Luna drehte sich zu ihm um.Julian reichte ihr das Handtuch und hob leicht die Brauen. „Ich habe es nicht eilig. Wenn du dir auch Zeit lassen willst – umso besser.“Wie konnte Luna keine Eile haben? Solange ihre Mutter nicht gesund war, hing sie in der Schwebe.Nur – jedes Mal, wenn sie Corinna anrief, sagte ihre Schwester, Renates Zustand sei stabil. Das nahm die schlimmste Anspannung, und Luna hatte noch Zeit, alles gründlich abzuwägen.Sie wollte nicht auf Julian angewiesen sein. Deshalb suchte sie nach anderen Wegen.Schweigend nahm sie das Handtuch, ging ins Bad, spülte es noch einmal durch, wrang es aus und brachte es zurück.Julian verlagerte sein Gewicht. „Wisch mir den unteren Rücken ab. Da klebt eingetrocknetes Blut. Es juckt.“Luna setzte an: „Ich kann nicht –“„Die Kunstherz-Technologie ist im Ausland weiter. Nur: In dem Zustand, in dem deine Mutter jetzt ist, verträgt sie keinen langen Flug mehr. Und du wärst dort allein, ohne Kontakte, völlig aufgeschmissen.“Lun
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