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Wiedergeboren – Luna lässt alles für immer

Wiedergeboren – Luna lässt alles für immer

By:  MooreCompleted
Language: Deutsch
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Ich war sieben Jahre lang in einer Beziehung mit dem besten Freund meines älteren Bruders, Alpha Alexander Parker. Doch es gab eine Wendung – diese Beziehung war ein Geheimnis. Eines Tages, nachdem er zu viel selbstgebrannten Schnaps getrunken hatte, sagte Alexander im Rausch zu mir: „Willow, Stella ist jetzt mit einem Welpen schwanger. Wenn sie keinen Gefährten hat, wird sie von den Ältesten aus dem Rudel verbannt. Ist es in Ordnung, wenn ich ihr vorerst die Position der Luna gebe?“ In ruhigem und sanftem Ton antwortete ich: „Okay.“ In meinem früheren Leben stimmte ich Alexanders Vorschlag nicht zu. Ich bestand auch darauf, die Paarungszeremonie mit ihm abzuhalten. Währenddessen wuchs Stellas Bauch mit den vergehenden Wochen immer weiter. Am Ende konnte sie es nicht mehr verbergen. Die wütenden Ältesten verstießen sie schließlich aus dem Rudel. Nachdem Stella fort war, kam Alexander nicht mehr nach Hause, und er sprach kein Wort mehr mit mir. Ich wusste, dass er mir für alles die Schuld gab. Einige Zeit später starb ich an überwältigender Schuld und Depression. Als ich dabei war, meine Augen zu schließen, sah ich, wie Alexander erschrocken in mein Zimmer stürmte. Stella, die eigentlich aus dem Rudel verstoßen sein sollte, folgte ihm mit einem Welpen in ihren Armen. In diesem Moment erkannte ich schließlich, dass Alexander zwar Stellas Retter war, aber niemals der passendste Gefährte für mich war. Jetzt, da ich wiedergeboren wurde, lehnte ich seinen Vorschlag nicht ab. Stattdessen entschied ich mich, alle Verbindungen zu ihm abzubrechen, damit er und Stella glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben konnten.

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Chapter 1

Kapitel 1

Ich nickte gehorsam, und allein das brachte Alexander Parker aus der Fassung. Er hatte nicht erwartet, dass ich so bereitwillig auf seine Bitte eingehen würde.

Im schwachen Kerzenlicht war sein Gesicht ungewöhnlich gerötet, doch seine Augen waren klar. In ihnen war keine Spur von Trunkenheit zu erkennen. Ich saß still neben ihm, so wie ich es immer getan hatte, brav und folgsam.

Alexander beugte sich näher zu mir, sein Ausdruck war ungewöhnlich ernst.

„Willow, hast du verstanden, was ich gerade gesagt habe?“

Ich nickte erneut, weiterhin sanft und fügsam.

„Ja.“

In meinem früheren Leben klammerte ich mich an ihn und weigerte mich, ihm zuzustimmen. Ich sagte ihm, er solle mich nie wieder um so etwas bitten. Ich liebte ihn zu sehr, um zuzulassen, dass er mit jemand anderem eine Gefährtenbindung einging.

In diesem Leben jedoch regte sich in meinem Herzen nichts. Es fühlte sich so belanglos an wie ein Kommentar über das Wetter.

Alexander runzelte die Stirn und war offensichtlich unzufrieden mit meinem Gehorsam. Er wollte gerade noch etwas sagen, als mein Bruder, Christopher Sage, hereinplatzte.

„Rate mal, wen ich gerade gesehen habe – Stella Lockhart, deine Jugendliebe! Dieser Wächter Ryan versucht gerade, sie zum Trinken zu bringen –“

Bevor mein Bruder zu Ende sprechen konnte, sprang Alexander auf.

„Das ist doch Unsinn. Stella trägt einen Welpen. Wie kann sie da trinken?“

Damit verließ er den privaten Raum mit langen, hastigen Schritten.

Christopher war schockiert.

„Ich dachte, er hat seit sieben Jahren nicht mit ihr gesprochen. Woher wusste er, dass sie schwanger ist? Könnte er etwa der Vater ihres Jungen sein?“

Ich nickte und ging auf seine Worte ein.

„Wahrscheinlich. Sieht so aus, als hätte Alexander bald eine Gefährtin.“

Draußen brach plötzlich lautes Geschrei aus, gefolgt vom scharfen Geräusch zerbrechenden Glases. Ich blieb auf meinem Platz sitzen und aß ruhig das Obst vom Teller, als könnte ich nichts außerhalb der Tür hören.

Christopher schien noch überraschter und konnte sich einen Scherz nicht verkneifen. „Lolo, dein geliebter Alexander kämpft da draußen mit jemandem. Willst du nicht helfen?“

Früher war ich wie Alexanders Schatten und folgte ihm überallhin. Christopher wurde deswegen mehr als einmal eifersüchtig.

Jedes Mal, wenn ich kurz davor war, die Wahrheit herauszuplatzen, strich Alexander mir sanft über das Haar und sprach, bevor ich etwas sagen konnte.

„In Lolos Herzen bin ich eher wie ihr großer Bruder als du. Das ist für mich eine Ehre. Darauf kannst du unmöglich eifersüchtig sein, Chris.“

Nach und nach verstand ich, was Alexander wirklich wollte. Er wollte nicht, dass unsere Beziehung bekannt wurde. Ich war immer nur dazu bestimmt, seine heimliche Geliebte zu sein.

Ich genoss die Süße der Früchte und schüttelte dann den Kopf.

„Ich bin nur eine schwache Omega. Selbst wenn ich hinausgehen würde, könnte ich nicht helfen. Ich würde nur im Weg stehen.“

Früher wäre ich ohne zu zögern hinausgerannt. Ich hätte mich nie um meine eigene Sicherheit gekümmert.

Christopher sprach erleichtert: „Das ist die richtige Einstellung. Ich meine, sieh dich doch an, nur Haut und Knochen. Du bist dafür da, beschützt zu werden.“

Er sagte mir, ich solle im privaten Raum bleiben, während er hinausging, um zu helfen. Ich blieb lange dort. Erst als der Lärm draußen schließlich nachließ, stand ich auf und ging hinaus.

Vor dem privaten Raum schirmte Alexander sorgfältig eine Wölfin in seinen Armen ab. Es war seine Jugendliebe, Stella. Sie lehnte sich schwach an ihn, ihre Augen waren gerötet wie die eines aufgeschreckten Kaninchens.

Er hielt sie fest, und ein unausgesprochenes zärtliches Gefühl lag in seinem Blick, eines, das er selbst nicht einmal bemerkte.

Christopher trat an meine Seite und sprudelte vor Klatsch. „Lolo, ich glaube, wir hatten diesmal recht. Sieht so aus, als würden wir bald ihre Paarungszeremonie besuchen!“

Seine Stimme war weder laut noch leise, doch sie trug weit genug, dass Alexander sie hören konnte.

Er hob ruckartig den Kopf. Als er mich neben Christopher stehen sah, flackerte ein Hauch von Schuld in seinen Augen auf. Hastig erklärte er: „Eine Paarungszeremonie? Nein. Ihr versteht das falsch. Ich habe Stella nur geholfen –“

Ich lächelte schwach und schüttelte den Kopf, unterbrach ihn. „Ich verstehe, Alexander. Frau Lockhart scheint es nicht gut zu gehen. Du solltest sie zuerst nach Hause bringen.“

Alexander erstarrte. „Wie hast du mich gerade genannt? Und du willst, dass ich sie nach Hause bringe?“

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