In jener Nacht schlief ich nicht.Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, wachte ich weinend wieder auf. Als der Morgen graute, saß ich einfach nur da – die Knie an die Brust gezogen, starrte in die Dunkelheit, bis der Himmel grau wurde.Als Luca am nächsten Morgen nach Hause kam, stellte ich mich schlafend.Er zog seinen Mantel aus, wartete, bis die Kälte aus seinem Körper gewichen war, und zog mich dann in seine Arme. Ich spürte seinen Herzschlag, ruhig und stark, an meinem Rücken.„Schatz, sieh mal“, sagte er leise und öffnete sein Tablet.Auf dem Bildschirm leuchtete das Bild einer Insel auf – weißer Sand, blaues Wasser, ein Paradies wie aus einem Roman.„Ich habe sie gerade gekauft“, sagte er, beinahe jungenhaft. „Für unser Kind. Und das ist nicht alles – ich habe angefangen, im ganzen Land Vergnügungsparks zu bauen. Jeder einzelne wird den Namen unseres Kindes tragen. Wenn wir endlich eines haben, veranstalte ich eine Hundert-Tage-Feier. Die ganze Stadt wird kommen, um zu fe
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