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Kapitel 10

Author: Frühlingssonne
Nachdem sie gesehen hatte, wie sehr Alexander Diana liebte, konnte sie sich nichts mehr vormachen.

Ihre Gefühle für Alexander waren nach Jahren des Hin und Her fast völlig verschwunden. Sie reichten nicht mehr aus, um die Beziehung fortzuführen.

„Auf keinen Fall!“, sagte Greta fest. „Gib ihm noch eine Chance. Wenn er dich diesmal wieder enttäuscht, werde ich dich nie wieder bedrängen.“

„Sieh diese Chance als meine Bitte an – als Dank für die Rettung damals. Einverstanden?“

Anna seufzte inner
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    Anna nickte zustimmend. „Ja, Frau Vogt. Ich habe heute Nachmittag eine Gerichtsverhandlung. Ich muss mich zuerst um die Unterlagen kümmern.“„Alles klar. Viel Erfolg.“„Danke Ihnen.“Den ganzen Vormittag über brodelte die Geschichte von Alexanders Untreue mit Diana weiter. Neben den Beschimpfungen gegen die beiden diskutierten viele im Netz auch darüber, ob Alexander wirklich der uneheliche Sohn des Vorstandsvorsitzenden der Schmidt-Gruppe sei.Es gab zwar unzählige Spekulationen. Aber alle basierten fast ausschließlich auf winzigen Indizien. Niemand hatte handfeste Beweise vorgelegt, um die Gerüchte zu bestätigen.Eine Kollegin in der Kanzlei konnte es nicht lassen, Anna zu fragen, ob die Gerüchte über Alexander als unehelichen Sohn der Schmidt-Gruppe wahr seien. Anna antwortete, sie wisse es nicht genau. Wenn die Kollegin so neugierig sei, könne sie Alexander doch direkt fragen.Nach dieser Abweisung erwähnte kein Kollege mehr Dinge, die mit Alexander zu tun hatten, in ihrer Ge

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    Während der Fahrt war sein Herz erfüllt von Wut – wütend, daneben aber auch von einer undefinierbaren Panik und Ratlosigkeit.Indem Anna die Beweise online veröffentlicht hatte, hatte sie offensichtlich vor, endgültig mit ihm die Fassade fallen zu lassen und Schluss zu machen. Sie wollte ihm keinen einzigen Spielraum mehr lassen.Hatte sie sich wirklich entschlossen, für immer mit ihm Schluss zu machen? War es kein Spiel der Zurückhaltung mehr?Er war immer davon überzeugt gewesen, dass sie ihn niemals verlassen würde, egal wie sehr er sie verletzte.Aber in diesem Moment war er sich nicht mehr so sicher.Nachdem er das Auto vor Annas Wohnhaus geparkt hatte, blieb Alexander lange Zeit im Wagen sitzen.Er konnte nicht genau benennen, was er in diesem Moment fühlte. Wut, Ratlosigkeit – alle möglichen Gefühle vermischten sich in ihm.Eigentlich war er hergekommen, um Anna zur Rede zu stellen und zu fragen, warum sie das getan hatte. Aber jetzt hatte er keine Lust mehr, nach oben zu

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