Luna sagte nichts.Konrad zögerte, der Ton wurde leiser, vorsichtig: „Sind Sie wütend?“Eigentlich nicht.Luna hatte die ganze Zeit auf seinen Vorstoß gewartet.Sie hatte gewusst, dass er ihn machen würde.Damaris war seine Cousine, die beiden standen sich nah. Hätte er nicht versucht, etwas für sie zu erreichen, das wäre erst seltsam gewesen.Luna lachte leise spöttisch. „Ich finde nur: Von hunderttausend auf zwei Millionen ist der Preis sehr elastisch.“Das Zwanzigfache.Konrad lachte. „Ich weiß, Sie haben meinem Onkel zehn Millionen vorgeschlagen.“Er war erfrischend offen. „Die zehn Millionen waren nicht für Julian. Sie waren für den künftigen Schwiegersohn. Onkel Reinhard und Tante Elvira wollten sich mit den Beckers verschwägern. Wenn das geklappt hätte, wäre es gemeinsames Eigentum gewesen, kein Verlust, sondern eine Investition.“Da war es. Luna verstand.Hätte Julian die zehn Millionen genommen, hätte das gezeigt, dass Luna ihm nicht viel bedeutete. Dann hätten sie
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