Klirr.Das Teetablett krachte zu Boden, die Tassen zersprangen. Erschrocken streckten die Bediensteten oben und unten die Köpfe vor und sahen, wie Julian Sigrid an der Kehle gegen die Wand drückte. Alle erschraken.Sie eilten herbei: „Herr Becker, Herr Becker, lassen Sie Frau Becker los, so können Sie doch nicht mit ihr umgehen…“Keiner von ihnen wusste, was zwischen dieser ohnehin zerstrittenen Stiefmutter und ihrem Stiefsohn eben vorgefallen war. Sie sahen nur den schneidenden, klingenscharfen Ausdruck in seinem Gesicht.Langsam sagte er: „Versuch es ruhig.“Sigrid bekam unter seinem Griff kaum Luft, doch ihr Mundwinkel zog sich zu einem Bogen: „Sag, was du willst – eine Mutter, die ihr Kind schützt, kennt keine Furcht. Wagt jemand, meine Tochter anzurühren, bleibt auch mir nur, es ihm mit gleicher Münze … heimzuzahlen.“Die fürsorgliche Mutter, die sie so viele Jahre gespielt hatte, riss endlich, da Ulrich im Sterben lag, die Maske vollends herunter.Julian erwiderte ihren Bl
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