MasukInara starrte ihn an, ihre Brust hob und senkte sich in schnellen, flachen Atemzügen. Die Demütigung brannte in ihrer Kehle, aber das Raubtier, das zwischen ihren Knien stand, hielt alle Trümpfe in der Hand.Langsam, mit quälendem Widerwillen, wanderten ihre zitternden Finger zu dem Knoten an ihrer Taille. Sie löste ihn und ließ den dicken Stoff gerade so weit auseinandergleiten, dass ihre von blauen Flecken übersäten Schlüsselbeine, Rippen und nackten Oberschenkel der kalten Luft und seinem durchdringenden Blick preisgegeben waren.Lucien lächelte nicht. Es gab keine sanfte Entschuldigung in seinen Augen. Er drückte einen Tropfen des klaren, medizinischen Gels auf seine Fingerspitzen.Er trat direkt in ihren persönlichen Raum, seine hoch aufragende Gestalt zwang ihre Knie leicht auseinander, als er bündig an der Kante des Sofas stand. Seine schwieligen Finger berührten den dunklen, aufblühenden Bluterguss an ihrem Schlüsselbein.Inara keuchte auf. Das Gel war eiskalt, aber seine Fing
Der dumpfe, schwere Schmerz in ihrem Unterleib weckte sie noch vor dem Sonnenlicht.Inara schlug langsam die Augen auf. In der riesigen Master-Suite war es still, die schweren Verdunkelungsvorhänge waren noch immer fest gegen das Morgenlicht zugezogen. Sie verlagerte ihr Gewicht, und ein scharfes Einatmen entwich ihren Lippen, als die Reibung der anthrazitfarbenen Laken über die empfindliche, von blauen Flecken übersäte Haut ihrer inneren Oberschenkel und ihres Schlüsselbeins strich.Jede körperliche Empfindung war eine brutale, eindringliche Erinnerung an die vergangene Nacht.Sie drehte den Kopf. Der Platz neben ihr auf dem riesigen Bett war leer. Für eine flüchtige Sekunde überkam sie eine Welle der Erleichterung. Sie dachte, sie wäre allein. Dann hörte sie das leise Klirren von Glas.Inaras Kopf ruckte in Richtung der kleinen Sitzecke am Fenster. Lucien saß in dem dunklen Ledersessel.Er trug noch keinen vollständigen Anzug. Er trug eine dunkle, maßgeschneiderte Hose und ein strahl
Inaras Stimme brach bei jedem abwärts gerichteten Stoß. Die Laute, die sie machte, waren kein Widerstand mehr; sie waren der rohe, nasse Beweis dafür, wie gründlich er den Trotz aus ihr heraus fickte.Lucien beobachtete jedes Zucken – ihre Wimpern flatterten, die Lippen geöffnet und glänzend, der glasige Schimmer in ihren Augen ertränkte, was immer an Stolz noch übrig gewesen war.Er hielt eine große Hand leicht um ihre Kehle gelegt, den Daumen über dem hektischen Puls, während die andere ihren Oberschenkel höher schob, bis ihr Knie fast ihre eigene Schulter berührte.Der neue Winkel ließ ihn unmöglich tiefer vordringen. Ein roher, erschrockener Schrei riss aus Inaras Kehle, als der schwere Grat seines Schwanzes hart über die geschwollene Stelle in ihr zog, die ihr Sehvermögen weiß werden ließ.„Spür das“, knurrte er gegen ihren Mund, die Stimme tief und rau vor kontrolliertem Hunger. „Jeder verdammte Zentimeter von dir ist auf meinem Schwanz aufgespannt.
Das Lob hing in der schweren Luft. Inaras Brust zuckte, ein kleines, unwillkürliches Winseln riss aus ihrer Kehle, als die quälende Leere sich dort niederließ, wo seine Berührung eben noch gewesen war.Lucien ließ sie nicht lange warten. Seine großen Hände packten die dünne Spitze an ihren Hüften. Mit einer glatten, abwärts gerichteten Bewegung streifte er die letzte Barriere ab und warf sie auf den Boden. Nun trug sie nichts mehr als die durchsichtigen Seidenstrümpfe, die ihre Oberschenkel hinaufliefen.Er verlagerte sein Gewicht, bewegte sich wieder nach oben, um sie zu bedecken. Seine breite Brust drückte gegen ihre nackte Haut, der harte, warme Muskel erzeugte eine Reibung, die sie keuchen ließ. Er fing beide ihrer Handgelenke in seiner linken Hand, zog sie über ihren Kopf und pinte sie in die anthrazitgrauen Laken. Der Griff war unentrinnbar und zw
Er sperrte sie ein, pflanzte seine Hände zu beiden Seiten ihres Kopfes, seine breite Brust schwebte Zentimeter über ihrem zitternden Körper. Die umgebende Wärme, die von ihm ausging, war spürbar, ein greller Kontrast zur kühlen Luft des Zimmers.Er senkte den Kopf, umging ihre Lippen vollständig. Stattdessen zog er einen offenen Kuss entlang ihrer Kieferlinie, hinunter zur Mulde ihres Halses.Ein weicher, zitternder Atem entwich ihr. Der Laut kaum mehr als ein Flüstern, doch scharf genug, um die Stille zu durchschneiden.Seine rechte Hand glitt die Seite ihres Brustkorbs hinab, der Daumen zog die Kurve ihrer Taille nach, bevor er einen einzelnen Finger unter den dünnen Träger ihres La-Perla-Bustiers hakte.Mit einem scharfen Ruck riss die zarte Seide.Inara keuchte, ihr Rücken wölbte sich instinktiv von der Matratze.„A-ah–! Nnh
Lucien wartete nicht auf eine Antwort. Seine Anzugschuhe machten keinen Laut auf dem dicken persischen Teppich, als er den Abstand zwischen ihnen schloss.Inaras Knöchel wurden weiß, wo sie den schweren Seidenstoff ihres Rocks umklammerte. Sie hielt ihren Stand, ihr Kinn hob sich um einen Bruchteil eines Zolls, als sein Schatten über sie fiel.Lucien streckte die Hand aus, doch seine Hände gingen nicht zu ihrer Taille oder ihren Schultern. Seine langen, aristokratischen Finger legten sich sanft, unbeweglich um ihre Handgelenke. Seine Daumen drückten in die hektischen, hämmernden Pulsstellen unter ihrer Haut.„Lass los“, murmelte er. Der Befehl war weich, ohne jede Hitze, trug jedoch das absolute Gewicht eines abgeschlossenen Vertrags.Ihr Griff spannte sich für den Bruchteil einer Sekunde an, bevor ihre Finger sich lösten. Die schwere Seide fiel herab und sammelte sich leic







