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94

Author: Nova
last update publish date: 2026-10-16 23:55:21

Minister Gale schlug mit der Hand auf den Tisch. „Was meinst du damit? Wir haben dieses Königreich lange geführt, bevor du übernommen hast. Wenn deine Eltern noch am Leben wären, wären sie so enttäuscht. Enttäuscht von der Art, wie du geworden bist, wie du alte Traditionen missachtest und dich deinen Ältesten widersetzt – und das alles wofür? Für eine schwache Wölfin? Wenn ich dein Vater wäre, wäre ich wegen deiner Taten aus meinem Grab gekrochen.“

Matteos Augen verdunkelten sich. „Und ich muss
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  • Vom Lykanerkönig gezeichnet   94

    Minister Gale schlug mit der Hand auf den Tisch. „Was meinst du damit? Wir haben dieses Königreich lange geführt, bevor du übernommen hast. Wenn deine Eltern noch am Leben wären, wären sie so enttäuscht. Enttäuscht von der Art, wie du geworden bist, wie du alte Traditionen missachtest und dich deinen Ältesten widersetzt – und das alles wofür? Für eine schwache Wölfin? Wenn ich dein Vater wäre, wäre ich wegen deiner Taten aus meinem Grab gekrochen.“Matteos Augen verdunkelten sich. „Und ich muss der Mondgöttin danken, dass ich keinen so erbärmlichen Vater bekommen habe.“Er starrte Minister Gale an, sodass das Selbstvertrauen des Mannes wankte, bevor er die anderen ansah. Sie senkten entweder den Kopf oder vermieden den Blickkontakt.„Ich glaube, ihr alle habt eine Einladung erhalten. Ich bin persönlich gekommen, um euch alle zu meiner Verlobung einzuladen und dem Rat Gesicht zu geben – denselben Respekt, den ihr alle so sehr schätzt.“Ein anderer Minister sprach wütend auf. „Respekt?

  • Vom Lykanerkönig gezeichnet   93

    Am nächsten Tag erschütterte die Verlobung des Lycan-Königs das gesamte Werwolfsreich vor Überraschung.Myra dagegen war nervös, nach unten zu kommen. Wegen dem, was gestern passiert war, fühlte es sich unangenehm an, und der Test der politischen Strategien war nur noch zwei Tage entfernt. Sie saß am Fenster und überlegte, ob sie in ihrem Zimmer bleiben und hungern oder Elder Alfred gegenübertreten sollte.Ihr Körper sehnte sich nach einem Lauf. Das letzte Mal, dass sie sich verwandelt und Amelia herausgelassen hatte, war während des Trainings mit der Lycan-Frauenarmee gewesen. Sie konnte nicht anders, als Riley und die Mädchen zu vermissen. Als sie auf die lange Reihe von Feldern vor sich blickte, wuchs der Drang stärker. Obwohl sie immer noch ein wenig verärgert darüber war, was Amelia getan hatte, wusste sie, dass ihre Wölfin nur versucht hatte, sie zu schützen. Sie ließ die Vergangenheit widerwillig los.Ein Klopfen riss sie aus ihren Gedanken. Gerade jetzt fürchtete sie unerwarte

  • Vom Lykanerkönig gezeichnet   93

    Lyka brach beinahe in Tränen aus, als sie Aidens Worte hörte. Sie lehnte sich in die Arme ihrer Mutter und schluchzte leise. Luna Daria warf Aiden einen bösen Blick zu, doch er blieb von der ganzen Situation völlig unberührt. Alpha Ryan wollte mehr sagen, hielt sich aber vorsichtig zurück. „Willst du wirklich, dass dein Baby stirbt?“Aiden presste die Lippen zu einer dünnen Linie zusammen, unsicher, wie er antworten sollte. Der Raum wurde von einer dichten Stille erfüllt.„Mom? Dad? Was ist los?“ Elvis kam die Treppe herunter, nachdem er den Lärm gehört hatte. Er fühlte sich am ganzen Körper schwach und seine Sicht war verschwommen. Er rieb sich die Augen und versuchte klar zu sehen, denn es fühlte sich an, als würde seine ganze Welt sich drehen. „Dad“, sagte er schwach.Thud!Er brach auf der Treppe zusammen und rollte hinunter.„Elvis!“ Luna Daria stieß Lyka weg und rannte zu ihrem Sohn. Alpha Ryan hörte auf zu streiten und eilte an die Seite seiner Frau. Elvis’ Stirn blutete. Weil

  • Vom Lykanerkönig gezeichnet   92

    Matteo kümmerte sich nicht darum. „Lass sie“, hielt er zurück. Er packte ihre Hüften fest und stieß in einem mächtigen Stoß tief in sie hinein. Myras Hand flog vom Mund weg, als ein lautes Stöhnen ihren Lippen entfloh.„Ahh—!“, schrie sie auf, ihre Stimme hallte im Raum wider.Matteos Augen verdunkelten sich vor Lust. Er zog sich zurück und rammte erneut in sie, diesmal härter. Das nasse Geräusch ihrer Körper, die aufeinander schlugen, erfüllte das Zimmer. Myras Rücken wölbte sich gegen die Wand, während er sie rau fickte, jeder Stoß tief und kraftvoll.„Matteo— oh fuck!“, schrie sie und konnte nicht länger still bleiben.Er packte ihre Oberschenkel, hob ihre Beine höher und spreizte sie weiter. Sein Schwanz hämmerte ohne Gnade in ihre durchtränkte Muschi. Myras Augen rollten nach hinten, ihr Mund stand offen vor Lust, während sie jeden brutalen Stoß hinnahm.„Ja— härter!“, schrie sie, ihre Stimme brach. „Bitte, härter!“Matteo knurrte und gab ihr genau das, worum sie bat. Er fickte s

  • Vom Lykanerkönig gezeichnet   91

    Myra starrte lange auf Brias Nachricht. Ihr Herz schmerzte ein wenig. Matteo hatte nie etwas über eine Heirat erwähnt. In ihrem Kopf blitzte die Erinnerung an Aiden und Lykas Hochzeit auf, die immer ein schmerzhafter Knoten in ihrem Herzen gewesen war.Sie biss sich auf die Lippe und seufzte. Noch nicht.Sie schickte eine kurze Antwort und schaltete ihr Handy aus. Ihre Stimmung fühlte sich plötzlich schwer an. Die Nachricht hatte ihre Gedanken in eine Spirale geschickt. Matteo hatte nie gesagt, dass er plant, sie zu heiraten. Sie holte tief Luft und versuchte, diese Sorgen wegzuschieben.Matteo liebt mich, sagte sie sich. Ich habe es unzählige Male gesehen. Es gibt nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Es gab größere Dinge, auf die sie sich konzentrieren musste: Kendall, den bevorstehenden Test und die Hoffnung, dass niemand ihre Identität herausfand.Matteo hatte die Nachrichten vorerst begraben können, aber was, wenn jemand versehentlich alles herausfand? Es wäre ein komple

  • Vom Lykanerkönig gezeichnet   90

    Ihr Gesicht drehte sich scharf zur Seite. Blut tropfte aus dem Mundwinkel. Ihr Gesicht verzog sich vor Schmerz.Ihr ganzes Leben lang war sie die verwöhnte Prinzessin der Familie Stonefield gewesen. Ihre Eltern und ihr Bruder hatten sie wie ein kostbares Juwel verwöhnt. Sie war noch nie so brutal behandelt worden. Eine Träne rutschte aus ihrem Auge.„Oh mein Gott. Unser Geist weint“, spottete einer der Männer.Der ganze Raum brach in lautes Gelächter aus. Ihre grausamen Stimmen ließen ihre Tränen schneller fließen.„Wer hat euch geschickt, um mich zu entführen?“, schrie Kylie aus voller Kehle, ihre Stimme voller bösartiger Wut. „Ich werde euch alle töten! Jeden verdammten Einzelnen von euch!“„Genug, genug, genug!“ Ein Mann stopfte ihr ein schmutziges Tuch in den Mund, knebelte sie und erstickte ihre Schreie. Sie konnte sie nur anstarren, während sie weiter lachten und sie verspotteten.Einer der Entführer schlüpfte hinaus, um zu telefonieren. Die andere Leitung nahm nach ein paar Kli

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