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Verbotene Begierden bester Freunde
Verbotene Begierden bester Freunde
ผู้แต่ง: Sarah Raymond

1. Warum bist du hart?

ผู้เขียน: Sarah Raymond
last update วันที่เผยแพร่: 2026-09-21 17:22:49

„Ich verhungere, Len.“

Alex wusste nicht, wann die Worte ihm entglitten waren, aber sie hingen in der Luft zwischen ihnen, schwer von einer Bedeutung, die nichts mit Essen zu tun hatte.

Lena machte etwas mit ihm heute Nacht. Etwas Gefährliches.

Zum fünfzehnten Mal erzählte sie, wie sie den Eindringling zu Boden gerungen hatte, ihre Stimme laut und aufgeregt, während sie in ihrem beengten Wohnzimmer auf und ab ging.

Alex hatte aufgehört zuzuhören, noch bevor sie die erste Version zu Ende erzählt hatte. Seine Aufmerksamkeit hatte sich an der Art festgehakt, wie ihre winzigen Booty-Shorts an ihren kurvigen Hüften klebten, das hautenge Crop-Top, das knapp unter ihren Brüsten endete und hochgerutscht war, um ihren nackten Bauch freizugeben, die Bewegung ihrer vollen Lippen, während sie sprach – und ihn mit einem Hunger traf, den er nicht abschütteln konnte.

„Dann habe ich einfach die Lampe gegriffen und ihm gesagt, wenn er sich rührt, schlage ich ihm die Hirne ein!“

Ihr Haar war zu einem unordentlichen Dutt zusammengebunden, die Brille saß auf ihrer Nase, während sie eine fragwürdige Karate-Bewegung vorführte und mit theatralischer Wildheit in die Luft boxte.

Die Art, wie ihre Hüften schwangen, während sie auf und ab ging, ließ das Blut schneller durch Alex’ Adern schießen. Er verrutschte auf ihrem abgewetzten Sofa, versuchte, sich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren als auf die Bewegung ihres Körpers, und legte strategisch ein Kissen über seinen Schoß.

„Alex? Hörst du mir überhaupt zu?“

Sie blieb mitten im Schritt stehen, die Hände in die kurvigen Hüften gestemmt, den Kopf in der Weise geneigt, die ihn normalerweise zum Lächeln brachte.

„Ja, klar. Lampe, Hirne, echte Badass…“ Er räusperte sich. „Du bringst mich um.“

Warum passierte das? Fiel ihm erst jetzt auf, wie attraktiv seine beste Freundin war – nach fast zehn Jahren Freundschaft?

Er hatte Lena unzählige Male in Bikinis gesehen. Verdammt, er hatte ihr sogar bei dem Badeanzug-Shooting letzten Sommer geholfen, den Reflektor gehalten, während sie in Bikinis posierte. Nicht ein einziges Mal hatte er diesen Sog gespürt, diese magnetische Anziehung, die es ihm schwer machte zu atmen.

Vielleicht lag es daran, wie ihre Brüste in diesem Crop-Top zusammengepresst wurden.

Oder wie das warme Licht der Wohnung auf ihren glatten Oberschenkeln lag, wenn sie sich bewegte.

Oder vielleicht war er einfach nur sexuell ausgehungert, und sein Körper reagierte auf jede attraktive Frau in seiner Nähe.

Aber das war Lena. Seine beste Freundin.

Er hatte alles stehen und liegen lassen, als sie um 22:45 Uhr panisch anrief. Es war inzwischen nach Mitternacht, und er saß in ihrer unordentlichen Einzimmerwohnung und kämpfte gegen unangebrachte Gedanken, die Schuld in seinem Magen zusammenziehen ließen.

„Du hast gesagt, du hast Hunger, oder? Ich könnte die Nachos machen, die du magst, oder Pasta–“ Lena war bereits auf dem Weg in die Küche.

Alex’ Blick folgte der Kurve ihres Arsches, der Art, wie diese Shorts ihn perfekt hochschoben und ihm mehr Volumen gaben.

Der aufdringliche Gedanke traf ihn hart: sie über diese Theke zu beugen, diese dicken Oberschenkel mit seinem–

Er stoppte sich selbst, entsetzt.

Machte Lena das absichtlich? Wusste sie, was sie mit ihm anstellte? Denn sie schwang ihre Hüften definitiv mehr als sonst.

Aber als sich ihre Blicke trafen, während sie einen Schrank öffnete, schien sie vollkommen ahnungslos darüber zu sein, dass jede ihrer Bewegungen ihn verführte.

Die Schuld wurde intensiver. Er wusste, was ihr Ex ihr angetan hatte, die Misshandlungen, die sie ertragen hatte. Und hier saß er und objektivierte sie, während sie einen Freund brauchte.

Er stand abrupt auf und folgte ihr in die Küche, um den Kopf freizubekommen.

„Hör auf zu kochen, Len. Es ist spät. Ich habe eigentlich keinen Hunger.“ Er lehnte sich an ihre Theke und beobachtete, wie sie den Wasserhahn aufdrehte.

„Du hast gesagt, du verhungerst.“ Sie kam näher, und ihre nackte Schulter streifte die seine, schickte Elektrizität seinen Arm hinauf.

Seine Finger zuckten, sehnten sich danach, ihre Taille zu greifen. Ihr fruchtiges Shampoo füllte seine Lungen, und alles, woran er denken konnte, war, sein Gesicht in ihrem Haar zu vergraben, ihr die Brille vom Gesicht zu reißen, diese Lippen zu kosten, sie zu küssen, bis keiner von beiden mehr atmen konnte.

Er könnte es tun. Genau jetzt. Einfach nehmen, was er wollte, und sich später mit den Konsequenzen auseinandersetzen.

Aber da war Nancy.

Nancy, seine Verlobte, die ihm vollständig vertraute.

Süße, nette Nancy, die ihre Hochzeit plante, während er hier stand und unangebrachte Gedanken über seine beste Freundin hatte.

Verdammtes Chaos.

„Ich sollte gehen.“ Alex steckte die Hände in die Taschen und versuchte, seine Hose über der wachsenden Beule zurechtzurücken. „Es ist spät und Nancy fragt sich bestimmt, wohin ich abgehauen bin.“

Enttäuschung flackerte über Lenas Gesicht, bevor sie nickte.

„Ja, klar. Danke, dass du gekommen bist, Alex. Mein Held.“ Sie boxte ihm spielerisch gegen den Arm.

Trotz allem lachte er. Das war es, was Lena mit ihm machte. Sie schnitt immer die Spannung mit diesem leichten Lächeln durch, ließ ihn vergessen, dass er ein Milliardenunternehmen führte, dass Verantwortungen auf ihn warteten, dass er mit jemand anderem verlobt war.

„Wechsel morgen die Schlösser“, sagte er und bewegte sich zur Tür. „Und überleg dir vielleicht, in eine bessere Gegend zu ziehen. Diese Bude ist eine Todesfalle.“

„Von meinem Gehalt? Bitte. Nicht jeder von uns ist ein Milliardärs-CEO mit Penthouse.“ Sie rollte mit den Augen und folgte ihm.

„Ich würde dir eine Gehaltserhöhung geben, wenn du aufhören würdest, freitags früh zu verschwinden, um dir die Nägel machen zu lassen.“

„Davon wüsstest du nichts, wenn du mich nicht die ganze Zeit heimlich beobachten würdest“, neckte sie.

Wenn sie nur wüsste, wie wahr das inzwischen wurde.

An der Tür drehte sich Alex um, um sich zu verabschieden.

„Also–“ Bevor er sprechen konnte, presste Lena ihren Körper gegen seinen in einer Umarmung, ihre Arme schlangen sich um seine Taille, ihr Gesicht vergrub sich in seiner Brust.

Scheiße.

Sie konnte seinen erigierten Schwanz jetzt definitiv gegen ihren Bauch spüren. Alex erstarrte, wagte nicht zu atmen und flehte seinen Körper an, sich nur noch ein paar Sekunden lang zu benehmen.

Lena sah zu ihm auf, diese unschuldigen Augen durchsuchten sein Gesicht.

„Alex?“ Ihre Stimme war klein, verwirrt. „Warum bist du hart?“

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