. Meine rechte Hand lag flach auf der polierten Oberfläche, während ich die andere an meine Lippen gelegt hatte. Mein Rücken lehnte fest gegen die Stuhllehne, meine Schultern waren gestrafft und meine Beine leicht gespreizt. Regungslos verharrte ich dort, den Blick auf den Präsentierenden gerichtet, der seinen Vortrag fortsetzte. Um mich herum saßen die Führungskräfte aufmerksam da, tauschten gelegentlich Blicke aus oder machten sich Notizen. Mein Gesichtsausdruck blieb jedoch unverändert. Ich hatte keinerlei Interesse daran, ihn zu unterbrechen, und verspürte auch nicht das Bedürfnis, mich zu beteiligen. Ich beobachtete einfach nur.Mein Blick ruhte regungslos vor mir, während der Präsentierende seinen Vortrag hielt.Mit meinen Gedanken war ich ganz woanders. Seit zehn Jahren erlebte ich, wie Präsentierende versuchten, mein Unternehmen mit ihren Worten von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Und seit fünf Jahren schenkte ich ihren e
Brindas POVEinen Moment lang vergaß ich, wie man atmete. Mein Blick war auf seinen durchtrainierten Körper gerichtet, bis seine Augen langsam zu mir wanderten.Sofort wandte ich den Blick ab, während mein Herz vor Angst heftig zu schlagen begann.Ich spürte, dass sein Blick noch immer auf mir ruhte, und meine Beine drohten beinahe nachzugeben, als sie zu zittern begannen.Meine Nervosität nahm immer weiter zu. Mein Herz hämmerte so heftig gegen meine Brust, dass ich glaubte, er müsste es hören können. Ich wusste nicht, wohin ich schauen oder was ich tun sollte. Alles, was ich wollte, war, dass sich der Boden unter meinen Füßen auftat und mich verschlang.Dann hörte ich plötzlich Schritte.Mit jeder verstreichenden Sekunde kam er mir näher.Schließlich erreichte er mich. Seine Füße kamen direkt vor mir zum Stehen, und ich hatte das Gefühl, mein Herz würde mir aus der Brust springen, wenn ich noch länger regungslos dastand.Ich schluckte schwer, als ich seinen Duft wahrnahm.Ein intens
Brindas POVNoch bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, schlug sie mir die Tür vor der Nase zu und ließ mich völlig verdattert zurück.Einen Moment lang blieb ich stehen. Mein Blick war auf die Tür vor mir geheftet, während mein Herz heftig gegen meine Brust hämmerte.Was meinte sie damit, dass er mich in sein Zimmer bestellt hatte?Ich schluckte schwer und holte tief Luft, während mir wieder bewusst wurde, in welcher Situation ich mich gerade befand.Meine Hand griff nach der Türklinke. Ich öffnete die Tür und trat hinaus.Die Schönheit des Hauses offenbarte sich mir erneut. Einen Moment lang blieb ich stehen und verlor mich in dem Anblick, der sich mir bot.Alles schien geradezu nach Aufmerksamkeit zu verlangen. Die glänzenden Marmorböden erstreckten sich unter meinen Füßen, während die majestätische Treppe elegant vor mir aufragte.Selbst die Wände strahlten eine solche Eleganz aus, dass das gesamte Haus wie etwas aus einem Traum wirkte.Ich ertappte mich dabei, wie ich erneut a
Brindas POV(Am nächsten Morgen)„Wir sind da, Ma’am“, informierte mich der Taxifahrer.„Oh.“Ich steckte meine Sachen in meine Tasche, holte einen Geldschein heraus und reichte ihn ihm.Er nahm ihn entgegen, während ich aus dem Wagen stieg.Mein Körper erstarrte augenblicklich.Ich stand vor einem gigantischen Eisentor, dem größten, das ich in meinem ganzen Leben gesehen hatte.Es ragte hoch über mich hinaus. Die dunklen Metallstäbe überragten die Steinmauern, die das Anwesen umgaben.Und dahinter stand in einiger Entfernung eine gewaltige Villa. Ihre Pracht war bereits vom Tor aus zu erkennen.Mehrere hoch aufragende Gebäudeteile erhoben sich über den perfekt geschnittenen Bäumen, während riesige Fenster das Licht der Nachmittagssonne reflektierten.Die hellen Wände glänzten vor dem üppigen Grün, das das Anwesen umgab, während sich breite Balkone entlang der oberen Stockwerke erstreckten.Es sah nicht einmal wie ein Haus aus.Es sah aus wie ein Palast.Ich schluckte schwer und ging
Brindas POVMein Blick senkte sich auf den Umschlag in meinen Händen. Einen Moment lang verweilte er darauf, während sich meine Finger fester um die Ränder schlossen.Ich starrte ihn ausdruckslos an, bevor ich langsam wieder den Blick zur Empfangsdame hob.Sie hatte ihre Aufmerksamkeit bereits wieder ihrem Computer zugewandt. Ihre Finger glitten über die Tastatur, während sie sich mit dem System beschäftigte.Ein verwirrter Ausdruck lag auf meinem Gesicht, als mir ein leiser Seufzer entwich und ich einen Schritt nach vorne machte.„Sie sollten das lieber erst einmal überprüfen, anstatt hier falsche Hoffnungen zu wecken …“, kicherte sie spöttisch.Ihre Worte ließen bei mir eine Alarmglocke läuten, und meine Füße blieben stehen.Langsam drehte ich den Kopf. Mein Blick fiel auf sie, doch sie sah nicht in meine Richtung.Ich sagte kein Wort und verließ das Gebäude.Die Vorfreude wurde immer stärker, als ich am Straßenrand stand und auf ein Taxi wartete, während meine Hände das Siegel des







