In der Nacht vor Renates Operation hatte Luna fest damit gerechnet, kein Auge zuzutun. Doch kaum fielen ihr die Lider zu, schlug sie sie auch schon wieder auf – und es war sieben Uhr morgens.Die Operation war für acht Uhr angesetzt. Luna klappte das Feldbett zusammen, ging ins Bad des Krankenhauses, um sich frisch zu machen, und kehrte zur Intensivstation zurück.Kurz darauf trafen Corinna und Baldur ein.Punkt acht wurde Renate in den Operationssaal geschoben. Die rote Lampe über der Tür leuchtete auf: „OP läuft.“Von diesem Moment an hing Lunas Herz in der Schwebe.Was, wenn die Operation scheitert. Was, wenn es Komplikationen gibt. Was, wenn ihre Unterschrift, die Renate auf den Operationstisch geschickt hatte, am Ende mehr geschadet als genützt hat… Dabei wusste sie genau: Ohne Operation war Renate so gut wie tot.Corinna wurde nervös und fing an zu weinen.Baldur legte den Arm um sie: „Mach dir keine Sorgen. Die Ärzte kommen aus dem Ausland, das wird schon. Nicht wahr, Lun
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