登入JoleneIch öffnete den Mund, um ihren Namen zu rufen.Meine Stimme war schon draußen, schon am Brechen in meinem Hals.Aber sie drehte sich auf dem Absatz um und riss die Tür auf. Die Glastür schwang hinter ihr zu, und das Geräusch, als sie sich schloss, fühlte sich an wie eine Ohrfeige.Mein Herz sank.Ich wusste einfach, dass ich die Dinge noch schlimmer gemacht hatte. Jetzt hatte Wendy noch mehr Beweise. Mehr Beweise, dass zwischen mir und Reid etwas war. Mehr Beweise, dass ich sie die ganze Zeit belogen hatte.Reid hatte sie auch gesehen.Er drehte sich zu mir um. „Geht’s dir gut?“„Ja“, log ich.„Sicher? Und dein Auge?“„Mein Auge ist jetzt in Ordnung. Danke.“Er hielt mir die Hand hin. „Komm, wir gehen rein.“„Geh du schon rein ohne mich“, sagte ich. „Ich komme gleich hinterher.“„Sicher?“„Ja“, sagte ich. „Einfach … geh.“Er sah mich noch eine Sekunde länger an, als wolle er fragen, was los sei. Dann nickte er, als verstehe er.Er ließ mich im Auto zurück.Ich konnte noch nicht
JoleneDas Zimmer war dunkel, abgesehen von dem Licht, das durch die halb geöffnete Tür hereinkam.Zuerst atmete ich nicht einmal. Ich bewegte mich nicht. Ich hörte mein eigenes Herz.Meine Hand griff nach der Decke. Ich hielt sie so fest, dass meine Knöchel weiß wurden.Reid lag neben mir. Sein Atem ging gleichmäßig. Er sah so friedlich aus, dass ich ihn einen Moment lang fast beneidete. Wie konnte er durch das alles hindurchschlafen?Ich sah langsam hoch.Eine Gestalt stand im Licht der Türöffnung.Mein Kopf raste. Wer war das? War es Gaven? War es jemand, den Gaven geschickt hatte? War es … war es die Frau aus dem Schrank? Die „Ex“?Die Tür öffnete sich weiter mit einem leisen Knarren und die Gestalt wurde kleiner.Erleichterung durchflutete mich so schnell, dass meine Beine unter der Decke weich wurden.Es war nur Andy.„Andy?“ flüsterte ich.Er antwortete sofort. „Mama?“Meine Lippen zogen sich leicht nach oben.„Ja, Baby. Ich bin’s“, sagte ich. Ich setzte mich etwas auf und scho
JoleneDas Wort „Daddy“ traf mich wie der Blitz aus dem Pool.Das Lächeln auf meinem Gesicht erstarrte.Reid hielt Andy immer noch in den Armen und lachte, als wäre das normal. Als wäre es normal, dass ein kleiner Junge ihn Daddy nannte.Mein Herz schlug so schnell, dass ich es in den Ohren hörte.Also hatte Reid einen Sohn?Die ganze Zeit über hatte er einen Sohn und hatte ihn mir nie auch nur erwähnt.Meine Augen ließen Andy nicht los. Er war klein, vielleicht vier oder fünf. Er hatte lockiges Haar und große braune Augen. Zwischen den Zähnen war eine kleine Lücke, wenn er lächelte. Er sah Reid so ähnlich, dass es wehtat, ihn anzusehen.Die Kleidung, die ich im Penthouse gesehen hatte, kam mir wieder in den Sinn. Die, von der Reid gesagt hatte, sie gehöre seiner Ex.War sie Andys Mutter?Mein Kopf drehte sich. Ich wusste nicht, was ich fühlen sollte. Wütend auf ihn? Verwirrt? Verraten? Traurig?Dann sah Andy mich an.Er neigte seinen kleinen Kopf, hielt immer noch fest Reid um den Ha
JoleneHitze flutete meine Wangen.Meine Lippen öffneten sich leicht von allein. Ich spürte, wie mein Atem schneller wurde.„Darf ich dich küssen?“, kam Reids Stimme wieder klein heraus. Rau, leise, als hätte er Angst, den Moment zu zerbrechen.Von allen Küssen, die ich je gehabt hatte, hatte mich kein einziger vorher gefragt. Sie hatten einfach genommen.Der Gedanke, dass er an meine Gefühle dachte und zuerst meine Zustimmung holte, ließ mein Herz sich bewegen.Ich nickte langsam, ohne nachzudenken.Reid neigte den Kopf. Seine Hand kam hoch, seine Finger streiften kaum meine Wange, so sanft, dass ich es fast nicht spürte. Er lehnte sich langsam vor und gab mir jede Sekunde, um mich zurückzuziehen.Aber ich tat es nicht.Er legte seine Lippen langsam auf meine.Vorsichtig zuerst, dann etwas fester.Ich konnte das Chlor aus dem Pool und Kaffee auf seinen Lippen schmecken.Ich schmolz in ihn hinein und die Welt wurde still außer unserem Atmen.Er zog mich näher und vertiefte den Kuss.R
JoleneMein Mund fiel auf.Ich wollte glauben, ich hätte ihn nicht richtig gehört.„Was meinst du damit, du hast das ganze Hotel für uns geschlossen?“, fragte ich. Meine Stimme hallte ein wenig im leeren Foyer wider.„Eigentlich“, sagte er und verringerte den kleinen Abstand zwischen uns. Ich hob das Kinn, um zu ihm aufzusehen. „Habe ich es für dich geschlossen. Damit du dich nicht mit all den Leuten herumschlagen musst, die dich beschimpfen.“Mein Herz schmolz nicht nur, es sank und flatterte zugleich.Meine Lippen öffneten sich und meine Augen wurden weicher. Ich spürte, wie meine Schultern sackten, mein ganzer Körper lehnte sich in seine Worte, bevor mein Verstand es stoppen konnte.„Und damit ich mir keine Sorgen machen muss, dass Leute Seeigel in den Pool pflanzen, auf die du treten könntest“, fügte Reid hinzu.Ich lachte leise und echt.„Reid, das hättest du nicht tun sollen“, sagte ich. „Das muss dich ein Vermögen gekostet haben.“„Manche Menschen sind jedes Vermögen wert.“Sei
JoleneEin weiterer Schrei riss aus meiner Kehle.Er riss aus mir heraus, scharf und laut, kratzte an meiner Kehle. Meine Hände flogen zu spät zu meinem Mund.Reid war nur ein paar Schritte entfernt, aber er überbrückte die Distanz in einem Augenblick.Wasser spritzte hoch um seine Knie und seine Arme griffen schon aus.Sein Lächeln war verschwunden, ersetzt durch Alarm. Er griff nach mir, bevor ich fallen konnte.„Was?“, fragte Reid, seine Stimme eng und leise. „Was ist los? Sag es mir.“Der Schmerz schoss nach oben, pochte von der Sohle meines Fußes durch meinen Knöchel, meine Wade, bis hinauf zu meiner Taille.Der Meeresboden fühlte sich an, als würde er unter mir kippen.Ich krümmte mich nach vorne, klammerte mich an mein eigenes Bein, mein Haar fiel mir ins Gesicht.Ich machte mich klein, duckte mich über den Schmerz, atmete in kurzen, flachen Stößen, die in meiner Brust schmerzten.Reid schlang einen Arm fest um meine Taille und zog meinen Rücken an seine Brust, seine andere Han







