Über Green Villa war längst die Nacht hereingebrochen, als der Wagen, der sie nach Hause brachte, vor der Lobby des Apartmenthauses hielt. Marlene stieg sofort und wortlos aus. Eli folgte ihr, hielt jedoch kurz vor dem Aussteigen inne, um sich leise zu bedanken.Herr Smith nickte knapp und wünschte dem höflichen Mädchen, das beinahe schon ein Teenager war, eine gute Nacht.„Warum hast du dort hinten so lange gebraucht?“, fragte Marlene, als sie den Aufzug betraten.„Nichts“, antwortete Eli knapp. Sie zwang sich zu einem höflichen Lächeln und hoffte, ihre Mutter damit wenigstens ein wenig aufzumuntern. Marlene war deutlich anzumerken, dass es ihr zugesetzt hatte, Riana nicht getroffen zu haben.Auch Eli war enttäuscht, behielt es jedoch für sich.Der Aufzug hielt im sechsundzwanzigsten Stock. Marlene stieg als Erste aus. Ihre Schritte waren schnell und hart, die Absätze ihrer Stilettos schlugen in kurzen, ungeduldigen Takten auf den Marmorboden des Flurs. Eli eilte ihr hinterher un
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