Xanders PerspektiveRaina stand stocksteif neben mir, jeder Muskel gespannt, der Kiefer fest aufeinandergepresst. In ihren Augen loderte Feuer, eine lebendige Flamme, die alles in ihrem Weg zu Asche machen konnte. Der Anblick vor uns traf sie härter, als sie sich anmerken ließ. Aber durch unsere Bindung spürte ich sie deutlich, und Ezra hatte keine Ahnung, was auf ihn zukam.Sie war nicht einfach wütend. Nein. Sie war rasend vor Zorn.Die Schreie und das Schluchzen der Frauen in den Käfigen waren kaum zu ertragen. Ich hörte Männer, die sie verhöhnten und über ihre Verzweiflung und ihre Tränen lachten. Ich wusste, wir hatten gesagt, dass wir möglichst niemanden mehr töten wollten, aber ich hatte das Gefühl, Raina warf diesen Vorsatz gerade über Bord.Ich glaubte nicht, dass ich sie je zuvor dermaßen wütend erlebte. Vielleicht damals, als wir die Einzelgänger aus dem Lager befreiten.Und trotzdem war es hier schlimmer. Diese Frauen lagen in Ketten, eingesperrt in Käfige, und dem Ger
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