Luna war einen Moment lang verdutzt. Dann nickte sie zögernd: „Danke. Das ist wirklich nett.“„Keine Ursache.“ Der Fahrer stellte das Bett ab und ging. Luna hatte nicht erwartet, dass Julian an so etwas denken würde.Sie betrachtete das Bett, fand eine freie Ecke, die niemandem im Weg war, klappte es auf, breitete eine Decke darüber und streckte sich aus.Zwei Tage und zwei Nächte lang hatte sie sich steif gehalten. Jetzt, wo ihr Rücken endlich Ruhe fand, spürte Luna zum ersten Mal, wie unendlich schwer ihr Körper war – jeder Muskel, jeder Knochen zog sie nach unten.…Julian kam in der Ostküste an.Er mochte keine Fremden im Haus. Die Haushälterin putzte nur, wenn er in der Firma war. Sobald er zu Hause war, duldete er niemanden sonst unter seinem Dach.Er warf Mantel und Sakko aufs Sofa und wollte duschen, als sein Handy klingelte.Ein Blick aufs Display. Sein Vater.Julian nahm ab und legte das Telefon auf die Kommode.„Vater.“Im Hintergrund war Frau Beckers Stimme zu hö
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