„Ich habe das alles getan“, fuhr Marlene fort, „nicht, um für Aufsehen zu sorgen, sondern um den Ruf meines Kindes zu schützen. Niemand soll behaupten können, sie hätte die Situation zu ihrem Vorteil ausgenutzt.“Daniel stand reglos ein paar Schritte hinter ihnen. Sein Kiefer spannte sich an, trotzdem unterbrach er sie nicht. Er wusste genau, dass Marlene jedes einzelne Wort sorgfältig gewählt hatte. Alles, was sie sagte, sollte ihr eigenes Image reinwaschen: Erst sorgte sie mit einer schockierenden Nachricht für Aufruhr, und sobald sie erreicht hatte, was sie wollte, verdrehte sie die Geschichte zu ihren Gunsten und stellte sich selbst als diejenige dar, die lediglich ihr Kind beschützen wollte.Er hätte dieser Frau niemals diese Gelegenheit geben dürfen. Trotzdem war er sich einer Sache sicher: Eines Tages würden ihre eigenen Worte ihr zum Verhängnis werden.„Ich denke, das wäre alles“, beendete Marlene ihre Erklärung. „Vielen Dank.“Noch bevor die Reporter weitere Fragen stellen
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