Die Stille, die sich im Zimmer ausbreitete, war fast unerträglich. Ich spürte, wie sich meine Brust in kurzen Atemzügen hob und senkte, als wäre mein ganzer Körper Geisel der Erinnerung an den Kuss, den wir gerade geteilt hatten. Es war mehr als nur eine Berührung von Lippen; es war eine gefährliche Einladung, eine Warnung, dass es kein Zurück mehr gab.Adrian stand reglos vor mir, die Augen fest in meine gebohrt, als könnte er durch jede Schicht meiner Haut hindurch bis zu dem vordringen, was ich verbarg. Und dennoch konnte ich mich nicht bewegen. Es war, als gehorchten meine Beine nicht mehr, als hätte mein Verstand sich allein seiner bloßen Anwesenheit ergeben.„Du weißt, dass du nicht hier sein solltest“, murmelte ich, die Stimme brüchig.Er lächelte schief, ein langsames, von Bosheit durchtränktes Lächeln, als würde er meine Unsicherheit genießen.„Ich weiß.“ Er trat einen Schritt näher, so nah, dass ich fast die Hitze seines Körpers spüren konnte. „Aber du weißt auch, dass du mi
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