Sophia warf einen Blick auf die Infusion – noch zwei oder drei Flaschen. Wenn Lukas hier wartete, kam er überhaupt nicht zur Ruhe.„Fahr nach Hause. Das ist ein Befehl. Ich schaffe das allein. Ich schlafe einfach ein bisschen, und wenn etwas ist, rufe ich die Schwester.“Daraufhin blieb Lukas nichts anderes übrig, als nachzugeben.Als er dann Sophias ernsten Blick sah, wusste er, dass sie es ernst meinte.„Also gut, Frau Winter. Ich komme morgen früh wieder, um nach Ihnen zu sehen.“Sophia konnte nur nicken und es akzeptieren.Sie wusste: Wenn sie auch das ablehnte, würde er die ganze Nacht hierbleiben.Wie Lukas tickte, wusste sie inzwischen genau.Nachdem er gegangen war, lag Sophia allein im leeren Krankenzimmer.Sie starrte auf den Fernseher an der weißen Wand.Eine Weile verging, bis sie sich wieder regte.Das Gesicht, das sonst so strahlend und lebendig war, zeigte jetzt nur noch Erschöpfung und Niedergeschlagenheit.Sophia holte ihr Handy hervor und warf einen Blick
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