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Kapitel 20 – Risse im Panzer

last update Data de publicação: 2026-09-17 13:34:58

Eli

Als wir zurückkehren, ist es im Lager zu still.

Rauch steigt aus dem Schornstein des Blockhauses und zieht blass in den Nachthimmel.

Die Wölfe reden gedämpft miteinander. Ihre Blicke gleiten von mir weg.

Das Mal pocht wie ein zweiter Herzschlag. Phantomzähne, die ihren Griff nie ganz lockern.

Ich spüre noch immer das Gewicht von Jaces Schweigen, nachdem er zum Blockhaus abgebogen ist. Seine breiten Schultern waren angespannt, als hätte er etwas sagen wollen, sich aber nicht getraut.

Ich ble
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  • Vom Alpha Markiert: Blutschwur   Kapitel 22 – Nach dem Feuer

    RonanIn der Hütte ist nichts zu hören außer Elis rauem Atem.Der Geruch seiner Hitze hängt noch immer schwer in der Luft. Süß und berauschend, vermischt mit Schweiß und dem eisigen Geruch des Schnees, der durch einen Riss im Dach hereinweht.Mein Wolf streift rastlos durch mein Inneres, die Ohren angelegt, die Rute tief gesenkt. Er will mehr. Nimm ihn. Beiß ihn. Füll ihn.Doch ich tue es nicht.Ich knie neben ihm im Schatten und sehe zu, wie er zittert. Er hat sich eng zusammengerollt, die Beine an den Körper gezogen, das Gesicht auf den Unterarm gepresst. Als wollte er sich vor mir verstecken. Vor dem, was gerade geschehen ist.Seine Jeans klebt feucht von Nässe und Sperma an seinen Schenkeln. Das Mal, das ich ihm gegeben habe, zeichnet sich dunkel auf seinem hellen Hals ab. Darunter blühen blaue Flecken wie weitere Zeichen meines Anspruchs auf.Ich greife nach dem Eimer in der Ecke. Das abgestandene Wasser ist eiskalt, aber sauber genug. Ich reiße einen Streifen Stoff aus meinem He

  • Vom Alpha Markiert: Blutschwur   Kapitel 21 – Bis zum Zerreißen

    EliDie Hitze überfällt mich ohne Vorwarnung.Eben noch schleppe ich Futtersäcke durch das Halbdunkel des Schuppens, die Lungen voller kalter Luft und Staub. Im nächsten Moment rast Feuer durch meinen Körper und sammelt sich tief in mir, flüssig und verzehrend. Meine Beine geben nach. Ich fange mich an der Werkbank ab und ringe stoßweise nach Luft.Zwischen meinen Beinen breitet sich heiße Nässe aus. Der Schock lässt mich an mir hinuntersehen. Dunkle Flecken breiten sich auf meiner Jeans aus. Kein Schweiß. Mein Wolf rollt sich verwirrt und vor Schmerz ganz eng in meinem Kopf zusammen, während fremde Instinkte sich mit Gewalt an die Oberfläche kämpfen.„Nein“, flüstere ich panisch. Meine Hände zittern, als ich sie gegen meine Schenkel presse. Der feuchte Stoff erschreckt mich fast noch mehr als die Hitze. Mein ganzer Körper brennt und bebt. Mein Geruch wird schwer und süß – und das Band bäumt sich mit solcher Wucht auf, als wäre eine glühende Schnur zwischen uns gespannt.Er wird dich

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    EliAls wir zurückkehren, ist es im Lager zu still.Rauch steigt aus dem Schornstein des Blockhauses und zieht blass in den Nachthimmel.Die Wölfe reden gedämpft miteinander. Ihre Blicke gleiten von mir weg.Das Mal pocht wie ein zweiter Herzschlag. Phantomzähne, die ihren Griff nie ganz lockern.Ich spüre noch immer das Gewicht von Jaces Schweigen, nachdem er zum Blockhaus abgebogen ist. Seine breiten Schultern waren angespannt, als hätte er etwas sagen wollen, sich aber nicht getraut.Ich bleibe länger stehen als nötig, sehe meinem Atem in der Kälte zu und starre auf die schwarze Baumgrenze, als könnte ich zwischen den Schatten einen Ausweg erkennen.Dann spüre ich ihn.Es ist kein Geräusch. Zumindest nicht nur. Erst spannt sich die Luft an. Die Härchen in meinem Nacken richten sich auf, noch bevor meine Ohren das leise, gleichmäßige Knirschen von Stiefeln auf festgetretener Erde erfassen. Das Band summt, ein schwacher Funke in mir. Ich drehe mich um, bevor ich sein Kommen bewusst w

  • Vom Alpha Markiert: Blutschwur   Kapitel 19 – Grenzen im Schnee

    EliDer Wind schneidet durch die Bäume und jede Schicht meiner Kleidung.Ich ziehe die Jacke enger um mich und wünschte, die Kälte würde mehr betäuben als meine Finger. Doch nichts scheint die Glut löschen zu können, die inzwischen ständig in mir brennt.Jace geht schweigend vor mir her. Seine schweren Stiefel hinterlassen tiefe Abdrücke im verharschten Schnee.Ich versuche mitzuhalten, doch seine Schritte sind wesentlich länger als meine.Der Weg folgt der östlichen Grenze. Holzpfähle ragen aus dem Schnee. Jeder trägt tief eingebrannte Zeichen.An manchen hängen echte Knochen. Sie klappern, sobald der Wind auffrischt.Ich schiebe die Hände tief in die Taschen und gehe weiter.„Leise“, sagt Jace, ohne sich umzudrehen.Ich widerspreche nicht. Es gäbe auch nichts zu sagen. Seit wir das Lager verlassen haben, ist kein Wort über meine Lippen gekommen, und leiser kann ich kaum auftreten.Die kalte Luft schmerzt in meinen Lungen. Von all den Fragen dröhnt mir der Kopf. Ich beobachte die Bau

  • Vom Alpha Markiert: Blutschwur   Kapitel 18 – Die Bedrohung durch Redmaw

    RonanDas Büro riecht nach Rauch, altem Leder und Blut, das in den Ritzen des Holzes getrocknet ist.Karten bedecken den Tisch, übereinandergelegt wie Schichten aus Narben und Grenzen. Messer halten die Ecken fest. Jede Markierung steht für eine Entscheidung, die ich getroffen habe. Jede Linie für eine Wunde.Blackthorns Revier ist weit, doch dahinter beginnt das Land von Redmaw. Der Schatten zwischen den Bäumen. Immer näher. Immer auf der Suche nach einer Gelegenheit, sich zu nehmen, was uns gehört.Mara steht neben mir. Ihr Zopf fällt nach vorn, als sie sich über den Tisch beugt. Im Lampenlicht sind ihre Augen hart wie Feuerstein. Ihr entgeht nichts.„Die Späher haben drei von ihnen gesehen. Krallenspuren in der Rinde, um ihren Weg zu markieren. Frische Fährten im Schnee.“Ich fahre mit dem Finger über den Nordgrat. „Hier?“Sie nickt. „Hinter dem alten Wachturm. Die kleinen Bastarde werden mutig.“Ich beiße die Zähne zusammen. „Sie suchen nach Schwächen.“Ihre Nägel klackern unruhig

  • Vom Alpha Markiert: Blutschwur   Kapitel 17 – Blut im Dreck

    EliKurz nach Mittag schleppen sie den Mann herein.Zwei Wachen haben ihn an den Armen gepackt, seine Stiefel ziehen tiefe Furchen durch die gefrorene Erde.Er reißt den Kopf hin und her wie ein Tier in der Falle. Haarsträhnen kleben ihm schweiß- und blutverkrustet an der Stirn.Die Lichtung verstummt, während das Rudel einen weiten Kreis bildet. Das leise Gerede versiegt, bis ich nur noch den Wind in den Bäumen und das Knistern des Feuers höre.Ich stehe am Rand. Meine Arme schmerzen von den Holzscheiten, die ich schleppen soll, doch ich bin viel zu stur, um aufzuhören.Mein ganzes Leben lang hat man mir eingeredet, ich sei nichts als ein schwacher Omega. Einen Scheiß bin ich.Wenn man mich trainieren ließe wie die anderen Wölfe, wäre ich genauso stark wie jeder von ihnen.Jace steht ein paar Schritte entfernt, die Arme verschränkt, sein Gesicht undurchdringlich. Alle anderen sehen mit einer seltsamen Mischung aus Erwartung und Angst zu.Ich beobachte die schlaffen Hände des Mannes. S

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