Von Weststadt nach Flussstadt waren es per Auto über die Autobahn vier Stunden.Da ihr die Damaris-Sache vom Herzen gefallen war, war Lunas Gemüt leichter. Sie beantwortete erst die in den letzten zwei Tagen verpassten Nachrichten, dann wurde sie müde.Hauptsächlich lag es am Zimtduft des Lufterfrischers im Wagen – winterlich, beruhigend, einschläfernd. Sie lehnte den Kopf an die Scheibe, und ihre Augen schlossen sich.Sie schlief nicht tief. Als Julian die Hand zwischen sie und die Scheibe schob – als Polster gegen das Schaukeln des Wagens –, erwachte sie.Luna hob die Lider einen Spalt: In der einen Hand hielt er das Tablet und las Mails, die andere lag wie ein Polster zwischen ihrer Schläfe und der Scheibe.Die Geste war so natürlich, als wäre sie selbstverständlich.Es war wahr, was man sagte: Ein Mann, der sich kümmert, und einer, der es nicht tut – das sind zwei verschiedene Menschen.Vor ihnen teilte sich die Fahrspur, der Wagen wechselte. Luna tat, als wäre sie eben erst
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