Luna biss die Zähne zusammen. Sonst war sie ein kühler, klarer Kopf, doch jetzt stellte sie sich stur – selbst nachdem Damaris ihr alles haarklein dargelegt hatte, selbst nachdem Fridas Schweigen es bestätigt hatte, wollte sie es nicht wahrhaben.„Das ist alles bloß deine Spekulation!“Ihr Starrsinn ging sogar Damaris zu weit. Sie lachte kalt und wollte gerade etwas erwidern, als der Mann neben ihr sie plötzlich unterbrach: „Luna, er ist dein Vertrauen nicht wert.“Ruhig, ganz ohne Regung – Alexander, der bis eben geschwiegen hatte.Der Wind hatte die Rosenblätter vor seine Füße getrieben, ein rotes nach dem anderen, blutrot.Der Satz traf sie, kaum dass sie ihn gehört hatte: In ihrem Inneren kippte alles, und ein Schmerz schnürte ihr die Luft ab.Alexander sah sie an, in seinen braunen Augen spiegelte sich ihr Gesicht. Sein Blick war sanft, doch seine Worte trafen eisig.„Hätte er nicht zuerst eingefädelt, sich mit dir zu versöhnen – wie wäre er sonst mit nach Hause gekommen? W
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