Ich hielt durch, bis ich nicht mehr konnte. Bis die Erinnerungen mehr schmerzten, als sie heilten. Bis Überleben bedeutete, ihn loszulassen.Er stand immer noch dort, wo ich einmal gestanden hatte.Hielt immer noch fest. Trauerte immer noch … und irgendwie ließ allein dieses Wissen, allein dieser Anblick, mein Herz zugleich brennen und weich werden.Ich nahm einen kleinen Schluck Kakao, bevor ich sprach. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Ist das der Grund, warum du heute Abend dort oben warst?“Er nickte einmal und starrte weiter in seine Tasse, als könnte die heiße Schokolade ihm Antworten geben, die er sonst nirgendwo fand.„Ja … das ist die einzige Möglichkeit, mich Chloe nahe zu fühlen.“ Sein Hals bewegte sich, als er schluckte. „Seit du wieder in meinem Leben bist, habe ich das Gefühl, dass sie mir entgleitet. Es ist, als würde ich, je mehr ich mich an dich erinnere, immer mehr von ihr vergessen.“Die Worte trafen mich wie ein Schlag, und Gott steh mir bei – ich s
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