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Liebe, die beißt – Schmerz, der bleibt
Liebe, die beißt – Schmerz, der bleibt
Penulis: Margot

Kapitel 1

Penulis: Margot
Mitten in der Nacht wurde die Kellertür mit einem lauten Tritt eingetreten.

Ein riesiger Wolfsgardist packte mich an den Haaren, riss mich vom Boden hoch und weckte mich mit mehreren Ohrfeigen.

Er ignorierte mein schmerzerfülltes Stöhnen, packte mein Bein und schleifte mich fluchend nach draußen.

„Emily ist verletzt! Wie kannst du es wagen, so gut zu schlafen?“

Der raue Steinboden zerfetzte meine Haut. Eine blutige Spur zog sich hinter mir her.

Vor Cyrus angekommen, runzelte dieser die Stirn, als er das Blut an mir sah. Er schien etwas sagen zu wollen, aber am Ende schwieg er.

„Emily ist verletzt. Heile sie mit deiner Meerjungfrauen-Perle.“

Ich hob den Kopf und sah, wie Emily mit geschlossenen Augen auf dem Bett lag. Ihr Unterbauch wölbte sich leicht.

Klatsch!

Im nächsten Moment schlug mir Cyrus ins Gesicht.

Seine Stimme war eisig: „Wo schaust du hin? Glaubst du, du darfst Emily ansehen? Solange ich hier bin, wirst du niemanden mehr verletzen.“

Ich senkte sofort den Kopf. Der rote Handabdruck brannte auf meiner Wange. „Es tut mir leid.“

Ich kroch langsam zum Bett, um Emilys Wunde zu betrachten.

Es stellte sich heraus, dass Emily nachts eine Meerjungfrau, die seit Tagen gehungert hatte, mit Essen geneckt und diese sie daraufhin in die Hand gebissen hatte.

Nach zwei Jahren der Qual kannte ich die Behandlungsmethoden für all Emilys Verletzungen und Krankheiten in- und auswendig.

Routiniert begann ich, mich auszuziehen. Da brüllte Cyrus: „Alle raus!“

Die anderen verließen zitternd den Raum. Nur ich, Cyrus und Emily blieben zurück.

Ich verstand nicht, warum er das tat. Seine Gedanken waren schon immer unergründlich. Also stach ich mit meinen scharfen Nägeln in meine Brust.

Höllischer Schmerz durchzuckte mich. Zitternd holte ich die Meerjungfrauen-Perle heraus und begann, Emily zu heilen.

Cyrus’ Stimme durchbrach die Stille: „Marina, glaub bloß nicht, dass ich dich verschone, nur weil du dich vor mir bemitleidenswert darstellst.“

In seinen Augen war alles nur Schauspielerei: Dass ich nicht mein Blut, sondern die Perle aus meiner Brust nahm, um Emily zu heilen, sollte nur sein Mitleid erregen.

Aber mein Blut hatte keine Heilkraft mehr. Ich war zu schwach.

Ich würde mich auch nie absichtlich vor ihm bemitleidenswert geben. Das war Emilys Spezialität.

Emily erwachte schnell im heilenden Licht meiner Perle. Cyrus eilte zu ihr und nahm sie in die Arme.

„Wie fühlst du dich? Tut es noch weh?“

Emily warf einen Blick auf meine blutige Brust. Ein grausames Funkeln blitzte in ihren Augen auf.

„Es tut nicht mehr weh, nur ... seit ich schwanger bin, wird mir vom Blutgeruch übel. Kannst du sie rausschicken?“

Cyrus drehte sich zu mir um. Sein Blick war eiskalt: „Bist du taub? Verschwinde!“

Ich kroch hinaus und hörte hinter mir Cyrus’ plötzlich sanfte Stimme.

„Emily, geh nie wieder in die Nähe dieser widerlichen, bösen Meerjungfrauen. Sie werden dir wehtun.“

Mein bereits taubes Herz fühlte sich an, als hätte jemand erneut hineingestochen. Der Schmerz erreichte neue Dimensionen.

Ein Dienstmädchen schüttete einen Eimer Eiswasser über mich.

„Ekelhaftes Monster! Du hast doch einen unsterblichen Körper und alle Wunden heilen sofort! Warum blutest du also immer noch und versaust den Boden?“

Ein schmutziger Lappen traf mein Gesicht. Ich war zu schwach zum Ausweichen.

„Wisch den Boden sauber! Sonst hole ich den Alpha-König, damit er dich bestraft!“

Ich begann, den Boden zu wischen, aber das Blut floss unaufhörlich aus meinem Körper, als würde es niemals enden wollen.

Die ganze Nacht wischte ich, während ich aus dem Zimmer die spöttischen Flirtgeräusche von Cyrus und Emily hörte, bis endlich die Tränen kamen.

Cyrus’ angewiderter Blick brannte sich in mein Gedächtnis.

Bald. Sehr bald wäre ich erlöst.

Es heißt, dass auch unsterbliche Meerjungfrauen sterben können. Und mir blieben nur noch drei Tage.

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