Benommen spürte ich, wie mich jemand im Arm hielt und sanft mein Haar strich.Heiße Tränen tropften auf mein Gesicht, so heiß, dass mein Herz zu beben begann.„Marina, wenn das alles nicht passiert wäre … wenn wir uns noch liebten wie früher … wie schön wäre das …“War das Cyrus?Weinte er etwa?Ich kämpfte lange, um die Augen zu öffnen, doch Cyrus war nicht da – nur die Wachen, die mich in den Hof schleiften.Die gleißende Sonne brannte auf mich herab, und bald spürte ich brennenden Durst.Cyrus und Emily waren im Hof. Als ich ankam, fragte Emily mit gespielter Sorge:„Hast du lange nichts gegessen? Bist du hungrig?“Meine Kehle war ausgedörrt, jeder Atemzug brannte, sodass ich nicht rechtzeitig antworten konnte.Die Wache neben mir sah Emilys Blick. Sie trat mich.Der Tritt traf meine offene Wunde. Rotes Blut durchtränkte wieder mein Hemd am Bauch.Genervt runzelte Cyrus die Stirn, zog seine Jacke aus und warf sie mir über.„Genug! Heile deine Wunden und hör auf, dich bemitleidenswer
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