Rainas PerspektiveMeine Haut glühte. Viel zu heiß.Unter meiner Haut brannte ein Feuer, das mit jeder Minute höher kroch.Zwischen meinen Beinen setzte ein schmerzhaftes Pochen ein, drängend und unerbittlich.Meine Läufigkeit war endlich da, und sie würde mich vollkommen um den Verstand bringen.„Xander“, flüsterte ich, noch immer in seinen Armen vor dem Lagerfeuer. „Wir müssen weg. Sofort.“Er spannte sich an. Ich spürte, wie er meinen Duft tief einatmete. „Verdammt“, stieß er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Komm.“Er nahm meine Hand und zog mich fort, ohne den anderen etwas zu erklären. Aber sie wussten alle, was los war. Madeline hatte wahrscheinlich noch eine Stunde, bis es auch bei ihr einsetzte, aber meine Läufigkeit war da. Das hier war erst der Anfang. Der eigentliche Spaß würde beginnen, wenn der Mond seinen höchsten Stand erreichte, und ich war mir nicht sicher, ob ich bereit dafür war.Das Feuer unter meiner Haut loderte immer stärker, das Pochen wurde k
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