Mit einer Hand fasste Julian ihre Wange und hob ihr Gesicht zu sich hoch. Beide Gesichter lagen im warmen Licht, seine Augen schienen heller, weicher als sonst.„Früher hat es mich gestört, dass du mir aus dem Weg gegangen bist und mir Widerstand entgegengesetzt hast. Heute ertrage ich es nicht, dich niedergeschlagen und verängstigt zu sehen – reicht dir das als Grund?“, sagte er.Es zuckte zwischen Lunas Augenbrauen, und plötzlich brannten ihr die Augen.Die Bitterkeit, in der sie den ganzen Tag versunken war, löste sich in diesem Moment auf – als wollte sich etwas in ihr endlich Bahn brechen.„Schön, der Funkenregen?“, sagte Julian. „Solange ich da bin, kannst du ihn sehen, wann du willst.“Luna senkte hastig den Kopf, sie wusste nicht, was sie sagen sollte, ihr Atem geriet durcheinander.Auf dem Platz setzte plötzlich eine bekannte, beschwingte Musik ein. Niemand wusste, wer angefangen hatte – oder vielleicht lag es einfach an Silvester und an der ausgelassenen Stimmung – jede
Read more