Der schwarze Van glitt ruhig über die Autobahn am Stadtrand, weit weg vom geschäftigen Zentrum. Die Scheiben waren getönt, der Motor kaum zu hören. Zwei weitere Fahrzeuge folgten in gleichmäßigem Abstand auf derselben Spur. Harold saß entspannt auf dem mittleren Sitz, die Beine übereinandergeschlagen, der Anzug makellos – als käme er gerade aus einer Geschäftsbesprechung und nicht von einer überstürzten Flucht.Ein zufriedenes Lächeln lag auf seinen Lippen.„Ich wusste es“, sagte er gelassen. Zwischen seinen Fingern steckte eine Zigarre, an der er bereits seit einiger Zeit rauchte. Dass die Luft im Wagen trotz des leicht geöffneten Fensters stickig war, schien ihn nicht zu stören. In der anderen Hand hielt er ein Handy, über das er mit einigen wenigen ausgewählten Leuten in Verbindung blieb.Oscar gehörte dazu.„Mir war klar, dass Oscar meinen Standort bereits verfolgte, als er mich anrief“, fuhr Harold fort. „Jemand, der völlig von der Bildfläche verschwunden ist, meldet sich nich
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