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Kapitel 42

last update Veröffentlichungsdatum: 20.07.2026 19:55:21

An diesem Morgen wachte ich mit völlig zerschlagenem Körper auf. Jeder Muskel, jedes Gelenk, alles pochte und erinnerte mich an die wilde Nacht. Neben mir war das Bett leer. Alexandro war bereits gegangen, wie immer.

Ich stand langsam auf. Mein Körper war nackt, übersät mit roten Malen hier und dort. Bissspuren, Spuren von Umarmungen, Spuren von Seilen. Ich schleppte mich ins Badezimmer.

Ich schloss die Badezimmertür hinter mir. Ich ließ das Wasser laufen, ohne in die Wanne zu steigen. Ich setz
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    Author Pov.Lucia saß im Schlafzimmer und las ein Buch, warf gelegentlich einen Blick aus dem Fenster, mit einem leeren Gefühl in sich. Seit dem Vorfall bei der Veranstaltung gestern hatte Alexandro kein Wort mit ihr gesprochen.Am Haupttor eilte ein Wachmann schnell zum Arbeitszimmer von Alexandro."Sir, es ist ein Besucher da. Ein Mann namens Nathan. Er bittet um ein Gespräch."Alexandro, der hinter seinem Schreibtisch saß, zog eine Augenbraue hoch. Nathan? Der Mann, der gestern Lucia so unbeschwert hatte lächeln lassen. Der ledige Mann, der früher Lucias Nachbar gewesen war. Der Mann, der ihn den ganzen Tag über unruhig gemacht hatte.Alexandro legte den Stift aus seiner Hand, seine Augen verengten sich."Lass ihn herein."Er war neugierig. Was für ein Mann war so mutig, ungebeten in sein Haus zu kommen? Ohne Angst? Wusste Nathan, wer er war? Natürlich wusste er es. Jeder in dieser Stadt kannte den Namen De Luca – und doch kam dieser Mann einfach so.Der Wachmann nickte und drehte

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    Author PovBei ihrer Ankunft zu Hause wurde die Atmosphäre noch bedrückender. Alexandro ging hinein, ohne auf Lucia zu warten. Er eilte schnell in sein Arbeitszimmer im ersten Stock und ließ Lucia an der Türschwelle stehen, ihre Hand noch leer ausgestreckt.Die Tür des Arbeitszimmers schlug hart zu.Lucia stand im Flur und starrte diese Tür mit beklemmender Enge in der Brust an. Sie verstand nicht. Was war falsch? Was hatte sie getan? Mit einem alten Freund geplaudert? Gelacht? Gelächelt? War das etwa eine Sünde?Sie senkte den Kopf, ging allein in ihr Schlafzimmer, setzte sich mit leerem Blick auf die Bettkante.Im Arbeitszimmer saß Alexandro auf dem großen Stuhl hinter dem Mahagonischreibtisch. Sein Gesicht war hart. Seine Hand hielt einen Stift, aber er schrieb nichts. Seine Augen starrten die Wand an, als wollte er sie durchbohren.Einige Minuten später klopfte es an der Tür."Herein."Marco trat mit einem Ordner in der Hand ein. Sein Gesicht war wie immer ausdruckslos, der schwar

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    Einige Tage waren vergangen seit jener Nacht im Nachtclub.Alexandro war öfter zu Hause. Er redete nicht viel, aber er ging auch nicht weg. Manchmal saß er im Wohnzimmer und las Berichte, manchmal auf der Terrasse, trank Kaffee und starrte in den Himmel. Lucia verbrachte ihre Zeit im hinteren Garten, las Bücher, schrieb Gedichte oder saß einfach da und genoss die Nachmittagssonne.Sie waren wie zwei Planeten, die auf ihren eigenen Bahnen kreisten, gelegentlich aneinander vorbeizogen, sich ein kleines Lächeln zuwarfen und dann wieder zu ihren Achsen zurückkehrten.Aber an diesem Morgen, als Lucia gerade allein beim Frühstück saß, kam Alexandro in legerer Kleidung die Treppe herunter. Ein langärmliges Hemd in dunklem Grau, die Ärmel leicht hochgekrempelt, schwarze Stoffhosen. Ein Auftritt, der alles andere als formell war, aber Lucia dennoch für einen Moment den Atem raubte."Wir gehen", sagte er.Lucia blinzelte. "Wohin?""Zu einer Veranstaltung. Inoffiziell.""W-was für eine Veranstal

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    Das Auto rollte langsam durch die Nacht. Die Lichter der Stadt glitzerten draußen vor den Fenstern, aber meine Augen waren leer und sahen nichts.Neben mir hielt Alexandro meine Hand, aber ich wusste, dass er noch wütend war. Nicht auf mich, sondern auf diese Frauen – oder vielleicht auf die Situation. Ich wusste es nicht.Was ich wusste, war, dass er meine Hand nicht losließ.Als wir zu Hause ankamen, half er mir beim Aussteigen. Er hielt immer noch meine Hand, führte mich hinein. Die Angestellten verneigten sich respektvoll, aber ich sah sie nicht. Meine Beine fühlten sich schwer an, mein Körper war schlaff.Im Wohnzimmer ließ er meine Hand los."Setz dich."Ich setzte mich auf das Sofa. Er stand vor mir, die Hände in den Hüften, sah mich scharf an. Das helle Licht des Raumes ließ mich nicht verschwinden."Sieh mich an."Ich hob den Kopf."Geht es dir gut?"Ich nickte. Dabei ging es mir nicht gut."Lüg nicht."Ich senkte den Blick. "Mir geht es gut."Er lief ein paar Mal auf und ab,

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    Wir lagen noch immer auf dem Sofa in diesem privaten VIP-Raum, mein Körper war noch schlaff, mein Atem noch nicht vollständig zur Ruhe gekommen. Alexandro lag neben mir, sein Arm um meine Taille gelegt, seine Finger malten kleine Kreise auf meine Haut, die noch feucht von Schweiß war."Lucia", rief er."Hm?""Woran denkst du?"Ich schwieg einen Moment. Meine Augen starrten an die dunkle Decke des Raumes, die nur vom schwachen Licht hinter dem Vorhang erhellt wurde."Mir geht etwas durch den Kopf.""Was?"Ich biss mir auf die Lippe. "Ich überlege, mit einer Diät zu beginnen."Er hörte auf zu streicheln und sah mich an."Warum?""Ich habe diese Frauen vorhin gesehen. Sie sind schlank, sie sind schön. Ich fühle mich nicht würdig an deiner Seite."Er seufzte. "Darüber haben wir schon gesprochen.""Ich weiß, aber das geht nicht darum, was du denkst. Es geht um mich. Ich möchte mich in meinem eigenen Körper wohlfühlen. Ich möchte in den Spiegel schauen und mich nicht schämen."Er schwieg ei

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