LOGINAlex suchte fieberhaft nach einer Lüge, irgendeiner Lüge, und betete, dass sein Gehirn schneller arbeiten würde als sein Schwanz.
„Tut mir leid, es liegt nicht an dir. Ich habe vorhin mit Nancy geschrieben und…“ Die Worte stolperten ungeschickt heraus. „Es ist einfach… schon eine Weile her, weißt du?“ Lena trat zurück, ihre Hände fielen an ihre Seiten. Ihr Ausdruck wechselte von Verwirrung zu etwas anderem. Enttäuschung? Erleichterung? Er konnte es nicht sagen. „Richtig. Nancy.“ Sie strich sich die Strähnen mit der Handfläche aus dem Gesicht, ohne ihm in die Augen zu sehen. „Sag ihr einen schönen Gruß von mir.“ Der Raum zwischen ihnen war aufgeladen mit allem, was ungesagt blieb. Sie wusste, dass er log. Alex hätte jetzt gehen sollen, aber seine Füße wollten sich nicht bewegen. „Schließ die Tür hinter mir ab“, brachte er hervor. „Und schreib mir, wenn du dich hingelegt hast, damit ich weiß, dass du sicher bist.“ „Gute Nacht, Alexi.“ Dieses Lächeln wieder. Das, das sie durch zehn Jahre Freundschaft gebracht hatte. Sie lehnte sich an den Türrahmen, die Arme über der Brust verschränkt, sodass ihre Brüste sich gegen den dünnen Stoff ihres Crop-Tops schoben. Alex zwang sich wegzusehen, nickte und trat in den Flur. Die Tür schloss sich hinter ihm, und er hörte, wie das Schloss einschnappte. Er drückte die Handfläche gegen die Tür, ihr Kokosduft hing noch in seinen Sinnen. Er hatte ein Jahrzehnt Freundschaft versaut. Würde sie ihn für immer aussperren? Sein Handy vibrierte. Nancys Gesicht leuchtete auf dem Bildschirm auf, ihr blondes Haar und das süße Lächeln eine schreiende Erinnerung an die Versprechen, die er gegeben hatte, an den Mann, der er sein sollte. Alex drehte sich von Lenas Tür weg, von der Versuchung dahinter, und ging zum Aufzug. Die ganze Fahrt nach unten dachte er nur an Kokosduft, volle Lippen, winzige Shorts und wie sehr er wirklich im Arsch war. *** Die Aufzugfahrt hinauf in sein Penthouse war eine eigene besondere Hölle. Dreißig Stockwerke, um sich unter Kontrolle zu bringen. Als Alex eintrat, brannte das Licht im Schlafzimmer. „Wo warst du?“ Nancy setzte sich im Bett auf, ihr seidenes Nachthemd rutschte von einer Schulter. Ihr blondes Haar war trotz der späten Stunde perfekt zerzaust, ihre Augen zusammengekniffen. „Du hast mich drei Stunden allein gelassen.“ „Lena hatte einen Notfall.“ Er streifte die Schuhe ab und versuchte, lässig zu klingen. „Jemand ist bei ihr eingebrochen.“ „Um zwei Uhr morgens?“ Nancys Arme verschränkten sich über der Brust. „Und sie hat dich angerufen?“ Alex ging zu ihrer Seite des Bettes, seine Finger fanden die nackte Haut ihrer Schulter. „Ich weiß, oder? Wir sollten ihr einen Freund besorgen, jemand anderen, den sie für solche Sachen anrufen kann.“ Er strich mit den Lippen über Nancys Hals und spürte die Anspannung dort. Nancys Stirnrunzeln wich nicht. „Alex, das ist nicht das erste Mal, dass sie uns unterbricht. Ich meine das ernst—“ „Oder vielleicht“, murmelte er, seine Finger wanderten ihren Arm hinunter, „sollten wir die Hochzeit beschleunigen und in ein anderes Land ziehen. Dann unterbricht sie uns nicht mehr bei Notfällen.“ Er zog sanft am Träger ihres Nachthemds und entblößte mehr Haut. „Nur wir, weg von all dem.“ Ihr Atem stockte, als er entlang ihres Schlüsselbeins küsste, seine Hände den Seidenstoff tiefer schoben. „Du würdest wirklich alles für mich aufgeben?“ „Für dich“, sagte er, obwohl die Worte selbst beim Sprechen hohl klangen. „Damit wir uns auf uns konzentrieren können.“ Ihre Haut war weich, aber alles, was er roch, war Kokos. Sein Puls raste, während er gegen Lenas Bild ankämpfte. „Ohh… ja…“ stöhnte sie und wölbte sich, als seine Hand zwischen ihre Beine glitt und ihre Nässe umkreiste. Alex war bereits hart. Er war es seit dem Verlassen von Lenas Wohnung, weil dieser sexy Körper ihn nicht in Ruhe ließ. Er zwang sich, sich auf Nancys Haut gegen die dunklen Laken zu konzentrieren. „Also, welche Stadt nehmen wir?“ fuhr er fort, während seine Hose zu Boden fiel. Sie versuchte, seinen Schwanz in den Mund zu nehmen, aber er drückte sie sanft zurück in die Kissen. „Ich will Paris…“ winselte sie in sein Haar, während er an ihren Nippeln saugte. „Paris ist wunderschön im Frühling.“ Er ließ seine Finger über ihren Bauch gleiten, zwischen ihre Beine und kreiste erneut an ihrem Eingang. „Paris…“ Nancy keuchte, als ein Finger in sie stieß. „Paris… Paris ist gut.“ Er fügte einen zweiten Finger hinzu und fickte sie langsam. „Was ist mit Rom? Oder vielleicht Barcelona?“ Ihr Rücken wölbte sich vom Bett, ihre Worte unterbrochen von kleinen Atemstößen. „Nein… ich will… Paris.“ Sie spreizte die Beine weiter, und er fügte einen dritten Finger hinzu, beobachtete, wie ihre Augen sich schlossen. Sie klammerte sich an seine Schultern, ihre Hüften hoben sich, um seinen Stößen entgegenzukommen. „Baby… bitte…“ „Dreh dich um“, flüsterte er an ihr Ohr und zog die Finger zurück. „Zeig mir, wie sehr du Paris willst.“ Nancy rollte sich auf den Bauch und kam auf die Hände und Knie. Er stand auf, um den Rest seiner Kleidung auszuziehen, sein Schwanz sprang frei und tropfte an der Spitze. Dieser Vorsaft war für Lena. Er sollte gerade seine Eichel an Lenas Fotze ansetzen und ihr seinen dicken Schwanz reinschieben, während er zusah, wie ihr Arsch gegen sein Becken wackelte… Nicht Nancys. Trotzdem stieß er in sie. „Ahhh… Baby…“ Sie drückte sich gegen ihn, genoss offensichtlich die Fülle in sich und war bereit für mehr. Er begann, sich langsam in sie hinein und heraus zu bewegen, und während Nancy stöhnte, waren seine Gedanken woanders. „Vielleicht sollte ich Nancy so Shorts kaufen. Etwas Enges. Das sollte mich davon abhalten, über jemanden zu fantasieren, den ich nicht haben kann.“ Er wurde schneller, wollte fertig werden, diesen Verrat der Gedanken beenden. Nancy klammerte sich an die Laken, und nach einem kräftigen Klaps auf ihren Arsch spannte sie sich an und schrie auf. Er folgte Augenblicke später, sein Höhepunkt eher Erleichterung als Lust. Als es vorbei war, kuschelte sich Nancy an seine Brust. „Ich liebe dich“, murmelte sie zufrieden und driftete bereits ab. „Ich liebe dich auch“, antwortete er. Der Sex hatte nichts getan, um seinen Kopf freizubekommen. Wenn überhaupt, fühlte Alex sich schlechter – schuldig, weil er Nancy benutzt hatte. Das war nicht er. Er betrog keine Menschen. Er begehrte nicht seine beste Freundin. Er musste das in Ordnung bringen. Sich bei Lena für sein unangebrachtes Verhalten entschuldigen, vielleicht sogar diese Gedanken gestehen. Sie würde lachen, einen Witz machen, und sie würden darüber hinwegkommen. Das hatten sie immer getan. „Morgen“, entschied er in dieser Nacht. Er würde als Erstes in ihre Abteilung gehen, sie beiseite nehmen und die Luft klären. Aber als Alex am nächsten Morgen die Marketing-Etage betrat – Kaffee in der Hand als Friedensangebot –, war Lenas Cubicle leer. Keine bunten Post-its auf ihrem Monitor. Keine Jacke über dem Stuhl. Kein Zeichen, dass sie überhaupt dagewesen war. „Wo ist Lena?“ fragte er Nina, die am Schreibtisch neben ihr saß. Sie sah auf, überrascht, den CEO auf ihrer Etage zu sehen. „Sie hat heute früh bei HR angerufen und einen persönlichen Tag genommen.“ „Einen persönlichen Tag?“ In zehn Jahren hatte Lena nie einen ungeplanten freien Tag genommen. Nicht einmal, als sie die Grippe hatte und Alex sie praktisch gezwungen hatte, nach Hause zu gehen. „Ja, irgendwas mit ihrer Wohnung“, zuckte Nina mit den Schultern. „Sicherheitsproblem, glaube ich.“ Ein Schatten huschte über Ninas Gesicht, und Alex fragte sich, ob hinter Lenas „Sicherheitsproblem“ mehr steckte als ein Einbruch. Er nickte und versuchte, seine Sorge zu verbergen. Das war nicht wie sie. Oder vielleicht ging es genau um ihn. Die Art, wie er hart geworden war für seine beste Freundin und sie in Verlegenheit gebracht hatte. Alex holte sein Handy hervor und tippte schnell: ‚Hey, hab gehört, du hast den Tag frei genommen. Alles okay?‘ Er wartete und starrte auf den Bildschirm. Die Nachricht zeigte als zugestellt an, aber keine Antwort kam. Nach einer Minute fügte er hinzu: ‚Wenn du irgendwas brauchst, ich bin da.‘ Immer noch nichts. Scheiße. Er hatte es schlimmer vermasselt, als er dachte. Lena ignorierte seine Nachrichten nie, nicht einmal, wenn sie sich stritten. Alex steckte das Handy ein und ging in sein Büro. Sie wusste es. Sie hatte seine Lüge gestern Abend gespürt. Seine beste Freundin hatte seinen Hunger gespürt – und jetzt war sie weg.Sie war eine Frau. Es war natürlich, dass sie die höchsten Gebote ziehen würde. Die Hälfte der VIPs auf diesem Floor hatte sich irgendwann einmal an sie herangemacht.Wenn sie ihre Signatur-Katzenohren und die Maske trug, würden sie sie sofort erkennen und sich gegenseitig überbieten, nur damit der nächste Mann nicht gewann. Sie hatte es bei Performerinnen beobachtet, die halb so fesselnd waren wie sie.Jax hatte ihr im Wesentlichen den Sieg überreicht und ihn als Drohung verpackt.„Okay.“Er blinzelte. „Okay?“„Ich habe okay gesagt, Jax. Bis zur Auktionsnacht.“ Sie säuberte sich, gab das Handtuch zurück und ging hinaus.Sie kämpfte immer noch gegen ihr Lächeln an, als sie in den Hauptbar-Bereich stieß und beinahe in Alex hineinlief.Das Lächeln starb.Er stand am anderen Ende der Bar mit einem Drink und einem Blumenstrauß, der gegen den Hocker neben ihm gelehnt war. Er sah auf und sein ganzes Gesicht wurde weic
Lena erstarrte. „Ich werde nicht.“„Dann trete ich jetzt raus und sage deinem Freund, dass wir nur ein gemütliches kleines Gespräch über alte Zeiten geführt haben. Ich bin sicher, er wird das verstehen.“„Er ist nicht mein Freund“, schnappte sie, zu schnell.„Ist das so?“ In seiner Stimme lag pure Belustigung. Seine Hand glitt um ihre Hüfte, die Handfläche flachte sich gegen ihren unteren Bauch ab und zog sie fester an sich. Seine andere Hand nahm dort wieder auf, wo sie aufgehört hatte, der Finger glitt unter den Saum ihres Höschens zur nackten Kurve ihres Arsches.Sie zuckte zusammen. „Jax, nicht—“„Shh.“ Er ahmte ihre genaue Warnung von vorhin nach. „Du weckst deinen Nicht-Freund.“Sein Finger glitt die Furche ihres Arsches hinunter zu ihrem Zentrum. „Also. Du und Alex. Kein Paar. Und trotzdem versteckst du dich in einem Kleiderschrank, weil…?“„…er könnte die falsche Idee bekommen.“„Erklär mir diese Logik.“
„Jax… lass mich los… ich hasse dich immer noch…“ protestierte Lena schwach, aber ihre Hand streichelte jetzt die dicke Wurzel seines Schwanzes.„Ich werde“, murmelte er und leckte einen Pfad von ihrem Hals zurück zu ihrem Ohr. „Nur wenn du mich zuerst loslässt.“Lena neigte den Kopf unwillkürlich und gab ihm besseren Zugang. Ihr Atem stockte, als seine Zunge ihre Haut nachzeichnete.„Siehst du, wie du zitterst?“ flüsterte er, die Stimme tief und selbstgefällig. „Pocht es da unten auch für mich?“Ihre Oberschenkel preßten sich zusammen. Ihr Körper erinnerte sich zu gut an ihn, an die Art, wie er sie festgenagelt hatte, an die dreckigen Dinge, die er flüsterte, während er in sie stieß, an die Art, wie er sie zum Kommen bringen konnte, bis sie weinte. Für eine gefährliche Sekunde gab sie beinahe nach.Dann traf sie eine Erinnerung wie kaltes Wasser.Diese Nacht, als er betrunken nach Hause kam, sie gegen die Wand schob und ihr sagte, sie sei „nur ein warmes Loch“, als sie über ihre Gefüh
Sie ließ das Handy beinahe fallen.„Was zum Teufel?“ Sie dachte an den Club vor Stunden zurück, als sie Jax weggetreten hatte. „Also hat er unter mein Hemd geschaut??“Sie tippte wütend. „Du bist so ein Arschloch. Ich melde dich wegen Belästigung.“ Sie schickte es und warf das Handy beiseite, aber als es erneut piepte, eilte sie zurück, um es zu greifen.Diesmal war es ein Video.Der Clip zeigte die Basis seines Schwanzes und sein Becken. Er rasierte den Bereich sorgfältig mit einem Rasierer. Die Kamera verweilte auf der dicken Wurzel seines Schafts.„Sag mir, was du bemerkst, Lena.“Lenas Nippel spannten sich sofort gegen den dünnen Stoff von Alex’ Hemd.‚Verdammt noch mal! Warum musst du immer reagieren?!‘Sie tippte schnell zurück: „Ich bemerke, dass du immer noch ein ekelhaftes Schwein bist.“Seine Antwort war ein weiteres Video. Diesmal war es die schräge Krone seines Schwanzes, glänzend, während er mit seinem Vorsaft spielte.„Schau dir all diesen Vorsaft an, nur weil ich diese
Das kleine Lächeln, das von Alex’ Kuss auf ihrem Gesicht gewesen war, verschwand.Das Grinsen auf seinem Gesicht war dasselbe, an das sie sich erinnerte. Dieses gemächliche Ding, das sagte, er wusste bereits, wie dieses Gespräch laufen würde, bevor sie den Mund öffnete.Lenas Magen verdrehte sich vor altem Hass. „Was zum Teufel machst du hier?“Jax trat näher. „Bessere Frage. Was machst du in einem Etablissement wie diesem, angezogen, als wärst du gerade aus jemandes Bett gerollt?“„Weg.“ Sie trat zur Seite, um an ihm vorbeizugehen.Er verschob sich, blockierte sie nicht genau, besetzte den Raum nur mehr. „Sieht aus, als hättest du geübt.“„Was zum Teufel habe ich geübt??“„Spiel jetzt nicht die Dumme, Lena. Ich habe dir beigebracht, wie gut sich dein Körper anfühlen kann. Und dieser Körper…“ Seine Augen glitten hinunter, ein leichtes Grinsen berührte seine Lippen. „Er ist immer noch dieses enge kleine Ding, in das ich eingebrochen bin, stimmt’s?“Lenas Wangen brannten. Ein Blitz Erin
Die Frage hing zwischen ihnen wie etwas, das keiner von beiden als Erster zerbrechen wollte. Alex’ Griff lockerte sich, aber die Wut brannte immer noch.„Ich mache mir Sorgen um dich, Lena. Mehr, als ich sollte. Du bist meine beste Freundin. Ich vermisse… ich vermisse das alte Wir. Unsere Filmabende auf der Couch. Diese langen Gespräche bis drei Uhr morgens über nichts und alles. Die Art, wie du mich zum Lachen gebracht hast, bis mir die Seiten wehtaten.“ Seine Stimme brach. „Ich vermisse alles vor dem Club… bevor ich hart für dich geworden bin.Ich liebe dich nicht. Ich kann nicht. Das hier hätte nie mehr sein sollen als Körper. Aber dich mit ihm zu sehen… hat mich zerstört.Du respektierst deinen Körper nicht. Du respektierst mich nicht. Du spreizst einfach die Beine für jeden, der dir den nächsten Kick gibt.“Lenas Tränen liefen über. Sie schob seine Hände entschieden weg.„Ich respektiere mich, Alex. Das ist das Problem. Du denkst, weil ich Sex liebe, weil ich meinen Körper genieß







